Lebensmittelkrise

Angebliche Versorgungsengpässe in Deutschland sind ein Bombengeschäft

Ich habe von einem Insider aus dem Einzelhandel Informationen über die tatsächliche Versorgungslage in Deutschland bekommen. Die Informationen waren überraschend, weshalb ich sie hier veröffentlichen werde.

Dieser Artikel ist eine Ausnahme auf dem Anti-Spiegel, denn normalerweise verlinke ich immer meine Quellen, damit Sie überprüfen können, was ich schreibe, und selbst entscheiden können, ob Sie bei den vorliegenden Fakten zu einer anderen Beurteilung kommen als ich. Dieses Mal habe ich keine überprüfbaren Quellen, weshalb ich erst einmal erklären muss, woher ich meine Information habe.

Ich habe einen alten Jugendfreund, und wir schreiben uns regelmäßig Chatnachrichten und telefonieren ab und zu. Ich kenne also die Quelle, von der ich diese Informationen habe, schon lange und sie ist in meinen Augen vertrauenswürdig.

Versorgungssicherheit in Deutschland

Ich bekomme von Freunden und Lesern immer wieder Nachrichten, dass dieses oder jenes gerade Mangelware in deutschen Supermärkten sei. Da ich selbst nicht Deutschland lebe, kann ich mir kein eigenes Bild machen. Subjektive Eindrücke Einzelner haben leider keinerlei Aussagekraft über die Lage im ganzen Land.

Da mein alter Freund lange eigene Supermärkte geführt hat und heute noch ab und zu Supermarktbesitzer berät, habe ich ihm im Chat die Frage gestellt, ob er mir etwas über die wirkliche Lage in Sachen Versorgungssicherheit in Deutschland sagen kann. Seine Antwort war, er wäre gerade auf dem Weg zu einem Besitzer mehrerer großer Supermärkte und er würde das Thema mal ansprechen.

Das Ergebnis war bemerkenswert. Mein Freund erzählte mir danach, dass es überhaupt gar keine Versorgungsprobleme in Deutschland gibt und auch nie gegeben hat. Alle Waren sind problemlos und ohne Einschränkung bestellbar. Die angeblichen Probleme bei bestimmten Waren, wie zum Beispiel Toilettenpapier zu Beginn der Corona-Pandemie, hat es nie gegeben, vielmehr wurde die Verknappung nur künstlich inszeniert, weil sich damit eine Menge Geld verdienen ließ.

Das muss ich erklären.

Panik schaffen

Jeder in Deutschland weiß, dass jede Supermarktkette Eigenmarken hat, die bestimmte Waren billiger anbieten, als Markenprodukte. Meist unterscheiden sich die Eigenmarken in nichts von einem Markenprodukt, sie kommen sogar aus der gleichen Fabrik, bekommen nur eine andere Verpackung und werden als eigene Billigmarke verkauft.

Beim Toilettenpapier war es zu Beginn der Corona-Krise so, dass plötzlich kein Billig-Toilettenpapier mehr angeboten wurde, alles wurde als Markenware verpackt. In der Folge waren die Regale für die Billigmarken leer und in Verbindung mit ein paar Meldungen in den Medien über einen drohenden Mangel an Toilettenpapier entstand bei vielen Verbrauchern eine Panik und sie haben das identische, aber teurere Papier in großen Mengen gekauft, weshalb dann oft auch die anderen Regale ab und zu leer waren. Aber am nächsten Morgen waren die Regale wieder voll.

Es gab zu keinem Zeitpunkt einen Mangel an Toilettenpapier in Deutschland, so mein alter Freund. Es wurde stattdessen die Illusion eines Mangels geschaffen und die Menschen haben massenhaft Toilettenpapier gekauft, obwohl es teurer als üblich war. Da wurde mal eben viel zusätzliches Geld verdient, mehr ist nicht passiert.

Gleiches erleben wir gerade, so hat er mir erzählt, zum Beispiel bei Sonnenblumenöl oder Mehl. Es gibt (noch) genug Sonnenblumenöl in Deutschland. Das kann sich nach der nächsten Ernte zwar ändern, aber aktuell gibt es überhaupt kein Problem.

Die Illusion des Mangels wurde ebenfalls künstlich geschaffen, indem zuerst die Abfüllung der Billigmarken eingestellt und das Sonnenblumenöl als teureres Markenöl verkauft wurde. Damit aber nicht genug, die Abfüller haben die gestreute Panik über einen Mangel an Sonnenblumenöl genutzt, und viel weniger davon in die üblichen Flaschen abgefüllt. Stattdessen haben sie begonnen, es in Fünf-Liter-Kanister zu füllen und die wurden mit Fantasiepreisen von über 40 Euro ausgezeichnet. Auch hier hat man einfach nur die Marge erhöht.

Die Manipulation

Und es gab noch einen Trick, denn ich habe ihn natürlich gefragt, warum die Supermarktbesitzer Schilder geklebt haben, auf denen zu lesen war, die Kunden sollten zum Beispiel nur noch eine Packung Mehl pro Person kaufen. Beim Mehl gilt übrigens das gleiche, auch das wird derzeit kaum als Billigmarke abgepackt, sondern es verlässt die Produktion als teureres Markenmehl. Es ist aber das gleiche Mehl, es wird nur teurer verkauft.

Mein Freund erzählte mir, dass die Zentrale bei den Supermärkten, die Teil einer Gruppe sind, bei denen der Supermarktbesitzer selbständiger Einzelhändler ist, aber seine Waren bei einer Zentrale bestellt (das gilt zum Beispiel für Edeka) nicht die Anweisung geben kann, Warnschilder aufzuhängen, man solle nur noch eine Packung pro Person kaufen. Aber trotzdem kommt die Idee dazu aus der Zentrale, denn sie schickt zwar keine Anweisung, aber eine Empfehlung, das zu tun. Und um Diskussionen mit der Zentrale zu vermeiden, setzen die meisten Pächter diese Empfehlung um.

Wer hat das Geld verdient?

Die Frage, wer diese Manipulationen des Marktes eingeleitet, also die höheren Margen verdient hat, kann mein Freund nicht beantworten. Er konnte nur wiedergeben, was ihm die Pächter, also die Besitzer von Supermärkten, erzählt haben. Und die sagen, es gäbe keinerlei Probleme, irgendeine Ware zu bestellen, alles ist in ausreichender Menge vorhanden. Die Engpässe, die es bei einigen Waren manchmal gibt, sind (zumindest bisher) eine geschickt inszenierte Manipulation, die nur einen Zweck hat, nämlich die Preise, und damit die Gewinne, zu erhöhen.

Dabei verdient der Einzelhändler allerdings nicht mehr, sondern sein Einkaufspreis steigt. Das Geld verdienen andere.

Wer die Entscheidung getroffen hat, die Preise auf diese Weise zu manipulieren, ob das die Einzelhandelskonzerne oder die Produzenten, oder beide zusammen waren, das kann mein Freund nicht sagen.

Ich fordere Sie, liebe Leser, auf diese Informationen zu überprüfen. Wenn Sie einen Besitzer eines Supermarktes kennen, dann können Sie ihn fragen, ob er bestätigen kann, was ich mir erzählt wurde.

Ein politisches Instrument?

Diese Information ist auch politisch heikel, denn es drängt sich der Verdacht auf, dass diese „kleine Panik“ politisch gewollt ist. In meinem Buch „Inside Corona“ habe ich aufgezeigt, dass es ab 2010 viele Konferenzen gegeben hat, in denen die Pharmaindustrie diskutiert hat, warum es bei der Schweinegrippe nicht funktioniert hat, die Menschen massenhaft zu impfen. Das wäre für Big Pharma ein Bombengeschäft gewesen, wenn sie Milliarden Impfdosen verkauft hätte, damit sich die Menschen gegen eine harmlose Grippe impfen. Wenn das für Sie neu ist, lesen Sie zum Verständnis bitte diesen Artikel, in dem ich auf diese Konferenzen eingegangen bin, und achten Sie dabei auf den Namen Heidi Larson.

Das Ergebnis der Konferenzen war es unter anderem, dass es nicht ausreicht, wenn die Medien wegen einer angeblich gefährlichen Pandemie Panik verbreiten. Man ist vielmehr zu dem Schluss gekommen, dass die Menschen die Auswirkungen einer Pandemie auch im eigenen Leben fühlen müssen, selbst wenn sie keinen einzigen Erkrankten kennen. Und genau diesen Effekt hatte der inszenierte Toilettenpapiermangel zu Beginn der Corona-Pandemie: Die Menschen, die damals mehrheitlich noch keinen einzigen Coronafall kannten, haben beim Einkaufen die „Auswirkung der Pandemie“ am eigenen Leib erfahren, indem sie vor leeren Regalen für Toilettenpapier standen. Das war, ähnlich wie Masken, Lockdown und so weiter, ein Steinchen in dem Spiel, die Menschen spüren zu lassen, dass es eine ganz gefährliche Pandemie gibt.

Ich kann noch nicht sagen, ob dieser inszenierte Mangel damals von den gleichen Leuten inszeniert wurde, die all die anderen Entscheidungen, die ich in „Inside Corona“ aufgezeigt habe, inszeniert haben, aber mein Informant, mit dem ich das Buch geschrieben habe, und ich werden uns das genauer anschauen. Ega, ob da ein Zusammenhang besteht oder nicht, aber das hat den politischen Zielen der Zeit in die Hände gespielt.

Und das gleicher erleben wir jetzt wieder, wenn es das politische Ziel ist, Russland zu verteufeln. Der (zumindest bisher) inszenierte Mangel an Sonnenblumenöl und die gestiegenen Preise werden von Politik und Medien dieses Mal nicht Covid-19 in die Schuhe geschoben, sondern Putin. Gleiches gilt für die hohen Energiepreise, an denen Russland auch keine Schuld trägt.

Ich wiederhole: Noch weiß ich nicht, ob hier eine aus politischen Gründen gesteuerte Inszenierung bei den Preisen vorliegt, oder ob Handel und Produzenten schlicht die Gunst der Stunde nutzen, um mehr Geld zu verdienen, wobei sie mal Covid und mal Putin die Schuld für die erhöhten Preise in die Schuhe schieben.

Die Tatsache, dass die erhöhten Preise (zumindest teilweise) auf Manipulationen zurückzuführen sind, bedeutet nicht, dass es auch in Zukunft keine echten Versorgungsprobleme bei Weizen oder Sonnenblumenöl geben wird, denn die sind bei den zu erwartenden Ernterückgängen unvermeidlich. Aber eben erst in der Zukunft, momentan scheint es noch keine echten Probleme zu geben, auch wenn Supermärkte Schilder aufhängen, man möge bitte nur eine Packung Mehl pro Person kaufen.


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

205 Antworten

  1. Ich sagte es bereits an anderer Stelle, dass die künstliche Erzeugung von Versorgungsengpässen, eine neue Form der Gewinnmaximierung des Kapitalismus darstellt. Natürlich zusätzlich zu den politischen Möglichkeiten, die sich darau ergeben.

        1. Wer kann, sollte gute Vorräte kaufen. Billiger wird es beim Nachkaufen ganz sicher nicht. Ausnahme: Speiseöl. Da scheint der Preis spekulativ überhöht zu sein und kann wieder sinken. Bis dahin brauche ich meine Vorräte zu 1 € den Liter auf.

      1. FDH – ein altes Programm aus den 60er-Jahren: Friss die Hälfte.

        Heilfastenkur – stärkt nicht nur das Immunsystem sondern auch die Nerven.

        Auf dem Teppich bleiben – sprich: Nicht verrückt machen lassen und jedem angeblichen Sonderangebot hinterherlaufen.

        Haushaltsführung und Vorratswirtschaft lernen, falls noch nicht geschehen. Dabei wird dann ganz schnell klar, dass man gar nicht in den Supermarkt rennen muss, um totes Mehl oder wertlose Haferflocken zu kaufen. Sack Nackthafer, Sack Dickel und eine gute Mühle und das Gemüt ist beruhigt.

      2. gegenmassnahmen könnten sein:
        +++wer die möglichkeit hat – gemüse im garten anbauen, auch kleinvieh wie hühner, hasen, enten . . . machen nicht allzu viel arbeit und schmecken.
        +++wenn möglich über die grenze zum einkaufen. ein yt kanal „pommes män“ hat vor ein paar tagen die preise für aldi sonnenblumenöl verglichen mit dem ergebnis das die gleiche marke im angrenzenden ausland etwa ein viertel!!! kostet. bei anderen lebensmitteln ist das teilweise ähnlich. ich weis das ist nicht für jederman möglich und oft sind es weite strecken aber wenn man vorher preise recherchiert und sich mit anderen zusammen tut geht da so einiges.

    1. Es wird immer schlimmer in der schönen BRD …..

      @ Niemand sagte:
      „““ Ich sagte es bereits an anderer Stelle, dass die künstliche Erzeugung von Versorgungsengpässen, eine neue Form der Gewinnmaximierung des Kapitalismus
      darstellt. . „““

      Und was ist das hier ?
      Auch Gewinnmaximierung oder ein Politikum, Böswilligkeit oder braucht die „wunderbare“ BRD – Clique noch mehr fremdes Eigentum, weil sie fast pleite ist ……. unsere Steuern verbraucht sie ja scheinbar für Waffenkäufe, damit die faschistischen Bandera – Kämpfer weiter gegen Russland agieren können.

      Staatsanwaltschaft München beschlagnahmt
      Wohnungen von Russen – 20 Juni 2022

      Im Zuge der Sanktionen gegen Russland hat die Staatsanwaltschaft München I drei Wohnungen und ein Bankkonto von Russen beschlagnahmt.

      Es wäre nach derzeitigem Kenntnisstand bundesweit der erste Fall, bei dem nicht
      nur Vermögenswerte, sondern auch Immobilien betroffen sind……….

      https://de.rt.com/inland/141518-staatsanwaltschaft-muenchen-beschlagnahmt-wohnungen-von-russen/

      1. „Getreidekorridor“:
        Wie Türkei der NATO den Wind aus den Segeln nahm – Von Alexander Männer

        In der Frage der sogenannten globalen Nahrungsmittelkrise will der Westen die russische Militärintervention in der Ukraine als die Ursache für das Problem ausgemacht und auch einen Ausweg gefunden haben.

        Diesbezüglich soll die Ukraine ihr diesjähriges Exportvolumen an Getreide per Seeweg auf die Märkte bringen, was derzeit allerdings kaum möglich ist,

        da die einzigen sich unter ukrainischer Kontrolle befindende Häfen im Schwarzen Meer durch ukrainische Minen blockiert sind.

        Die NATO zeigte sich sofort bereit, mit ihren Kriegsschiffen einen sicheren Korridor zu schaffen.

        Diesem Angebot steht jedoch nicht nur die russischen Präsenz im Schwarzen Meer im
        Weg, sondern auch die Interessen der Türkei, die ihren Einfluss in der Region stärken will und deshalb eine Schlüsselrolle bei der Lösung des Problems übernehmen möchte.

        Zuallererst gilt es zu erwähnen, dass das vorherrschende Narrativ in vielen westlichen Ländern von der globalen Lebensmittelkrise,

        die hauptsächlich dadurch verursacht worden sein soll, weil die Ukraine vor allem die
        20 Million Tonnen Weizen aufgrund der russischen Invasion nicht auf den Weltmarkt bringen könne, zumindest diskussionswürdig ist………..

        Nahrungsmittelkrise als Chance für mehr NATO-Präsenz im Schwarzen Meer?

        Umso bemerkenswerter ist es, dass die NATO das besagte Narrativ rasch aufgegriffen und ihre Hilfe bei der Ausfuhr des ukrainischen Weizens in Aussicht gestellt hat,

        wofür es auch reichlich Unterstützung von den Medien gab…………..

        Hier noch mehr zu der “ Lebensmittel – Krise“……
        http://eurobrics.de/?module=articles&action=view&id=2040

      2. The Corbett Report: Die kontrollierte Zerstörung der Wirtschaft – 20. Juni 2022

        Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Die Weltwirtschaft gerät gerade
        ins Trudeln.

        Wir alle haben begonnen, die Unterbrechungen der Lieferketten, die steigenden Energiekosten, die wirtschaftliche Unsicherheit und die Inflation zu spüren

        – ganz zu schweigen von Stagflation, Schrumpfung und Deflation -, aber die letzte
        Woche hat uns das Ausmaß der Krise, mit der wir konfrontiert sind, deutlich vor Augen geführt.

        Es scheint, als ob jeder Tag neue Nachrichten über einen neuen Finanzbrand mit fünf Alarmstufen mit sich bringt.

        Der Dow ist im Sinkflug. Der Loonie fällt. Japan bricht zusammen. Die weltweiten Aktienkurse stürzen ab.

        Die Inflation in der Eurozone schießt in die Höhe. ……………

        In der Tat kann niemand mehr leugnen, dass der Glaube,

        der das globale wirtschaftliche Betrugsspiel so lange aufrechterhalten hat, ins Wanken geraten ist…………..

        Der vollständige Artikel hier…….
        https://uncutnews.ch/the-corbett-report-die-kontrollierte-zerstoerung-der-wirtschaft/

    2. Gewinnmaximierung des Kapitalismus?
      Wohl eher des Kommunismus, wo sich ALLE absprechen und die Preise planen.

      Hätten wir freie Märkte und Kapitalismus, dann würden die, die zu teuer sind Kunden verlieren und es gäbe alternative Angebote zu tieferen Preisen, wohin die Kunden dann abwandern würden.

      Preisabsprachen, Monopole, Wucher und künstliche Verknappung sind nur möglich wenn sie toleriert/gefördert werden. Jedenfalls ist das alles auch ohne Kapitalismus möglich. Und Kapitalismus ist auch möglich ohne diesen Kram.

    3. Wenn Erzeugnisse nicht genügend Profit bringen müssen sie vom Markt und kommen noch ein paar Wochen mit einem höheren Preis wieder in die Regale ! Tanker bleiben auf Reede liegen bis der Öl/ Gaspreis stimmt ! Es wird eine Tier -Pest erzeugt , Geflügel , Rinder , Schweine usw. bis der Preis stimmt ! Auf den Weltmeeren liegen Tanker auf Reede dürfen nicht in die Häfen einlaufen , Embargo , Boykott , Sanktionen o.ä. So wird in diesem System der Markt u. Preise reguliert ! Das seit gut 70 Jahren , also nichts NEUES ! Was können wir tun ?? Nichts ! Oder man wird Selbstversorger ! Nicht nur das WIR ewige Gestrige ( Nazi – Sympathisanten ) an die Macht gelassen haben , nun wird ein Großteil der Bevölkerung ( Wer die Möglichkeit hat ) Selbstversorger ! Wir können uns nur bei diesen Lakaien ( Regierung )bedanken !

    4. Nicht vergessen, alles was sie Medien zeigen, schreiben etc, ist nur als Mittel zum Zweck gedacht, also eine Waffen.Warum?
      Weil die Einfälligkeit bei uns sehr ausgeprägt ist, Angst schnell hergestellt werden kann.
      Man weiß dann nicht, was ist schlimmer, durch eine Spritze sterben, oder durch eine Kugel.?Hauptsache ist doch nur , man kann Russland die Schuld an allem geben.!!
      So schaufelt man sich das eigene Grab…Hat Herr Putin Euch den Spatzen in die Hand gelegt, und zwar gezwungenermaßen?

    5. Versorgungsengpässe ist System relevant ! Kein Gewinn ! Werden Versorgungsengpässe künstlich erzeugt , Vogelgrippe , Schweinepest , Buttergrippe , Eiergrippe usw. Die weiden letzten war ein Witz ,aber kann ja sein in dem schönsten Deutschland ist heut zu Tage alles möglich , man muss es nur den Dummen verkaufen !

    1. Die Preise sinken für das Öl auch schon wieder. Die Menschen senken den Verbrauch und die Händler bleiben auf den Wahren sitzen. In den Nachbarländern Tschechien und auch Niederlande kostet das Öl nicht einmal die Hälfte.

    2. @donshooter
      „aber der Preis ist stark gestiegen.“

      Ein Preis von 4€ für einen Liter Noname Sonnenblumenöl der immer 1,80€ kostete, das würd ich schon Wegelagerei bzw. Kriegsgewinnler nennen. Es zu beschönigen, bestärkt die Raubritter nur in ihrem Tun !

  2. Ich muss es tun, nämlich wieder auf ein äusserst interessantes und äusserst lesenswertes Buch der kanadischen Aktivistin und Journalistin Naomi Klein hinzuweisen:

    – Naomi Klein – Die Schock Strategie, Der Aufstieg des Katastrophen Kapitalismus

    Auf fast 800 Seiten geht Naomi Klein auf diese Machenschaften sehr ausführlich ein und nennt die Protagonisten! Das Buch muss man gelesen haben!

    Bedeuten die wirtschaftlichen Verwerfungen, die das Corona-Virus produziert, dass wir uns die Erfüllung der Klimaziele nicht mehr werden leisten können?
    Hellsichtig beschreibt Naomi Klein, wie gesellschaftliche Schocks von der kapitalistischen Wirtschaft genutzt werden, um ihre Macht und ihr Gewinnstreben maximal auszubauen. Müssen wir damit auch nach Corona rechnen? Naomi Kleins visionärer Sachbuch-Klassiker ist heute aktueller denn je.

    Nach dem Schock, nach der Krise kommt der Wiederaufbau. Sei es nach Krieg, Umweltkatastrophen, Wirtschaftscrashs oder nach einer Viruspandemie – in der Folge bricht sich ungezügelter Kapitalismus Bahn. Vorgeblich im Interesse einer prosperierenden Gesellschaft, doch tatsächlich werden auf diese Weise nur sehr Wenige sehr reich, während nachhaltige Strukturen zerstört und Menschenrechte beschnitten werden. Die Strategie hat System: Während die Menschen noch gelähmt von der Katastrophe sind, werden die einer ökonomischen „Schock-Behandlung“ unterzogen.

    Naomi Klein erzählt die Geschichte einer der wirkmächtigsten, im Hintergrund agierenden Ideologien unserer Zeit. Ihre messerscharfe Analyse dieses Mechanismus hat heute nichts von seiner Gültigkeit verloren – im Gegenteil.

    Endlich ist dieses wichtige Werk wieder auf Deutsch erhältlich, als hochwertiges Hardcover.

    1. MIt Sicherheit ein ausgezeichnetes Buch über die Situation, aber bestimmt keines, das echte Lösungen anzubieten hätte, sonst hättest Du das wenigstens mit einem Satz beschrieben. Insoweit eigentlich kein besonders gutes Buch, denn wir bemerken auch so die Lage!

      Ich bin hier für sehr einfachen Pragmatismus, denn im Prinzip gibt es nur ein wirkliches Problem und das nennt sich: GIER!

      Die Gier kann man per Dekret und harten Strafen für Verstöße in den Griff bekommen, allerdings muß man dafür etliche Leute, die es verstehen, in derselben Regierung sitzen haben, die dann 100.000 anführen, die dazu da sind, die Gesetze umzusetzen, so sie nicht selbst im Knast und verarmt enden wollen. Es ist eine Art „Diktatur zum Guten“, daran sehe ich nichts falsches. Es muß nur ein breit bekannt gemachtes Gesetz sein, das für AUSNAHMSLOS ALLE gilt im Staatsgebiet, also insbesondere auch für jeden astroreichen Arschgesichtigen, dem die Gier deshalb schon auf der Stirn in Leuchtbuchstaben geschrieben steht.

      Ganz vereinfacht. Die Regel lautet, daß niemand mehr über 10.000 Euro im Monat persönlichen Gewinn machen darf. Der Gewinn der Firma (nach Steuern) darf zur Hälfte reinvestiert werden, um zu expandieren und sich zu erhalten, ein Viertel wird an die gesamte Belegschaft verteilt (LOhn, Gehälter etc.), der Rest muß in gemeinnützige Projekte abgegeben werden. Nirgendwo darf jemand über 10.000 im MOnat verdienen.

      Aus die Maus!

      Jeder der dagegen verstößt, wird verurteilt und verliert fast alles. HARTE Strafen zur Abschreckung!

      Ende im Gelände für die Gier!

      Es gibt nichts anderes und jeder, der dagegen wettert (das werden in der Giergesellschaft selbst die sein, die arm geblieben sind, denn auch sie sind plem-plem), ist ein Vertreter der „Giermafia“, bewußt oder unbewußt, willentlich oder unwillentlich, völlig egal!

      ZACK!

      So hat es Jesus gemacht (oder hätte, wenn es ihn doch nicht gab). GANZ SICHER!

      1. Nun ja, so ist das mit angeblichen Verursachern der Krise. Die Lösungsstrategie wird dann totalitärer als das Problem. Bei CO2 ist es die Geburtenkontrolle, denn wir sind ja alleine Schuld daran, dass es zuviel davon in der Atmosphäre gibt, also – müssen die Menschen perspektivisch weg. Auch hier. Die Gier. Nun ja, dann muss man die Gier(ig*innen) halt hart bestrafen. Am Besten liquidieren, öffentlich, damit das schön abschreckt. Nein und nochmals nein. Das ist und bleibt keine Lösung. Das ist eher Pol-Potismus. Da wurde die Industrialisierung verteufelt, der Intellekt bekämpft, Menschen zu Massen ermordet, weil sie sich nicht an die Regel hielten. Nein udn nochmals nein. Wenn wir es nicht schaffen, dieses System von innen heraus zu überwinden, dann besser gar nicht. Denn derartige Problemlösungen sind – tu mir Leid, es so offen sagen zu müssen – nicht im Ansatz Lösiungern, sonddern nur neue Problemerzeuger.
        Wir werden es schaffen, diese Gierigen zu „beseitigen“, indem wir den Ansatz, den Grund für ihre Gier beseitigen. Das ist die Macht, die mit dem Geld verbunden ist. Gier kommt nie nur aus sich heraus. Man sieht es an den ganzen „Philanthropen“, die in meinen Augen nichts als verhohlene „Phobanthropen“ sind. Erst raffen sie zusammen, was nur zusammenzuraffen ist, dann mischen sie sich überall in der Welt ein, um diese
        „an ihrem Wesen genesen zu lassen.“ Wenn diese Möglichkeit nicht mehr besteht, nun, dann sollen die Soros, Gats udn Co doch in ihren Silos in Goldseen baden. Bitte, wenn Sie es nicht lassen können. Dann feiern wir draußenb ein geiles Fest und erfreuen uns daran, dass sie so blind sind. Bitte. Ich finde den alten Spontispruch: „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht“ zunehmend immer aktueller. Ich bin für eine Zerstörung. Ja. Für eine Zerstörung ihrer Netzwerke. Der Rest ergibt sich dann von selber, wenn selbst der blindeste Nachfolger dieser „Eliten“ merkt, dass deren „schönen Kleider“ nur ein Zeichen ihrer „Nacktheit“ sind. Das Gelächter ist erstens befreiend und zweitens sehr viel wirksamer als physische Vernichtung. Zumal wir uns dann nicht auch noch an ihnen schuldig machen.
        Und zu Jesus. Der war nicht für die physische Vernichtung. Nie. Der war für Umkehr. Umkehr vom falschen Weg. Das setzt voraus, dass man erst einmal Erkenntnis sammelt. Erkenntnis darüber, was denn der richtige Weg ist. Und vor allem, wieso man den falschen Weg gegangen ist. Und dann den ersten Schritt macht und umkehrt. Das ist revolutionärer als alle Gewaltphantasien. Und vor allem – nachhaltiger.
        Denken Sie mal drüber nach, #Jeti.

        1. Gunther

          Ich will zu Jetis Vorschlag hier gar nichts sagen, außer, dass er immerhin Ideen hat, wie man Missstände beseitigen kann.

          Statt dessen will ich nur auf zwei Ihrer Statements eingehen

          „Wenn wir es nicht schaffen, dieses System von innen heraus zu überwinden, dann besser gar nicht.“

          Das ist eine klare Entscheidung. Eine, die Russland so nicht getroffen hat. Viele Jahre haben sie die andere Wange hingehalten mit dem Erfolg, dass die Gegenseite immer dreister wurde und genüsslich ihre Waffen an der russischen Grenze deponiert hat. Bevor und anstatt dass sie aber sich unterwarfen, haben sie schließlich doch die Reissleine gezogen. Das war nicht von innen heraus, denn der russische Teil der Ukraine hat sich ja allein nicht helfen können. Es war auch nicht friedlich.

          Sie nennen polpot, um die Schrecken der Gewalt zu zeigen. Warum nennen sie nicht uns, um die Schrecken der Unterwerfung zu zeigen? Sind nicht gerade wir die heuchlerische Vorhut des „dann besser nicht.“?

          „Und zu Jesus. Der war nicht für die physische Vernichtung. Nie.“

          ‚Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.‘
          Mt 10,34

          Man sollte den Mt 10 ganz lesen, da ist viel richtiges gesagt.

          Für oder gegen Gewalt ist nicht der Punkt. Sondern ob sie der Gerechtigkeit dient oder der Willkür. Evtl. mal bei Kant nachlesen, der hatte noch einen moralischen Kompass.

  3. Also was die Ernten angeht:
    Ich streife ja oft über Felder und durch Wälder …. undzumindest in unserer Region sind alle Äcker reichlich bestellt und die Pflanzen gedeihein prächtig. Weizen und roggen kommen mir zwar etwas klein vor, aber ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten, trotz der Trockenheit seit einigen Wochen.
    Sonnenblumenfelder habe ich noch keine gesehen, aber meine Mutter teilte mir gestern oder vorgestern mit, dass Sonnenblumen am besten von allem wachsen. Vielleicht sollte ich mir das mal zeigen lassen und per Kamera einfangen.

    BTW: ich habe beim Eikauf keine Probleme. Ich bekomme alles, was ich haben möchte, außer ab und an mal Brot, aber das liegt meist an der Tageszeit. Die Regale sind gefüllt.

    1. “ Weizen und roggen kommen mir zwar etwas klein vor…“
      Was verstehst Du unter klein? Wichtig ist der Ährenansatz.
      Ich dachte früher immer die Getreidesorten wären klein gezüchtet worden, um den Windschaden zu minimieren. Ist aber quatsch. klein ja, aber nicht gezüchtet. Dafür wird im Frühjahr ein Wachstumshemmerhormon gespritzt, dass den Halmwuchs dann minimiert. Hier gibt es eine Ausnahme beim Roggen. Da dieser zum großen Teil grün für die Biogasanlagen abgemäht wird, wird hier das Halmwachstum eingeschränkt. Wenn der Bauer dann den rioggen nicht wie geplant verkauft bekommt, dann lässt er ihn wachsen und zur Ernte liegt er dann. Die Felder sehen schlimm aus und die Ernteverluste sind entsprechend hoch. Roggen war auch das getreide, dass in den letzten Jahren immer Minus einbrachte, wenn man ihn ausreifen ließ.
      Sonnenblumen ja, die Felder haben zugenommen. Das liegt aber daran, dass die Bauern nicht mehr soviel Stickstoffdünger ausbringen dürfen und die Sonnenblume nicht so viel Düngung braucht. Durch die Verteuerung des düngers dürfte sich dieser effekt weiter verstärken. Gleiches gilt auch für Gerste. Auch hier wird wesentlich weniger Stickstoffdünger als bei Weizen benötigt.

  4. Mir hat mal ein Supermarkt-Leiter erklärt, das der plötzliche Raps-Öl Mangel in den ersten Monaten dieses Jahres (hier waren alle Regale von allen Märkten leer) etwas mit dem astronomisch gestiegenen Diesel Preis zu tun hätten.

    Diesel fahren bekanntlich auch mit Rapsöl und Rapsöl kostete meist im Discount vor nicht allzu langer Zeit unter einem Euro/Liter (bei Aldi 89 Cent). Der Dieselpreis liegt aber bei über 2 Euro/Liter! Klingt insofern plausibel. Die Speditionen könnten das Öl tatsächlich Paletten-weise aufgekauft haben, weil sie bei jeder Tankung locker die Hälfte sparen.

    Ging nur kurze Zeit, weil das Öl dann plötzlich 4-5 Euro/Liter (!) gekostet hat. Im Biomarkt haben sie sogar 5 Euro für einen halben Liter verlangt!

    1. Rapsöl ist eigentlich ungesund und wurde als Lampenöl oder für technische Zwecke, auch als Kraftstoff verwendet. Diese Sorten werden für „Biodiesel“ angebaut. Vor 50 Jahren kamen dann Doppelnull-Züchtungen, die frei von Erucasäure und Senfölglykosiden waren und damit als Speiseöl geeignet. Wenn das Speiseöl nun im Tank landet, läßt sich also keinesfalls ein Teil der „Biodiesel“-Ernte verwenden, um dann mehr Speiseöl herzustellen.

      1. @John Magfuli

        Da sind deine Informationen nicht richtig. Rapsöl ist sogar eines der gesündesten Öle Überhaupt (90% ungesättigte Fette). Rapsöl wird in der Gesundheit nur noch übertroffen von Leinöl oder Walnussöl (die sich aber beide auch als Bratfette nicht eignen.

        Sonnenblumenöl und auch Olivenöl hat viel weniger ungesättigte Fette.

        1. Das ist den neuen Züchtungen zu verdanken, Null-Sorten aus den 70er und Doppelnull aus den 80er Jahren. Das Öl ist sehr gesund. Das frühere Rapsöl und Rüböl (aus Ölrübsen) war kaum genießbar. Allerdings scheint es, als würde auch für „Biodiesel“ meist Doppelnull-Raps angebaut, da sich dann die Preßrückstände für Viehfutter verkaufen lassen. Die alten Rapssorten sind auch für Tiere schädlich.

          1. Vor allem von der Kaltpressung. Früher wurde meist heiss gepresst. Mir ist das mal durch Zufall aufgefallen. Ich habe lange immer Distelöl benutzt, das ich für das Gesündeste Billigöl hielt. Bis ich mal hinten auf dem Etikett die Fettanteile verglichen habe, und gesehen habe, das Rapsöl besonders von den (Extra gesunden) mehrfach ungesättigten Ölen einen riesen Anteil hat (über 60%).

        2. @Aktakul: Muss Sie leider entäuschen, Rapsöl ist für gesundheitliche Ernährung gar nicht geeignet. Insbesondere heute, wo das Rapsöl meist aus genetisch veränderten Pflanzen gewonnen wird. Dazu kommt noch, dass das billige Rapsöl raffiniert wird, was der Gesundheit auch nicht besonders zuträglich ist.

          Ob, ein Öl nun 90% ungesättigte Fettsäuren enthält ist _völlig_ belanglos. Nicht die Masse, sondern die Qualität ist hier entscheidend. Dazu kommt dann noch um welche Fettsäuren es sich handelt, mehrfach, einfa ungesättigt, Omega 3 oder 6 Fettsäuren und deren Verhältnis.

          Das nur mit denungesättigten Fettsäuren ohne jegliche weiter Angabe ist nur ein Marketinggag für die Verbraucher ;-(

            1. Fest steht das (mehrfach) ungesättigte Fette sehr gesund sind. Gesättigte Fette erkennt man vor allem daran, das sie einen viel höheren Schmelzpunkt haben und daher bei Raumtemperatur nicht flüssig sind (Butter und noch mehr Palmfett).

              Das bewirkt u.A. Arterienverkalkung, da diese Fette auch im Blut sehr viel zähflüssiger sind und die Adern leichter verstopfen. Es ist daher z.B. ein altes deutsches Märchen, das Butter besonders gesund sei. Ist sie nicht.

              Diese Nährwertangaben sind gesetzlich vorgeschrieben und haben nix mit Marketing zu tun. Was da drauf steht muss auch genauso drin sein (und ungesättigte Fette sind schon immer gesund gewesen).

            2. @Aktakul: OK, schauen Sie mal bitte wer hinter Ihrem Link steckt 😉
              Herausgeber: FUNKE DIGITAL GmbH

              Ansonsten war es ja nur ein gut gemeinter Rat meinerseits 🙂 Wenn Sie da mehr Interesse haben, schauen Sie doch mal im Netz und auf Youtube unter den Stichworten:
              – Prof. Spitz Omega 3
              – Dr. Weigl Fettsäuren
              – Dr. Wiechert Fettsäuren

        3. „Da sind deine Informationen nicht richtig. Rapsöl ist sogar eines der gesündesten Öle Überhaupt (90% ungesättigte Fette).“

          John Magfuli hat schon recht. Die Wikipedia (der Einfachheit halber, bei nicht-politischen Themen haut sie ganz gut hin) sagt es noch weit drastischer:

          „Zunächst lieferte Raps vorwiegend Brennstoff für Öllampen, wurde als Schmieröl genutzt und nur in den armen Schichten auch in der Küche verwendet.[9] Im frühen 19. Jahrhundert stieg der Rapsanbau an, weil sich der Gebrauch des Öls als Beleuchtungs- und Nahrungsmittel zunehmend durchsetzte. Als Speiseöl wurde Rapsöl unter anderem wegen seines bitteren Geschmacks, der auf einen hohen Gehalt an Erucasäure zurückzuführen war, nur eingeschränkt verwendet. Allenfalls in Hungerzeiten kam Rapsöl vermehrt auch als Nahrungsmittel auf den Tisch.“

          „Als Speiseöl nur bedingt tauglich, als Futtermittel ungeeignet, blieb Rapsöl hauptsächlich auf die Verwertung technischer Öle beschränkt …“

          „Dies änderte sich ab etwa Mitte der 1970er Jahre. Es kamen Neuzüchtungen mit zwei neuen Merkmalen auf den Markt: Das Öl aus diesem 00-Raps („Doppel-Null“) enthielt nur noch geringe Mengen der bitter schmeckenden Erucasäure und war nahezu frei von Senfölglykosiden. Diese giftigen Stoffe hatten bis dahin eine Verwendung als Lebensmittel bzw. als Tierfutter weitgehend ausgeschlossen.“

          „Bis zu den 1970er Jahren konnte man Raps kaum als Lebens- und Futtermittel verwenden, denn er enthielt erhebliche Mengen der einfach ungesättigten Erucasäure und an Glucosinolaten. Erucasäure macht mehr als die Hälfte der Fettsäure herkömmlicher Rapssorten aus,[11] sie verursacht Organschäden und Herzprobleme bei Menschen und Säugetieren. Wegen der Glucosinolate durften Raps-Pressrückstände nur zu geringen Anteilen im Tierfutter sein. Wegen des intensiven Kohlgeruchs fraßen die Tiere weniger, zudem verändern Glucosinolate die Schilddrüse. Außerdem entstanden im Pressrückstand Senföle, die beim Tier Verdauungsstörungen hervorriefen, Hühnereier erhielten einen Fischgeschmack.“

          „Livio war das erste kommerziell vertriebene Raps-Speiseöl in (West-)Deutschland.

          „Der Verzehr von Raps in größeren Mengen über längere Zeit kann bei Wiederkäuern Blutarmut verursachen.“

          „Da beim 00-Raps Äshemmer wie der Gehalt an Senfglykosiden reduziert ist, kommt es insbesondere in Wintermonaten zu einer erhöhten und teilweise ausschließlichen Aufnahme dieses Rapses beispielsweise beim Reh. Der damit verbundene hohe Eiweißgehalt und der geringe Rohfaseranteil der Nahrung führt bei Rehen zu schweren Verdauungsstörungen wie einer schaumigen Gärung des Pansen­inhalts und dadurch unter anderem zu einer Zerstörung der Pansenmikroflora und -fauna. Dies allein führt bei vielen Rehen bereits zum Tod, andere Tiere gehen nach einer bis drei Wochen an hämolytischer Anämie ein, die wahrscheinlich auf das Vorhandensein von S-Methylcysteinsulfoxid im Raps zurückzuführen ist.“

          Raps scheint nicht so ganz ohne zu sein, weder in den ursprünglichen Formen (für Menschen und Nutztiere) als auch in den Neuzüchtungen für Wildtiere. Die meisten denken (ich bis jetzt auch), Rapsöl zur Ernährung als hochwertiges Pflanzenöl habe es immer schon gegeben.

          „Rapsöl wird in der Gesundheit nur noch übertroffen von Leinöl oder Walnussöl (die sich aber beide auch als Bratfette nicht eignen.“

          Unter den hitzestabilen Pflanzenölen ist das (heutige) Rapsöl wohl in der Tat bei weitem das beste. Ein interessanter Weg von “ als Lebensmittel unbrauchbar, giftig, gesundheitsschädlich, selbst als Futtermittel nicht brauchbar“.

          Ein äußerst hochwertiges Pflanzenöl, ebenso nicht hitzebeständig, ist übrigens Hanföl. Leider völlig THC-frei.. 😉

          1. Ja, nur die heutigen Rapsöle sind schon sehr gesund. Was früher war – OK (aber da gabs das auch nicht so massenhaft im Handel wie heute). Ich kaufe ja heute ein 😀

            Wie gesagt, man kann sich auf zahlreichen Seiten informieren, da steht überall, das Rapsöl seehr gesund ist. Ich hätte noch dutzende Links bringen können (aber das geht hier nicht – einfach mal eingeben „Rapsöl gesund?“.

            „Ein äußerst hochwertiges Pflanzenöl, ebenso nicht hitzebeständig, ist übrigens Hanföl. Leider völlig THC-frei….“

            Ist bei hochwertigen Pflanzenölen immer so, weil die Langkettigen Moleküle der ungesättigten Fettsäuren keine Hitze vertragen, die Moleküle werden in kleine Teile zerbrochen. Hanföl ist auch schwieriger zu gewinnen, deshalb gibts das nicht in Liter-Flaschen, da bräuchtest du ein halbes Feld für eine Flasche – erst recht bei dem mageren Industrie – Hanf, wo auch kaum THC drin ist).

        1. Ich empfinde Rapsöl als ziemlich geschmacksneutral. Ein penetranter Geschmack erstaunt mich, aber die Geschmackssinne sind natürlich sehr verschieden. Und sogar veränderlich.

          Es hat mit Öl zwar nichts zu tun, aber wir hatten mal beim Pilzesuchen eine größere Menge schöner, knackiger, madenfreier Perlpilze mitgebracht. Voll Freude geputzt und schön gewürzt angebraten, verging mir beim ersten Happs der Appetit. Der Geschmack war für mich wie ein Biss in eine Handvoll Waldboden, erdig und holzig, ich hätte fast gespien. Drauf und dran, das Ganze im Mülleimer zu versenken, wollten andere Familienmitglieder kosten, und es schmeckte ihnen wunderbar. Ich hatte davor schon Perlpilze gegessen, ohne sie schlechter als andere Pilze zu finden. Seither lange ich sie auch nicht mehr an, obwohl es vielleicht wieder ginge. Das Erlebnis war aber nachhaltig.

          Die Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Gerade bei Pilzen ist seit langem bekannt, dass z.B. der unerträglich bittere Gallenröhrling (der ein ganzes Pilzgericht versauen kann) oder manche scharfen Täublinge und Reizker manchen sehr gut schmecken. Umgekehrt empfinden manche Pfifferlinge als geradezu widerlich.

          Was soll’s, bei Pflanzenölen gibt es genug Auswahl. Für den Salat ist das mit dem penetrantesten Eigengeschmack, Olivenöl, sogar mit am beliebtesten. Weil’s die Leute wirklich mögen, weil es so gesund sein soll – oder weil es an Urlaub und dortige Lebensart erinnert? Völlig egal. 😉

    2. Das funktionierte in einem alten Saugdiesel, der zog alles durch. In modernen Dieselmotoren kommt man damit nicht mehr weit und hat einen Motorschaden. Zudem stinkt das ganze Fahrzeug wie eine Frittenbude. Ich halte es für ein Gerücht, dass die LKW Fhrer zum einem ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung und zum anderen einen Totalschaden des Motorblocks riskieren.

      1. Naja gibt noch viele Saugdiesel. Die Motoren halten ja auch sehr lange (Teilweise schon Taxis gesehen, über 1 Million Km auf der Uhr hatten). Die Peterbilts aus den USA hatten sogar lange 2-Takt Diesel, die fahren auch mit Lampenöl.

        1. Der Klassiker ist der Mercedes W124, der muss wohl alles gesoffen haben. Auch verbrauchtes Frittenöl von der Imbißbude, und sogar tierisches Fett, das erst mittels Vorheizung verflüssigt werden musste.

          Bis zum Pumpe-Düse-Motor von VW war Biodiesel noch erlaubt. Hier ging auch reines Rapsöl als Beimischung zum Diesel bis zu 50% (sommers). Für aktuelle Motoren ist derlei strikt nicht mehr zu empfehlen.

          Im Vergleich mit dem rußigen Dieselgestank empfand ich den leichten Frittenbudengeruch übrigens immer als sehr dezent..

    3. Wer meint seinen modernen High Tech Diesel „pölen“ zu müssen, nur um einen Euro oder weniger zu sparen ist halt selbst Schuld.
      Die Injektoren, Pumpen, aber auch die Partikelfilter reagieren da einigermaßen Allergisch auf das unverarbeitete Öl.
      Die uralten Vorkammer Diesel, die kann man im Sommer mal mit gutem Gewissen mit 1:1 Mischung fahren. Mehr aber auch nicht. Mehr führt zu starken Verkokungen. Wenn die Spediteure das Oel Kubikmeterweise gekauft hätten, dann hätte man das doch auch mal auf der Autobahn oder so riechen müssen?

    4. Ja und die Treibstoff-Preise sind kein Produkt von künstlicher Verknappung und Absprachen, sondern von extremen Steuern und (vielleicht bewusster) Misswirtschaft und Politikversagen.

  5. Das stimmt so nicht.
    Ich muss ab und zu größere Mengen Taschentücher kaufen, dabei sind 100 Taschentücher in einer Box. Meine letzte Bestellung ging nicht durch, der Marktleiter hat es über den normalen Weg versucht, wobei er beim Lager bestellt und dann hat er es auch über das Zentrallager versucht. Beides ging nicht, obwohl die Menge mit 200 Packungen eigentlich überschaubar gewesen ist, aber selbst diese kleine Menge war nicht möglich. Da ich keine Ware kaufen konnte, hat natürlich auch niemand daran verdient. Da es nicht lieferbar ist, besteht darin also ein Versorgungsengpass, was besonders ärgerlich ist, da es für medizinische Zwecke benötigt wird. Nun musste umgestellt werden, was aber nur eine Kompromisslösung ist.

  6. Bei den Hausmarken ist es schon seit drei oder vier Jahren zu beobachten, daß sie oft längere Zeit nicht lieferbar sind und dann zu sehr viel höheren Preisen, meist in geänderter Verpackung, wieder auftauchen. Oder Kakao taucht zum gleichen Preis in anscheinend gleicher Verpackung wieder auf, aber mit 250g statt 400g.

    Bei den Hausmarken war man das gewöhnt, daß die Preise längere Zeit stabil sind und daß die Ware bei allen Discountern genau den gleichen Preis hat, der dann gelegentlich bei allen auf genau den gleichen neuen Preis steigt. Die Lieferausfälle habe ich so verstanden, daß sie zum gewohnten Preis die Ware nicht mehr bekommen konnten, aber auch einen plötzlichen Anstieg um 20% oder 30% gescheut haben. Wenn die Ware aber längere Zeit nicht da war, ist man oft nicht sicher, was sie vorher gekostet hat. Der Preissprung ist kaschiert.

    Inzwischen ist man das gewohnt, daß bei jedem Einkauf ein Teil der Waren teurer ist als beim letzten. Seit Operation Z hat z.B. das „Kaufland“ alles Erdenkliche scharf rationiert, sofern sie überhaupt Ware haben. Inzwischen haben sie meist wieder, aber sehr viel teurer.

    Beim Russen und beim Türken ist gar nichts rationiert. Statt einer Schachtel Reis pro Haushalt darf man beliebig viele Säcke kaufen. Aber sehr viel teurer. Gegenüber 2018/2019, als es mit den Preissprüngen losging, sind viele Waren 50% bis 100% teurer geworden.

    Der Außenwert des € in Kaufkraft ist seit Jahren am Sinken, die Weltmarktpreise in € steigen entsprechend. Die Börsenspekulanten haben ihre Wege, an diesen Schwankungen zu verdienen, was die Preise weiter steigert, aber Hauptursache scheint mir der langsame Währungsverfall von € und $ zu sein.

    1. Wenn das Sonenblumenoel 2. 50 EUR gekostet hat und jetzt 5.00 EUR dann verdient der Einzelhändler oder SB Markt schon das doppelte. Er hat seine Kalkulation auf 8 % Aufschlag. Die Angebote sind schon geringer oft sind nachmittags die Regale leerer oder verschiedene Lebensmittel nicht lieferbar

    2. Wenn der Euro gegenüber anderen Währungen so nach läßt, müsste das doch eigentlich einen Export-Boom auslösen (bei dem die USA dieses Mal ganz schlechte Karten hätte, weil der $ viel teurer als der Euro ist).

      So kann die Europäische Industrie wenigstens über die Währung ihre Verluste aus dem Energiebereich etwas ausgleichen.

        1. @hector2

          Im Gesamtpreis können 10-15 Cent Wertverlust schon einiges ausmachen. Die USA hat zudem noch das Pech, das sie bei Lebensmitteln uva zum Nettoimporteur geworden ist.

          Bei Technik ist das schon länger so, das sie Nettoimporteuer sind. Sie müssen jetzt also mit billigen Dollars einkaufen (Die Inflation ist in den USA gewaltig) und zahlen viel mehr.

      1. Gegenüber vielen „Billiglohnländern“ hat der € in Kaufkraft stark nachgelassen. Die VR China hatte in den letzten 35 Jahren enorme Lohn- und Preissteigerungen. Der Kurs des Yüan ist seitdem aber nicht entsprechend abgewertet worden, sondern immer noch ungefähr gleich. Ähnlich in weiteren Schwellenländern, die – gemessen in € – keineswegs mehr so billig sind wie vor 20, 30 Jahren.

        Die EU-Industrie hat davon wenig. Rückständig, abgehängt, schlechte Qualität, hohe strukturelle Kosten. Allein die endlosen Steuern, Gebühren, Abgaben, Umlagen auf Energie, die hohen Kosten, der abnorme Ressoucenverbrauch des „Systems Greta“. Auch die enormen Summen im „Emissionshandel“ schlagen auf die Produktion als Kosten durch. Dazu haben sie sich aus Rußland, Belarus, faktisch der ganzen EAWU wegen der Sanktionen zurückgezogen.

        Und die durch „Corona“ und die Sanktionen gestörten Lieferketten. In der EU kann kaum etwas vollständig hergestellt werden, es fehlt überall an Vorprodukten, Komponenten, Materialien aus China und aus den Billiglohnländern. In der Autoindustrie fehlt es an Aluminium und Magnesium für Legierungen (aus Rußland und China, China hat die Lieferungen reduziert), an Kabelbäumen aus der Ukraine und an Chips. Chips „Made in EU“ werden aus Kartoffeln hergestellt.

  7. Wenn das Sonenblumenoel 2. 50 EUR gekostet hat und jetzt 5.00 EUR dann verdient der Einzelhändler oder SB Markt schon das doppelte. Er hat seine Kalkulation auf 8 % Aufschlag. Die Angebote sind schon geringer oft sind nachmittags die Regale leerer oder verschiedene Lebensmittel nicht lieferbar

  8. Zum Thema Toilettenpapier: Also bei mir kam es nie so an, dass es einen Mangel daran gab, sondern dass es Panikkäufe gab, die dann dazu geführt haben, was in dem Artikel auch beschrieben wurde: Die Läden wurden teilweise leer gekauft, waren in der Regel aber am nächsten Tag wieder voll.

    Ich kann mich auch noch gut an Berichte in den Medien (und zwar nicht in den Alternativen!) erinnern, die das genauso dargestellt haben. Es gabe auch Statements von den Herstellern, die ganz klar einen Mangel verneint haben.
    Dass da dann mit dem Markenlabel ggf. ein Geschäft draus gemacht wurde, das erscheint mir auch stichhaltig. Wieso sollte man ein solches Geschäft denn auch nicht mitnehmen, wenn die Menschen einem das Geld praktisch in die Hand drücken? Irrationale Kunden, die einem praktisch alles aus der Hand reißen, sind doch das Beste, was einem passieren kann!

    1. Der Mangel wurde schon künstlich erzeugt. Wenn du siehst (bei uns war es so) , das es plötzlich nirgendwo mehr Toilettenpapier gibt, suchst du nach vereinzelten Märkten wo es noch geht und kaufst, was das Zeug hält Klopapier.
      Also die Panik-Käufe kamen nicht zuerst, sondern der plötzliche Mangel. Innerhalb von einer Woche gabs plötzlich nirgendwo mehr was, also versuchst du dich irgendwo einzudecken.

      Ich hab mich gefragt, ob da irgendwo ein paar Leute einen Rappel gekriegt haben und sich ihren Keller bis unter die Decke mit Klopapier voll geschlichtet haben, weil anders ging das kaum, bei den Massen, die plötzlich fehlten.

      1. Ich habe immer größere Vorräte an den Waren, die sich lange halten, darunter Klopapier, Speiseöl, Nudeln. Das hat persönliche praktische Gründe und örtliche, weil hier alle Läden dicht gemacht haben und die nächsten recht weit entfernt sind. Bei dem Mangel „wegen Corona“ habe ich deshalb längere Zeit gar nichts gekauft, sondern die Vorräte verwendet, bis es sich wieder beruhigt hatte. Solche Gegentendenzen muß man ja auch beachten.

        Und die „Hamsterkäufe“ als Ursache sind eine Legende. Ich habe keine beobachtet. Was die Leute aufs Band gelegt hatten war wie immer. Der Mangel kam, weil die Lieferungen aussetzten, und dann haben die Leute natürlich gekauft, weil es gerade möglich war und nicht, weil sie es gerade brauchten. Und dann haben sie nicht mehr gekauft, wenn sie brauchten, weil sie ja schon hatten.

        Es hat sich um geringe Schwankungen im Verkauf gehandelt, von Waren, die von der Ernte zum Verkauf gelagert und die in Fabriken verarbeitet werden, die eher unter Überkapazitäten und mäßiger Auslastung leiden und um Aufträge kämpfen. Gewöhnlich sind die froh, wenn es mal einen unerwarteten Nachfrageschub gibt.

        Bei Speiseöl und Nudeln (Hausmarke) gab es schon Monate vor „wegen Ukraine“ Probleme. Die kaufe ich gewöhnlich kartonweise (15 l bzw. 10 kg), und immer wieder, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, Kartons mitnehmen zu können, gab es keine. Das übliche Spiel, wenn eine größere Preiserhöhung im Raume steht.

  9. Das was ich jetzt schreibe, könnte dem ein oder anderen gar nicht gefallen.

    Fakt ist, unsere Lebensmittel waren bis jetzt viel zu billig.
    Ich selbst habe meine Kindheit auf einem Bauernhof verbracht.
    Wer weiss, was es bedeutet ein Tier gut zu behandeln und artgerecht zu füttern,
    der weiss auch, was dann ein Kilo Fleisch kosten „müßte“.
    Das selbe gilt auch für Getreide, Obst und Gemüse.
    Leider legen viele Deutsche nicht besonders großen Wert auf die Beschaffenheit
    und Qualität ihrer Lebensmittel. Jammern aber auf der anderen Seite furchtbar
    über die bösen Großschlachter und das gespritzte Getreide, Obst und Gemüse.
    Es ist uns einfach viel zu lange viel zu gut gegangen. Ich durfte das Einkaufsverhalten
    mein Leben lang beobachten. Quantität statt Qualität. Weiterhin wurden tonnenweise
    Lebensmittel vernichtet usw. usw.

    Wir befinden uns in einer Transformation und dürfen jetzt wieder lernen, verantwortungsvoll
    mit der Schöpfung umzugehen. Dies ist ein weltumspannender Prozess und wer deshalb in Panik
    gerät hat keine guten Karten. Ein bisschen weniger ist oft so viel mehr.

    Das selbe gilt für Energie in jeglicher Form.
    Von den ganzen Giften, die wir täglich ins Abwasser leiten möchte ich erst gar nicht anfangen.

      1. Fragen Sie mal die Italiener: die Deutschen sind (weltweit?) bekannt als die, die im internationalen Vergleich AM MEISTEN für Küchen und AM WENIGSTEN für Nahrungsmittel ausgeben. Ganz ähnlich dem deutschen Spießer, der einen neuen blankpolierten Benz für 80 Mille fährt, aber Klamotten anhat die aussehen, als ob er gerade vom Obdachlosentreff kommt…
        Insoweit haben Sie sicher Recht (also „Evamaria“. Ganz (ganz) sicher nicht „some1“. Nehmen Sie’s nicht persönlich…).
        Den Italienern bspw. ist Essen (und zwar gutes!) sehr wichtig. Den Niederländern ist der Camping-Urlaub heilig. Den Deutschen das Auto. und dann kommt lange nix. Das könnte ein langwieriges Umdenken nach sich ziehen. Was macht der deutsche Spießer bloß, wenn die Flaschbier nun 0,30€ mehr kostet? Da geht der doch glatt auf die Barrikaden. Dass der Daimler next Jahr 90 Mille kostet ist dagegen nicht sooo schlimm…

        1. „Insoweit haben Sie sicher Recht (also „Evamaria“. Ganz (ganz) sicher nicht „some1“. Nehmen Sie’s nicht persönlich…).“

          Witzig. Ich habe Evamaria, der Sie zustimmen, auch zugestimmt, nur das.

          Ich bin kein Antideutscher wie Sie, das ist richtig. Aber mit solchen Anknüpfungspunkten machen Sie sich lächerlich.

          Nehmen Sie’s nicht persönlich.

        2. Vielleicht noch ein Statement, was für mich Deutschsein (oder Russischssein oder Jüdischsein oder Muslimischsein oder oder) bedeutet:

          Es bedeutet, aufrichtig zu seinen Stärken und Schwächen, zu seinen Verbrechen und zu seinen Erfolgen zu stehen im Wissen, dass man sich über Stärken und Erfolge freuen darf, an Schwächen arbeiten kann und Verbrechen verstehen und bereuen sollte, um sie nicht zu wiederholen.

          Der wesentliche Punkt ist das Verstehen. Wenn Sie jemanden vor Gericht stellen wegen eines Raubüberfalls, dessen dieser jemand überführt worden ist, sie aber verschweigen, dass ihr bester Freund ihm dabei geholfen hat, ist das unrecht unabhängig davon, dass er ja auch schuldig ist. Man würde keinem Verbrecher zumuten, die Schuld des Richterfreundes auch noch mitzutragen. Den Deutschen aber mutet man genau das zu: sie haben keine Fragen zu stellen, kein Recht auf verstehen, sondern die Pflicht, sich jederzeit für alles alleinschuldig zu erklären.

          Bei ihnen hat diese Erziehung zum Antideutschen gefruchtet, der inbrünstige Selbsthass ist ihre Mission, sie weisen bei jeder Gelegenheit ausschließlich auf die Minderwertigkeit der Deutschen hin.

          Sagen Sie mir, was den Antideutschen von einem Antisemiten unterscheidet. Es ist doch die identische rassistische Geisteshaltung in beiden Fällen.

    1. @Evamaria

      Ist alles so, aber auch der Tatsache geschuldet, das die Kaufkraft in Deutschland durch die Sozialgesetze und die Niedrig-Lohnpolitik stark geschwächt wurde. H4-Empfängern blieb oft nix anderes übrig, als immer das Billigste zu kaufen.

      „Leider legen viele Deutsche nicht besonders großen Wert auf die Beschaffenheit
      und Qualität ihrer Lebensmittel. Jammern aber auf der anderen Seite furchtbar
      über die bösen Großschlachter und das gespritzte Getreide, …“

      Tun aber besonders die Vegetarier oder Veganer und die dürfen das 😀 Bei Großschlachtern passieren aber tatsächlich viele unfassbare Grausamkeiten den Tieren gegenüber, die ich jetzt lieber nicht beschreibe, sonst kommt mir mein Essen wieder hoch – und ihnen vielleicht auch.

      1. @ Aktakul
        Die Umstellung ist nicht einfach. Wir haben jahrzehnte lang sehr über unsere Verhältnisse gelebt
        und das rächt sich natürlich irgendwann.
        Ich weis wovon ich spreche.
        Aber mit der Zeit wird es besser und man lernt wieder, die einfachen Dinge des Lebens zu genießen.
        Thema Heizen:
        Ich hatte es immer sehr kuschelig in meinen Wohnräumen.
        Hatte aber im Gegenzug ständig mit Erkältungen zu kämpfen.
        Seit ich auf 19 Grad umgestellt habe, sind diese wie weggeblasen.
        Ja……… es war am Anfang echt hart. Aber wie gesagt, die Lebensqualität steigt. 🙂

        1. „WIR“ haben über unsere Verhältnisse gelebt? Wer ist „WIR“? Also ich sicher nicht!
          Außerdem sind gerade die Deutschen mit ihren „Verhältnissen“ ganz weit hinten im europäischen Vergleich. Schau dir mal z.B. die Renten derjenigen an, die gar nicht anders können als billige Lebensmittel zu verbrauchen und vergleiche sie mit denen in Griechenland, Italien, Frankreich und vor allem Österreich und Schweiz! Vom Renteneintrittsalter will ich gar nicht erst anfangen.

      2. Inzwischen liest man immer wieder diese Bevorratungsempfehlungen. Das einzige, was die zeigen, ist, dass die Menschen inzwischen vollkommen unfähig sind zu beurteilen, was sie in einem echten Notfall wirklich benötigen würden.

        Ich habe vor einigen Jahren mal genau diesen Selbstversuch unternommen. Als Basis habe ich den H4 Warenkorb verwendet, also sowohl die Gesamtsumme als Limit als auch die Aufteilung, die die vornehmen. Dann habe ich mir überlegt, womit man den Bedarf an sog. Makronährstoffen decken kann, also Getreide, Hülsenfrüchte und Öl/Butter. Das waren 1 Jahr lang meine Grundnahrungsmittel. Was dann übrig war vom og. Kontingent, habe ich für regionales Gemüse, Äpfel, Salat verwendet, extrem selten auch mal Fleisch. Das vor dem Hintergrund dass ich Steaks liebe.

        Es hat funktioniert. Ich habe 1 Jahr lang dieses H4 Budget einhalten können. Im Folgejahr hätte ich mit dem Budget allerdings wegen der Energiekosten Probleme bekommen, denn die waren höher als die Behördenmetrik und die Differenz muss jeder selbst tragen, sie geht also vom gesamt Budget ab. Das wäre mir damals nicht mehr gelungen.

        Seitdem kann ich jedoch nicht nur aus eigener Erfahrung beurteilen, womit H4 Empfänger kämpfen, sondern ich weiß auch, was ich zum Leben brauche – und was nicht.

        Ich bin mir einigermaßen sicher, dass es bei vielen mehr die Ahnungslosigkeit als der böse Wille ist, wenn sie nicht wissen, wie sie den Industriemist vermeiden sollen.

        1. Der Anlass für den Selbstversuch war übrigens schlicht Überdruss. Ich war in meinem Leben viel unterwegs und hatte es schlicht satt, ständig essen zu müssen, was erreichbar war oder wozu man mich einlud.

    2. Ich, für meinen Teil, gebe dir da durchaus Recht.
      Ich habe nur leider die Befürchtung das sich weder an den Produktionsbedingungen, der Qualität noch Umweltbelastungen irgend etwas ändern wird. Das Argument „Umweltschutz“ aber trotzdem zur Preissteigerung herhalten wird.
      Viel eher werden wir „grüne Gentechnik“ und solcherlei Scheiss bekommen…

      Da muss man dann halt mit den Füßen abstimmen.

    3. Fleisch ist derart teuer, daß es vielen ein seltener Luxus ist, bestenfalls alle Wochen mal eine „Billigwurst“. „Billig“ ist da aber nur die Qualität. Auch Käse ist sehr teuer, und die meisten Obst- und Gemüsesorten. Bezahlbar sind eigentlich nur noch Zwiebeln, Kartoffel, Kohl, Möhren, Bananen, und Dosentomaten, frische nur selten.

      Und es liegt ja an den Mondpreisen, daß man eben nur das kaufen kann, was gerade am wenigsten teuer ist. Die Qualität ist oft unterirdisch. In Vor-EU-Zeiten wäre solche Ware nicht verkäuflich gewesen und hätte als ungenießbar gegolten.

    4. Wenn man hochwertiges Fleisch von glücklichen Viechern kauft bezahlt man ja auch entsprechend mehr.
      Aber warum sollen die Erzeugnisse von Massentierhaltung in den Supermärkten teurer werden müssen?

      Ich denke du vermischst hier Fragen zur Tierhaltung und Ethik mit dem Markt.
      Wenn die Leute wirklich was gegen Massentierhaltung hätten dann würden sie nicht so viel von dem Dreck kaufen.
      Ja, sie finden das nicht gut, aber sie sparen dann doch lieber den Mehrpreis und nehmen es in Kauf.
      Oder wer zwingt sie dazu das mitzumachen?

  10. Lieber Tomas, wollte diesen aufschlussreichen Bericht auf FB Teilen. Meldung: „Deine Nachricht konnte nicht gesendet werden, da sie Inhalte enthält, die andere auf Facebook als missbräuchlich gemeldet haben.“ Soviel zu politisch gewollt!

  11. Nun kommen wir aber in den Bereich der Räubergeschichten. Ich wäre sehr vorsichtig damit, irgendwelche Geschichten, die man sich so erzählt dann in einem solchen Block zu posten und damit meine Seriösität in Frage zu stellen.
    Fakt ist, dass sich die Produktionsketten über die Jahre auf eine relativ stabile Nachfrage eingestellt haben und entsprechend produzieren. Diese Nachfrage wird einmal durch Absatz und zum anderen durch Haltbarkeitsdatum bestimmt. Es ist zur Versorgung also meist ein leichter Überschuss da. Kommt es zu einem plötzlichen bundesweiten Nachfrageschub, dann wird die Reserve ausgeliefert und danach aber normal weiter produziert. In den seltesten Fällen wird die Produktion erhöht, weil das für einen kurzen Pik zu teuer ist.
    Weiterhin muss man beachten, dass Unternehmen keine Lagerhaltung mehr durchführen, sondern mit just in time das Lagerhaus auf den LKW uf der strasse verlagert haben.
    Letztendlich ist es im Absatz des Einzelhandels so, dass von einer Ware, die einmal ausverkauft ist und im Volksmund dann als Mangelware gilt, die dreifache Menge benötigt, um sie wieder normal in den regalen zu plazieren.

    Wenn man alle diese Punkte aufs Rapsöl projektiert, ergibt sich folgendes Bild:
    Rapsöl ist in Deutschland genügend vorhanden, kann aber nur in Flaschen (meist 1 Liter) im Handel abgegeben werden. Die entsprechenden Hersteller haben sowohl no name als auch Premiumprodukte im Sortiment. Mit explodierender Nachfrage werden zuerst die vorhandenen Lagerbestände der No Name ausgeliefert, da der Kunde auch mangels Angebot auf die teueren Produkte zurück greift werden sukzessive auch hier die Bestände ausgeliefert, sind aber dann optisch länger im Markt vorhanden.
    Nebenbei läuft die Produktion, eine sofortige Erhöhung einzelner Linien geht aber nicht, da sowohl die Flaschen als auch die entsprechende Ettikettierung gar nicht unbegrenzt im Lager ist. Sie lässt sich aber auch nicht ungebrenzt nachfordert, weil auch hier die Lieferanten nur über begrenzte Kapazitäten für die Erghöhung der produktion verfügen.
    Das Auffülen der regale erfolgt dann wieder von teuer nach billig, weil der verbraucher erst einmal Vorräte hat und diese nicht unbedingt mit den Premiumprodukten auffüllt.
    Ich hab mir zum Beginn der Corona Panik Aktien von Essity (Taschentücher, klopapier, no name und auch Premium wie zewa etc) zugelegt weil ich bei der herrschenden Panikartigen Nachfrage auch von einem Gewinnsprung ausgegangen bin. Die Aktie ist zwar im plus aber so doll war die Entwicklung und eben auch die Absatzentwicklung dann doch nicht …..

    1. Dazu war der „Mangel“ zu kurz. Die Gewinnausschüttungen an die Aktionäre erfolgen meines Wissens nach immer Quartals-weise.

      Ich habs damals so gemacht, als (fast) überall die Klopapier-Regale plötzlich leer waren. Irgendwo in einem wenig frequentierten Markt ein paar 10er-Packs gekauft und die haben dann so lange gereicht, bis es wieder normal verfügbar war. Viele werden das auch so gemacht haben. Deswegen war abzusehen, das man da keinen Schnitt macht.

      1. Die normale Dividendenzahlung erfolgt bei den meisten Unternehmen einmal im Jahr. Liegt daran, dass diese ja auch auf der Jahreshauptversammlung durch die Aktionäre beschlossen wird .

    2. Ach quatsch, das ist doch viel zu kompliziert. Lieber wie immer einfach jemanden suchen der aus reiner Boshaftigkeit und Gier schuld ist! Solche Geschichten lassen sich dann auch viel besser weiter erzählen.

  12. Gute Idee, das mal mit den Lesern querzuchecken. Ich habe wenig beizutragen.

    Beim Supermarkt um die Ecke hängt ein Schild, das Mehl, Zucker und Öl beschränkt. Ich habe mich gefragt, was die Leute mit Mehl, Zucker und Öl in rauen Mengen anfangen und find die Erklärung mit dem fake recht plausibel.

    Bei corona klafften die Lücken tatsächlich beim Toilettenpapier, der Hausmarke Reis und Nudeln. Jetzt eigentlich nur bei Samenöl, das auch teurer ist als zuvor. Ob Zucker und Mehl wirklich in den Regalen fehlt, habe ich nicht nachgesehen.

    Was mir auffiel, ist, dass ich bei jedem Einkauf an der Kasse nach einer Pay Back Karte gefragt werde. Ich denke, dass das System irgendwann bei Zuteilungen eingesetzt werden soll: es ist vorhanden und verbreitet, so das es technisch schnell zur Verfügung stünde. Das wäre so eine Art Training für digitale zb- Währung, vor allem, wenn man es auf’s Curriculum umstellt, das die EU für die finanzielle Erziehung Erwachsener hat ausarbeiten lassen.

  13. Frei nach Marx: Die Idee vom Mangel wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift.

    Das wusste man schon in der DDR und einige (nicht alle) dieser Mangelerscheinungen resultierten aus entsprechender Latrinenpropaganda, die garantiert auch bewusst gestreut worden war.

    Wenn man dann weiß, dass es der drei bis vierfachen üblichen Warenmenge bedarf, um die Käufer zu überzeugen, dass es doch keinen Mangel oder keinen Mangel mehr gibt, dann erscheint die These des Artikels sehr schlüssig.

    1. Die Wirtschafts-Analysen von Karl Marx waren brilliant und bestätigen sich heute Punkt für Punkt. Sein einziger Fehler war (und weswegen es auch nicht funktioniert hat), das er einen Zentralstaat wollte und damit nur ein kapitalistisches Gefängnis gegen ein kommunistisches Gefängnis ausgetauscht hatte.

      Er hat seine – sehr gute! – Idee nicht konsequent durch gezogen, das haben erst die Libertären/Anarchisten um Bakunin zu der Zeit gemacht und das hat immer besser als alles andere funktioniert (da wo es mal verwirklicht wurde).
      Das Libertäre System ohne Zentralstaat ist natürlich nichts für Leute, die schnell auf andere Leute Kosten reich werden wollen (wie im Kapitalismus).

      1. Aaah ja…
        Und wann und wo hat man seine Vision umgesetzt? Also, wo hat es nicht funktioniert?

        „und das hat immer besser als alles andere funktioniert (da wo es mal verwirklicht wurde).“
        Ähm…und wo war das?

        Also abseits von Spielen und in Büchern…

        Und wie unterscheidet sich das libertäre System wirtschaftlich vom Kapitalismus?

        Du bist echt lustig!

    1. Witzig.
      Wieso gerade Senf ?
      Ach, wahrscheinlich ist der Ukraine Krieg schuld, weil von da die ganze
      Senfsaat für die Senfherstellung für Frankreich kommt.
      Die in Frankreich angebaute Senfsaat geht wahrscheinlich nach Deutschland.
      (Ironie)

    2. Senf hätte mir mehr „weh“ getan als Klopapier 😀

      (vor allem weil man Klopapier auch sehr leicht ersetzen kann mit allem möglichen anderen Papier, angefangen bei Küchen-Papier, das eigentlich sowieso viel besser ist)

    3. @berndkla

      Richtig, ich war auch erstaunt, dass selbst Senf über Wochen „Mangelware“ war.
      Ansonsten ist festzustellen, dass viele Regale im Supermarkt große Lücken aufweisen…… allerdings sehe ich es so wie @Evamaria – es gibt immer noch von Vielem zu viel & leider ist die Qualität seit Jahren schlechter geworden….

      Allerdings an Fertigfraß hat die Menge in den Märkten zugenommen….
      Frage mich auch, was die Leute mit Mehl, Zucker & diversen Öle wollen – die meisten haben teure Küchen, die nicht benutzt werden sollen damit sie „schön“ bleiben….

    1. Frankreich war für seinen Senf bekannt, besonders den aus Dijon. Wenn der Senf aus Macronien in Wirklichkeit kanadischer ist – in Merkelstan hat Putin seinen Senf dazugegeben. Der darf das nun nicht mehr, also muß Merkelstan wohl auch kanadischen kaufen, und das Ergebnis sehen Sie in den Läden der Auvergne.

      „Versorgungsengpässe bei Senfsaat und Speiseöl durch den Ukraine-Krieg?
      Bonn (agrar-PR) – Der gegen die Ukraine gerichtete Angriffskrieg sowie die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland haben – neben der unfassbaren menschlichen Dimension – auch drastische Auswirkungen auf die deutsche Ernährungsindustrie. Betroffen ist die Herstellung kulinarischer Lebensmittel – dabei insbesondere die Produktion von Senf und Mayonnaise sowie anderer emulgierter Saucen.

      Russland und die Ukraine sind Deutschlands Hauptlieferanten für Senfsaat und auch Sonnenblumenöl. Insgesamt fast 80 Prozent der nach Deutschland importierten Senfsaat kommen aus den beiden Ländern (51,9 Prozent aus Russland und 27,6 Prozent aus der Ukraine)*. Ebenso wird der Bedarf an Sonnenblumenöl zu 94 Prozent über Importe – vornehmlich aus diesen Ländern – gedeckt.“

      https://www.agrar-presseportal.de/landwirtschaft/agrarwirtschaft/versorgungsengpaesse-bei-senfsaat-und-speiseoel-durch-den-ukraine-krieg–32482.html

  14. “ (…) dass es überhaupt gar keine Versorgungsprobleme in Deutschland gibt und auch nie gegeben hat. Alle Waren sind problemlos und ohne Einschränkung bestellbar. Die angeblichen Probleme bei bestimmten Waren, wie zum Beispiel Toilettenpapier zu Beginn der Corona-Pandemie, hat es nie gegeben, vielmehr wurde die Verknappung nur künstlich inszeniert, weil sich damit eine Menge Geld verdienen ließ.“

    Da sind wir uns mal komplett einig. Genau das versuche ich in meinem Umfeld den Menschen auch klar zu machen, komplett ohne Erfolg. Die Speiseölpreise haben sich quasi verdoppelt und das wird auch so bleiben, Krieg hin oder her. In Deutschland kann man so auch gleich die Ernährungsgewohnheiten umerziehen. Seit mehr als zwei Jahren wird weltweit so eine Art Live Theater gespielt. Dazu gehört auch, daß immer wieder mal Requisiten verschoben werden. Wer nun der wirklich das Stück geschrieben hat und wie genau die Pointe auch aussehen mag, es finden gerade Renovierungsmaßnahmen statt und zunächst mal muß das Alte raus.

    An jedem Krieg, ob nun an echten, erfundenen, medialen, gegen Terror, Drogen, Viren oder zwischen Geschlechtern wird richtig Geld verdient. Corona war neben anderen Dingen jetzt schon das Geschäft des Jahrhunderts. Durch den Ukrainekrieg werden zig Milliardäre und Millionen Millionäre noch reicher. Mehr Waffen, teurere Rohstoffe, nicht nur der Westen verdient, Rußland dürfte zig Milliarden mehr für Rohstoffe einnehmen. Auch China oder Indien gehören zu den großen Gewinnern.

    Nicht zu unterschätzen ist die innere Mobilisierung, die psychologischen Auswirkungen auf die Massen. Gab vor 25 Jahren mal einen Film „Wag the Dog“. Da erfindet einen Wahlkampfteam einen Krieg um dem amtierenden Präsidenten die Wiederwahl zu sichern. Hab den Film als mäßig in Erinnerung, das Prinzip war aber einleuchtend. Man braucht weder einen Klimawandel, noch eine Pandemie, noch einen echten Krieg um Panik zu erzeugen und die Menschen in die Richtung zu steuern wo man sie haben will. Heute noch leichter, wo jeder jederzeit glaubt sein Ohr an den Draht der Welt hängen zu müssen.

    Schopenhauer hat mal gesagt: „Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“

    Im Dauerbeschuß der Information kommen selbst kluge Köpfe kaum dazu mal innezuhalten und in sich hinein zu hören, eigentlich funktionieren all diese propagandistischen Tricks aber nur, weil die Menschen dies zulassen. Würden Menschen einfach nur aus sich heraus logisch denken, dann hätten sie bemerkt, daß in der Nachbarschaft nicht mehr Menschen gestorben sind, dann wüßten sie aber auch, daß ein Krieg im Februar keinen Mehlmangel im April bewirken kann.

    Die Welt ist nach wie vor schön und so könnte auch das Leben vieler Menschen sein, wenn sie sich keine Ängste einreden ließen. Vor allem wäre so mancher Spuk vorbei, wenn die Menschen nicht mitmachen würden. Die meisten Zwänge denen Menschen unterliegen, finden größtenteils nur im Kopf statt. Man muß nämlich nicht an allem teilnehmen, man muß weder konsumieren, noch in den Krieg zu ziehen, noch sich gedanklich mobilisieren lassen. Oder um noch mal Schopenhauer zu zitieren:

    „Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.“

    1. Es gibt erheblichen Mangel, aber der erledigt sich eben durch die eklatanten Preissteigerungen, was die Nachfrage senkt – die Leute kaufen das, was sie brauchen würden, nicht. Die leeren Regale beziehen sich tatsächlich nur auf die Hausmarken der Discounter – Marktpolitik. Da waren die Leute dann froh, als es endlich wieder Nudeln gab, wenn auch zum doppelten Preis, nachdem es wochenlang nur noch teurere oder gar keine gab. Wären die Nudeln ohne diese Inszenierung doppelt so teuer geworden, wären sie nicht froh gewesen.

    2. @Majestyk

      Kann ich nur völlig zustimmen 😀

      „Im Dauerbeschuß der Information kommen selbst kluge Köpfe kaum dazu mal innezuhalten und in sich hinein zu hören, eigentlich funktionieren all diese propagandistischen Tricks aber nur, weil die Menschen dies zulassen. …“

      Wenn es nur mal echte Informationen wären! (und kein Propaganda-Quark).

    3. „Die Welt ist nach wie vor schön und so könnte auch das Leben vieler Menschen sein, wenn sie sich keine Ängste einreden ließen.“

      Die Frage ist doch: Was ist zu tun, daß niemand mehr anderen Angst einjagen kann??!

      Wenn Du ÜBERFÜHRTE Chaoshändler einfach aus dem Spiel nimmst per Gesetz und ohne SChlupfloch (man kann sie enteignen, einlochen, töten, auf den Mond schicken, ist mir persönlich egal, solange wie das Gesetz breit bekannt gemacht wurde, so daß jeder wissen konnte, was ihn erwartet), dann ist da sehr bald niemand mehr aus dieser Branche „Chaoshandel“, die einzig Angst verbreitet. Ganze politische Parteien wären TOT! Ganze astroreiche (Finanz) Mafia Gruppen … TOT!

      Ich bete ja nie, aber eine Ausnahme mach ich: Ich bete dafür, daß so paar starke Anführer auf der Staatenbühne auftauchen, die solches umsetzen. Dann werden wir eines sehen. REIHENWEISE werden Oligarchen und andere Raubritter ins Gras beißen und weit bessere Leute übernehmen das Ruder, aber auch sie alle sind gewarnt, nichzt dieselben Fehler zu machen wie die toten Mafiabosse und Raubritter!

      1. @Jeti aber auch allen anderen

        „Die Frage ist doch: Was ist zu tun, daß niemand mehr anderen Angst einjagen kann??!“

        Tja, meine Reichweite ist klein, aber ich spreche mit Menschen real, immer wo ich kann, wo man mich läßt. Hat den Vorteil, daß die Inhalte sich zwar gleichen, aber man den Leuten real ein freundliches Gesicht zeigen kann. Ich glaube eh, daß man viel erreichen kann, in dem man hier und dort einzelne Samen sät. Das geht nicht schnell, das führt nicht zu spontanen Lösungen, ich bin Realist, die kommenden Jahre werden für viele sehr hart werden, aber irgendwann hat jeder Tunnel sein Ende und ich bin mir absolut sicher, dieser „Great Reset“ Quatsch wird scheitern. Niemand kann in der realen Welt den kompletten Globus kontrollieren, auch nicht mit moderner Technik. Das gibt es nur in Science Fiction Filmen und Romanen. Eigentlich hat aber jede Dystopie genauso viele Logiklöcher wie Utopien.
        Die Pläne die man lesen kann, die klingen ökonomisch nach Star Trek. Nur sieht dort immer nur die Brücke oder den Transporterraum, niemals das Unterdeck. Spzialkreditpunktsysteme funktionieren nicht, nicht auf Dauer. Der Erfolg von Marktwirtschaft beruht ja nicht auf Perfektion oder Gerechtigkeit, sondern darauf, daß dieses System der menschlichen Natur sehr nahe kommt. Menschen wollen Anreize, wollen sich belohnen, erst recht wenn sie miese Jobs ausüben. Den Punkt hat Marx schon nicht verstanden, nur manche Menschen finden echte Erfüllung in ihrer Arbeit, die anderen arbeiten um sich nach der Arbeit Wünsche erfüllen zu können. Und bedingungsloses Einkommen etc. das wird auf Dauer scheitern, wer sollte dann noch die Morlockarbeit verrichten? Eine Welt nur mit Elois, die kann es nicht geben, Wells hat die Geschichte nur falsch erzählt, eigentlich waren die Morlocks diejenigen die unterdrückt waren und von den nichtstuenden Elois ausgenutzt wurden. Und für ein echtes Feudalsystem wie im Mittelalter, da sind wir mittlerweile einfach zu viele.

        Gerade in Deutschland erledigen sich viele Probleme bald von alleine. Vieles ist ja der Dekadenz geschuldet, die sich aus einer Überflußgesellschaft heraus eintwickelt hat. Wirtschaftlich wird Deutschland aber recht bald scheitern und gewaltig an Boden verlieren, dann ist kein Geld mehr da für Leute die nur die Bienen zählen, die Migranten suchen sich andere Ziele, die Bürokratie baut sich von ganz alleine ab und ohne Geldtransfer aus Deutschland erledigt sich die EU von ganz alleine, die meisten Staaten machen ja nur mit, weil jede Menge Geld zwischen den Staaten transferiert wird. Das ist der einzige Grund warum Länder in die EU drängen. Nicht zu vergessen, ohne Moos ist auch beim ÖR nichts los, dann platzt die Propagandablase und so mancher wird wie aus einer Trance erwachen. Die werden zwar zuerst mal einen Kater haben, aber auch der geht vorbei.

  15. hier in finnland kostet der liter diesel im moment 2,45 euro und das kilo bananen 1,40 euro ! und nein,es sind keine einheimischen bananen! ich komme mir vor als bin ich der einzige dem das auffällt.

    1. @Hans Meier

      Nein, Sie sind nicht der Einzige. Aber bekanntlich gab es in den letzten Jahren für alles was schief läuft nur drei vermeintlich Schuldige: Trump, Putin oder die AfD. Der eine hat derzeit Glück, den hat man „abgewählt“.

    2. Finnland war früher auch schon etwas teurer. Nördlich von Tornio gab es eine Fähre. Auf der schwedischen Seite war ein Supermarkt für die Finnen, besonders mit riesigen Vorräten an Butter und Eiern. Auf der finnischen Seite war eine Bäckerei für die Schweden. Die waren wohl selber der Ansicht, daß ihr übliches Fabrikbrot nicht taugt und das frische finnische viel besser ist.

      Das EU-Finnland kenne ich allerdings gar nicht, nur das von Kekkonen und danach. Die Moltebeeren, Lakka, Hjortron, sind sehr gut, besser als diese merkwürdigen, der EU-Bananenverordnung konformen Bananen. Blaubeeren, Himbeeren, Preisselbeeren, und die finnischen Züchtungen von Johannis- und Stachelbeeren – Finnland ist für seine Beeren berühmt.

  16. Eine Russe würde soetwas niemals machen. Das waren sicher Deutschmänner. Mir hat mal ein Deutscher gesagt, daß viele Deutsche auch bereit wären ihre Großmutter zu verkaufen (was er genau damit meinte habe ich aber nicht verstanden). Trotzdem das geliebte Mütterchen zu verkaufen, daß ist wieder typisch.

    1. „Er wäre auch bereit sein Großmutter zu verkaufen….“ das ist in Deutschland so ein geflügeltes Wort oder auch Sprichwort zum Charakterisieren einer Person.
      Gemeint ist das so in der Richtung skrupellos zum eigenen Vorteil. Während ja die soziale Norm eher sagt, Ehre das Alter und die, die Dich aufgezogen haben, würde diese Person nicht davor zurückschrecken seine Großmutter zu verkaufen (bildlich gesprochen, kann also auch für im Stich lassen, übers Ohr hauen oder ähnlich ausgelegt werden) um seinen persönlichen Vorteil zu erhalten. Für den persönlichen Vorteil sind somit alle gesellschaftlichen, ethnischen etc Normen außer Kraft gesetzt.
      Ich hoffe ich konnte es verständlich erklären.

    1. Oh die Namen für ein Inlands NED?
      Karikaturen aus den USA deuten auf schwerwiegende Inlandsprobleme hin. Der Milchmangel, steigende Obdachlosigkeit, Kriegsmüdigkeit, Inflation, fast unbezahlbare Benzinpreise u.s.w. erfordern wohl neue Maßnahmen. Ah und ethnische Spannungen von First Nation bis zur Notabschiebung alles vorhanden.

      Gerade das neue Asylrecht ist spannend, denn sollte mal wieder so eine US gesteuerte Asyl/Menschenrecht/Demokratie NGO in Europa den Mund aufreißen können wir die als Entwicklungshilfe zurück in die Heimat schicken. Da besteht Personalbedarf.

  17. Herr Röper ist ein seltener Glücksfall, durch den wir Einblicke erhalten, die andere vor uns verbergen wollen. Man muss ihm für seine Mühe und sorgfältige Aufarbeitung so wichtiger Themen auch für Deutschland unbedingt dankbar sein.

    1. Ich finde es eher erschreckend. Es wird hier eine sehr mutige These aufgestellt und die meisten nehmen es gedanken- und kritiklos hin und werden es dann sicher auch als Allgemeinwissen weiter tragen…
      Würde ich den Anti-Spiegel nicht kennen und das wäre der erste Artikel, der mir unter die Finger kommt, nachdem ich bei den ÖRR gehört habe, dass dies eine Seite ist, die lauter Fakes verbreitet um Deutschland zu destabilisieren … ich würde denken … jungs ihr habt recht und nie wieder hierher kommen 😉

      1. Die Wirkung, die Propaganda eben will 😀
        Die Infos hier sind ja größtenteils durch Links bestätigt. OK dieser Artikel jetzt mal nicht, aber das ist ja nicht die Regel, wie beim Deutschen Staatsfunk, der sich letzter Zeit seine ganz eigene „Wahrheit“ zurecht dichtet.

      2. Nun, man muß eben auch „richtig“ lesen können…

        İch weiß nicht, was Herr Röper noch alles machen soll, um auch den letzten Leser
        klar zu machen, daß er diese These hier zur Diskussion gestellt hat und eben nicht
        behauptet hat, daß dieses seiner Sicht entspricht.
        Waere übrigens auch etwas schwierig von St. Petersburg aus zu überprüfen, wie es
        nun in deutschen Supermarkt nebenan aussieht…

        Übrigens, generell sollte man nicht immer alles „für bare Münze nehmen“, egal ob nun in den
        „Qualitaetsmedien“ oder auf alternativen Seiten und Blogs und alles ggf. selber durch
        angeführte Links oder Selbstrecherche überprüfen.

        Wer also denkt, daß der ÖRR oder die Mainstreammedien nun „Qualitaet“ versprechen
        und man ihnen quasi blind vertrauen könnte, da ja auf den Cover z.B „Spiegel“ steht, der
        ist schon auf die Propaganda hereingefallen.

        Das gleiche gilt übrigens auch für die alternativen Medien;
        Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser…

  18. Mein Eindruck ist auch, dass es ein politisch gewollter Engpass ist. Als ich Verwandte in Deutschland besuchen war, war ich extrem überrascht zu sehen, dass es dort tatsächlich kein Mehl mehr gibt. Ich war in 6 verschiedenen Supermärkten, alle waren sich einig, Mehl gibt es gerade nicht, und das ist Putin schuld. (Übrigens auch keine Markenprodukte — nur in einem Supermarkt habe ich noch ein „Lokales Premium-Biomehl“ für 4,95€/kg finden können. Auch Öl war kaum zu finden.

    Wieder daheim in der Schweiz war ich sofort nachsehen, ob das hier auch so ist – aber habe nur volle Regale gefunden. Sogar in Schweizer Filialen der großen deutschen Discounter (die ich normalerweise eher vermeide, aber diesmal absichtlich aufgesucht habe, um zu sehen was los ist) hatten volle Regale.

    Die Benzinpreise sind aber auch in der Schweiz ins Unermessliche gestiegen.

    Dass gerade die deutschen Discounter in der Schweiz besser planen und lagern als in Deutschland glaube ich eher nicht (bei Coop und Migros hätte ich diese Erklärung vielleicht noch geschluckt).

    Es gibt keine Schweizer Ölkonzerne – das wird alles aus den Nachbarländern importiert, deshalb werden dort wohl die Preise vorgegeben (und dass die Ölkonzerne sehr eng mit den US-/EU-Machthabern verbunden sind, sieht man ja im Irak usw).

    Ich denke der Hauptunterschied liegt darin, dass die Schweiz kein NATO-Land ist, und deshalb nicht so viel Druck hat, diese Propagandamaßnahmen im gleichen Umfang umzusetzen.
    Leider ist gerade alles auf dem Weg, sich zu ändern — die in Bern geplante Aufgabe der Neutralität muss unbedingt verhindert werden!

    1. Ich denke, das sind die ganzen Bänker, die die Neutralität abschaffen wollen und die Schweiz ist ja so eine Art Zentrum für Banken, vor allem aus dem Westen. China und Russland (uva) sind aus dem Dollar-System ausgestiegen (aus sehr nachvollziehbaren Gründen). Die Bänker haben in der Schweiz die eigentliche Macht.

      1. Würde ich nicht sagen, sonst hätte die USA denen nicht ihr Bankengeheimnis kaputt gemacht.
        Es war ja durchaus im Sinne der Banker das man dort einfach und anonym seine Vermögen parken konnte.
        Damals nach 9/11 hat man ja damit gedroht sie zu sanktionnieren und zum Schurkenstaat zu erklären wenn sie Ihr Bankengeheimnis nicht abschaffen und mit den Diensten zusammen arbeiten.

        1. Ich denke, die Schweizer Bankenmafia hat zu viel Einfluß — aber die noch schlimmere amerikanische Bankenmafia hat noch mehr Einfluß, und der reicht sogar dazu aus, ihre Konkurrenz auszuschalten.

  19. @Hektor2

    Danke Härr oder Frau Hektor2 für die sehr gute Beschreibung zu was Deutsche fähig sind. Die Großmtter verkaufen, in Russland kennt man soetwas nicht. Ich werde weiter nachforschen, zu was Deutsche im Stande sind und berichten. Schönen Abend.

    Ihr kleiner Neger

    1. Hehe, es ist keine Beschreibung wozu Deutsche fähig sind, sondern die Erklärung eines deutschen Sprichwortes für einen Typus, den es in jedem Land oder jeder Nationalität so der so geben wird. Ich vermute, dass andere Länder für solche Personen andere aber ähnliche Vergleiche haben 😉

      1. Naja … es gibt ja auch ein deutsches Lied mit dem Titel „BOMBEN AUF ENGLAND“ … FÜHRER BEFIEL; WIR FOLGEN DIR IN DIE UKRAINE … da kann ich mir auch so etwas wie die verkaufte Großmutter vorstellen. Also von anderen Ländern kenne ich soetwas nicht.

        Gruß

  20. Die Profitgier von Unternehmen ist unbegrenzt, moralische Bedenken unbekannt. Das Schlimme ist, daß sich Deutsche daran beteiligen, andere Deutsche finanziell auszubeuten so sehr es möglich ist. Es reicht ja eigentlich, wenn schon andere Ethnien seit Jahrzehnten dabei unterwegs sind.

    1. Warum sollten Ethnien Korruption begrenzen?
      Und warum sollte Moral eine Rolle spielen wenn die Konzerne gesetzlich zur Ggewinnmaximierung verpflichtet sind?
      Das Problem sind die Gesetzgeber, die mit ihren Gesetzen (und Gesetzeslücken) den aktuellen Zustand herbeigeführt haben.

    1. @Mercy

      Sorry, völliges Unverständnis. Toilettenpapier ist weder lebensnotwendig noch irgendwo schwer zu ersetzen. Ehrlich gesagt ich fand die (künstlich entfachte) Panik schon mehr als absurd, typisch Dummland halt.

      Bei Lebensmitteln (es geht weiss Gott nicht nur um Rapsöl!) ist das wieder was völlig anderes.

      1. @Aktakul: Ja, ich hab‘ das auch nicht so ganz verstanden geschweige denn erlebt. Es gab ja sogar Leute in den Alternativen, z.B. Herr Burchardt, die die ganze Toiltenpapiersache zu einem, die Menschen peinlich berührenden, intimen Problem hochstilisiert haben …

      2. Ja, man kann auch Zeitungspapier nehmen. Das ist heute besonders toll, weil die Druckerschwärze abfärbt. Und ja, aus hygienischen Gründen finde ich Toi-Pap sehr wichtig. Ebenso wie Öl oder Senf oder was weiß ich sonst noch. Preiswucher bei den einfachen Ölen in 1-l-Flasche gibt es in unserem Markt nicht. Das kostet ganz knapp über 1 EUR. Ist jetzt auch nicht mehr rationiert.

      3. Mal im Ernst, was wäre denn eine Alternative zum Toilettenpapier? Eine, die jeder Haushalt mal eben nutzen kann.
        Ich hab so manche Idee, aber nichts davon wäre ohne deutliche Nachteile.

    2. Speiseöl war gegen Jahreswechsel bei 1 € den Liter. Dann waren die gewöhnlichen Sorten aus, und die teuren Sorten, die es noch gab, rationiert, waren bei 10 € / Liter. Dann ist gewöhnliches wieder aufgetaucht, in anderer Verpackung, 5 € / Liter.

      Wer bekommt bei derartiger Inflation keine Panik? Und gerade Speiseöl hatte zu den letzten günstigen Lebensmitteln gehört. Hoher Nährwert für wenig Geld. Reis und Zwiebeln oder Kartoffeln oder das Grünzeug aus dem Garten ohne Speiseöl sättigt nicht richtig.

  21. Hr. Röper, ich weiß ja nicht, was ihr Freund da so alles gesehen hat.
    In den Supermärkten, in denen ich zugegen war, konnte ich nicht erkennen, dass „Klopapier umgepackt worden war“. Habe so etwas auch noch nie gehört oder gelesen – nicht mal in den „alternativen Medien“ und die wissen mittlerweile Alles von der Gegenwart bis zur Zukunft…

    Sonnenblumenöl in 5 l Kanistern habe ich auch in noch keinem Supermarkt gesehen – bei uns gibt es (nicht immer) immer noch die alten Marken und höherpreisige neue Öle – muss man aber ja nicht kaufen.

    Wäre mal schön, wenn Sie alles aufschreiben, wer, was und wo gemacht haben soll. Hört sich sonst wie Phantasterei an!

    1. Diese Gaunereien haben in Deutschland Tradition. Weil Sie von 5Liter-Kanister sprachen, mein Nachbar erzählte mir kürzlich, dass sich in den 60er und 70er Jahren, ja bis in die 80er Jahre nicht wenige BAR-Besitzer (Nachtlokale) mit dem Abfühlen von amerikanischem Alkoholika aus US-Armeebeständen (wesentliche größere Flaschen) in Deutschland handelsüblichen Flaschen, eine goldene Nase verdienten. Wenn ich goldene Nase sage, dann meine dicken Limousinen und prächtige Stadtwohnungen sowie Villen außerhalb der Stadt. So sind sie die Deutschen … schon damals arbeiteten sie mit dem Onkel Tom Hand in Hand. Aber nix für die eigene Verteidigung bezahlen wollen und dann noch die Ukrainischen Frauen rauben (siehe Der Raub der Sabinerinnen).

      Gruß

      1. —zehnkleinenegerlein

        Ja, so sind sie, die Deutschen wie du: immer das eigene Nest vollscheißen, egal ob’s stimmt oder nicht.
        „So sind sie die Deutschen … schon damals arbeiteten sie mit dem Onkel Tom Hand in Hand“
        Zunächst mal heißt es Onkel Sam, nicht Tom!
        Und zweitens ist das kein Alleinstellungsmerkmal der Deutschen. In JEDEM Land gab es schon immer Kollaborateure, die mit den Besatzern gemeinsame Sache machten, da sind Deutsche keine Ausnahme und besonders Frauen tun sich da gerne hervor, wenn du weißt, was ich meine.
        Insofern braucht’s keinen „Raub von Ukrainerinnen“ – die machen das schon selber!

    2. Doch, die 5-Liter-Kanister zu Phantasiepreisen gab es hier im „Kaufland“. Die alten Hausmarken gibt es nicht mehr, aber inzwischen andere, die nun statt 1 € nun 5 € den Liter kosten. Rationierung eine Flasche pro Einkauf. Beim „Netto“ ist es noch schlimmer. Beim Russen, „Mini Markt“, gibt es polnisches Öl für 4 € den Liter ohne Rationierung, immer noch sehr teuer.

      1. In unserem REWE-Markt gibt es 1-l-Ölflaschen und die kosten nur ein kleines bisschen mehr als vorher, kann es nicht auf den Cent bestimmen. Solch Wucherpreise gibt es bei unserem Markt nicht. Es ist aber nur das einfache Sonnenblumen- oder Rapsöl. Das Öl steht jetzt auch in diesem Markt rum.

  22. Meine Meinung ist, dass es unlogisch wäre Güter wie Toilettenpapier künstlich einer Verknappung zuzuführen.

    Warum: Toilettenpapier hat keine utopischen Gewinnmargen braucht aber viel Platz auf dem Lkw und in den Regalen.
    Wenn ich so etwas herbeiführen wollte würde ich Produkte nehmen die klein und leicht sind. Und nicht Haufen Platz wegnehmen.

    Ich habe beim Einkaufen ab der Kasse einmal mitbekommen wie ein Rentner stolz einer anderen Rentnerin von seinen Öl Vorräten erzählte und ihr anbot etwas abzugeben.

    Das ist der wahre Grund.

    Es gibt Menschen die denken durch ihr Hamstern sind sie schlauer als andere und können sich positiv in ihrem Umfeld hervorheben.

    Ein bekannter arbeitet in einem Real Markt und erzählte mir das seine über 70 jährige Mutter damals ihn gebeten hat Toilettenpapier von Arbeit mitzubringen da Mitarbeitern selbst Toilettenpapier von der Chef Etage geschenkt bekommen hatten aufgrund der Knappheit.. .

    Er brachte es ihr nach Hause und der Schrank war voll damit. Sie brauchte kein Toilettenpapier!

    Das selbe Spiel war jetzt mit Öl, er erklärte ihr dann was sie damit wollte den sie kochte ja nicht mal mehr.

    Ich denke die Leute lassen sich einfach anstecken von solchen Sachen und Hamstern dann drauf los und denken besser haben als haben zu wollen.

    Selbiges mit dem super Lidl Katzenstreu, ewig nicht lieferbar, jetzt wieder vorrätig.

    Klar ich kaufe mittlerweile auch 2 Pakete und wenn eins leer ist habe ich eine Reserve und kaufe dann neu. Wenn das jeder so macht gibt’s halt eine höhere Nachfrage wo der Markt sich einpendelt.

    So sehr ich Thomas mag, es ist nicht immer hinter allem eine Verschwörung. Manchmal ist es einfacher als man denkt und der Mensch ist wie so oft durch seine gier Schuld.

    P.S. neulich beim Einkaufen lagen an der Kasse Zettel die noch nicht angebracht wurden, da stand tatsächlich auf einem Etikett für Rotkäppchen Sekt „maximale Menge pro Person, 12 Flaschen“

    Ich dachte mir ob der Markt damit Sachen besser unters Volk bringen möchte wenn sie jetzt Schilder dran Pappen die eine vermeintliche Verknappung suggeriert.

  23. Grundsätzlich möchte ich nicht anzweifeln, dass Profitgier einen großen, wenn nicht gar einen bestimmenden Anteil an den exorbitanten Preissteigerungen der letzten beiden Jahre hatte, und dass ein Teil des empfundenen Mangels künstlich erzeugt war. Ich würde sogar soweit gehen, dahinter einen gewissen Plan zu vermuten, der deutlich weiter geht, schließlich wurde durch Medienkampagnen gezielt Aufmerksamkeit für Knappheit erzeugt.

    Trotzdem denke ich, dass der Informant hier etwas über das Ziel hinausschießt und besonders aus den verbliebenen Packungsgrößen die falschen Schlüsse zieht.

    Man sollte nämlich nicht übersehen, dass sich in Zeiten von Lockdowns und Homeoffice die Nachfrage auch ein Stück weit verändert hat. Wer im Homeoffice sitzt, nutzt die eigene Toilette und wird dafür nicht die zweilagige Variante im Großpack vom Facility-Management geliefert bekommen. Vielmehr kauft er wie gewohnt das Flauschige mit dem Blümchen im Supermarkt. Ähnlich verhälte es sich beim Pflanzenfett. Betriebskantine und Gastronomie beziehen Salatöl und Frittenfett in Gebinden ab 10 Liter. Die standen während des Lockdowns im Lager und wurden ranzig, zuhause wurde trotzdem Salat gegessen und Mama hat eine Fritteuse gekauft. Betrieben mit der 1l-/2l-Packung vom Discounter.

    Ist der Lockdown dann rum, passiert das Ganze in der anderen Richtung. Die Pizzeria stellt fest, dass das Mehl nach einem halben Jahr über dem MHD ist und muss nun nicht nur für den täglichen Bedarf einkaufen, sondern das Lager füllen. Dann sind die Großpackungen im Großmarkt schnell vergriffen und es bleibt den Gastronomen nichts anderes übrig, als im Discounter die Regale leer zu kaufen.

    Schon drehen die Leute durch. Industrieelle Erzeuger und Großhändler müssen dabei noch nicht mal besonders skrupellos sein, die Situation zu ihrem Besten zu nutzen. Ein Manager wird gesteinigt, wenn ihm nochmal 50 Tonnen Mehl in 25kg-Säcken vergammeln. Der lässt die einfach im Hinweis auf die unsichere Nachfragesituation die Größen nicht abfüllen und genießt die Show.

    So funktioniert der Great Reset. Von den Strippenziehern muss sich keiner die Finger schmutzig machen. Die wissen genau, was passiert, weil es einfach in der Natur der kapitalistischen Sache liegt.

    Es ist übrigens zur Zeit scheinbar nicht möglich für 300kg Milchprodukt bei einer Vorlaufzeit von 2 Monaten eine Lieferzulage zu bekommen. Egal welche Gebindegröße.

  24. „In den Supermärkten, in denen ich zugegen war, konnte ich nicht erkennen, dass Klopapier umgepackt worden war“

    Das „umpacken“ findet nicht im Markt statt sondern beim Hersteller.

    Riesen Schoko Küsse von choceur = Super Dickmann’s beide Fabrik von Storck
    Markenzwiebacks von Brandt = Goldähren beide von Brandt.
    Cava Metodo Delmora Sekt = Freixenet Cava Sekt
    Moreno Family Cappuccino = Krüger
    Grüne Aue Schoko-Creme auf Sahne = Wölkchen Schoko-Creme auf Sahne Dessert von Dr. Oetker

    „Riesen Schoko Küsse von choceur sind gerade nicht vorrätig, Super Dickmann’s habe ich noch da.“

    Der Händler kann wählen was ihm lieber ist, warten und leeres Regale dazu Kunden Frust oder das teure Produkt und Kunden Frust. Der Kunde, der ein Produkt braucht hat keine Wahl.

    Früher gab es im Brauerei Bereich den VK – Abgabepreis -Preis nach abgenommener Jahresmenge. Diese Regelung kam den Getränke Märkten entgegen. Kleinere Geschäfte konnte da nicht mitziehen. Preisvorteile liegen klar bei Großabnehmern. Der kleine Dorfladen konnte sich unter solchen Bedingungen nicht halten.

    Was zum Anfang der Pandemie auffällig war und aktuell auch wieder stattfindet ist die Medienbegleitung bis runter in die Regionalblätter. Irgendwo ist eine Lücke im Regal, Foto getwittert und 2 Tage später sind Land auf und ab Lücken im Regal. Es wird nicht nachgefragt sondern Panik verbreitet.
    Man zählte russische Soldaten an der Grenze und erzählte schon einmal Wochen vor dem Ereignis das es dann kein Sonnenblumenöl und Weizen geben wird wenn Russland angreift. Nicht der kleine Verbraucher begann zu hamstern sondern Unternehmen deren Überleben von der zukünftigen Mangelware abhing.
    Dazu passend erzählte man beinahe täglich was bald teurer wird. Damit trieb man die Massen vor sich her und schuf zusätzliche Lücken in den Regalen. Absicht? Ich sage ja denn losziehen konnten nicht die sozial Schwachen denn die haben kein Polster auf das sie hätten zurück greifen können. Das drehen an der Preisspirale setzte richtig ein nachdem die typischen Rechnungen zum Jahresanfang durch waren. Endabrechnungen, höhere monatliche Abschläge, Versicherungen. Reserven weg oder schon in Geldnot gab es im Lebensmittelbereich eine Preisrunde nach der Anderen. Inzwischen stapeln sich die Menschen bei den Tafeln. Weil aber die Supermärkte bei den hohen Preisen schärfer kalkulieren gelangt immer weniger zu den Tafeln.

    1. Artikel: „Beim Toilettenpapier war es zu Beginn der Corona-Krise so, dass plötzlich kein Billig-Toilettenpapier mehr angeboten wurde, alles wurde als Markenware verpackt.“

      In Deutschland sind heutzutage viele Sorten Klopapier spezifisch geprägt, teils bedruckt. Man kann es sehen, wenn jemand auf seiner Gästetoilette „edles Markenklopapier“ anbietet. Insofern sehe ich bei Klopapier nicht, daß einfaches Umpacken überwiegend möglich gewesen wäre, da hätten an Maschinen wohl noch mindestens irgendwelche Walzen ausgetauscht werden müssen.

  25. Bei Toilettenpapier kann ich das nicht bestätigen. Das gab es bei uns nicht, weder teuer noch billig. Wenn man nicht wusste, wann die Belieferung erfolgte, ging gar nichts. In dem Minimarkt gleich bei uns sagte die Verkäuferin, dass es kurz nach Lieferung schon wieder ausverkauft war. Da wir nicht sehen, wann das Lieferauto kommt, haben wir eben alt ausgesehen. In den großen Märkten war es bei uns ähnlich. Ich habe ein paar Wochen überhaupt kein Toi-Pap in Geschäften gesehen. Wir haben zwischendurch mal im Familienkreis, die Beziehungen zu einem Supermarkt hatten, welches bekommen, sonst wäre es prekär geworden. Im Markt selbst, lag nichts. Mit Öl war es ebenso oder Senf. Es gab schlicht und ergreifend überhaupt nichts, weder billig noch teuer und das nicht nur an einem Tag. Jetzt gibt es genügend Sonnenblumenöl und auch Rapsöl, nicht das, was ich eigentlich immer nutze, aber es gibt überhaupt welches. Es ist auch nicht groß teurer geworden. Bei Mehl gab es nur Biomehl, da könnte es schon so gewesen sein, dass man das normale Mehl zurückgehalten worden ist. Wahrscheinlich ist es so gewesen, dass es, wie in der DDR, Märkte gegeben hat, die vorzugsweise etwas erhalten haben (Standortfrage) und andere, die sich mit dem schäbigen Rest begnügen mussten und wenn’s alle war, hat eben der Markt nichts bekommen oder es hat gerade für seine Angestellten gereicht.

  26. Wer braucht schon Sonnenblumenöl….

    Peislich stark reduziert: Jack Daniels (ja, manches können die Amis) immer öfter für 14,99 Euro/ 0,7l. Auch ideal um Grillgut zu verfeinern 😀

    Griechische Anti-Corona-Anis-Medizin (Ouzo), meine Hausmarke, ebenfalls 8,98 anstatt 11,49 Euro.

    Kommt immer auf den richtigen Warenkorb an 😀

    1. Wenn man denn schon so teuren Schnaps kauft: Um Himmels Willen keinen griechischen. EU-Qualität. Für das Geld bekommt man auch russischen, chinesischen oder vietnamesischen.

    2. —> Nordwind

      Nun ja, der Jack D ist eine Brühe, die keine 10€ wert ist und „verfeinern“ kann man da für mein dafürhalten gar nix – höchstens versauen. Versuch’s lieber mal mit ’nem guten „Arran“ Single Malt, damit du eine Ahnung davon kriegst wie Whiskey wirklich schmecken kann… 🙂

  27. Das Prinzip, was hier wirkt, ist „Angebot und Nachfrage“. Das ist immanent in unserem System. Gedrosseltes Angebot erzeugt höhere Preise, weil die Nachfrage gleich bleibt (insbesondere bei Lebensmitteln). Manchmal ist es einfach. Ich habe schon lange das Gefühl, dass Waren wie Mehl künstlich zurückgehalten werden. Das ist wie bei der Währungsreform 1948, als nach der Einführung der DM plötzlich die Auslagen voll waren. Oder 2002, beim Euro, als anfangs die Preise oft 1:1 umgesetzt wurden. Es wäre ein Einfaches, das zu verhindern, doch dazu müsste man es wollen, wie z.B. auch beim Benzinpreis: per Dekret derartige Machenschaften berstrafen. Und zwar genau so, dass es ökonomisch unsinnig ist, es zu tun. Aber das wäre ja staatsmonopolistisches Verhalten – uhhh – das geht gar nicht. Unsere heilige Kuh Kapitalismus und Privatwirtschaft … da hat der Staat nichts zu suchen.

    1. @Gunther

      Diese angebliche „Angebot & Nachfrage“ hat sich schon lange verkehrt.
      Schon Mitte der 90er Jahre wurde in Supermärkten nicht mehr auf Nachfrage reagiert sondern die Managerebene hat alles, was es billig „geschossen“ hat in den Markt geworfen & der Kunde konnte nur das nehmen was da war…
      Durften früher noch die Mitarbeiter Bestellungen machen – ja tatsächlich aufgrund von Nachfragen der Kunden – war das nicht mehr möglich….. Häufig fragte man, was man mit Waren machen sollte, die gering nachgefragt wurden aber zu Massen geliefert wurden, dass es sich dabei um ein „unglaubliches Geschäft“ handelte bei dem der Gewinn so gut war, dass die Hälfte weggeworfen werden konnte…. Das wurde dann ausgeweitet – übrigens in alle Bereiche ……

      1. Was verkauft wird hat „Nachfrage“.
        Würden die bösen Manager nur anbieten was sie billig bekommen und nicht was die Kunden wollen würden sie auf ihrer Ware sitzen bleiben.
        Dann würden Sie Straßenkehricht anbieten für 50 € das Kilo. Ja, überspitzt gesagt.
        Spätestens wenn andere Märkte die Nachfrage besser bedienen würden die Märkte Probleme bekommen deren Angebot nicht so gut der Nachfrage entspricht.

  28. @

    Nee, ich bin kein Deutscher und will es auch gar nicht sein. Auch wenn man mir schon mehrmals die deutsche Staatsbürgerschaft andrehen wollte, ich bin immer standhaft geblieben und habe immer leicht angewidert abgelehnt. Wozu auch? Es gibt ja bei genauer Betrachtung keine Deutschen. Der Deutsche wurde ja zwischen 1780 und 1830 ausgeheckt (Sturm und Drang) und dann wie eine mechanische Puppe zusammengeschraubt.
    Selbst Goethe (1749-1832) der weder die Französische Revolution noch den Untergang des HRRDN für gut befand (er war absolut dagegen) wollte damit etwas zu tun haben. Er fand das ziemlich peinlich! Goethe sah sich nicht als Deutscher und einige andere Persönlichkeiten aus jener Zeit ebenfalls nicht.
    Und natürlich mischen die Deutschen überall, wo es was zu holen gibt, kräftig mit. Die deutschen Diskounter z.B. sind seit einigen Jahren dabei den Südeuropäischen Lebensmittelhandel (Spanien, Portugal, Spanien) platt zu machen um auf dem Feld ihre Kisten hinzustellen und das alles geschieht alles im Geiste des Deutschen Zollvereins.

  29. Mein Cousin ist Filialleiter bei einem großen Edeka im Raum Mannhein und ich kann alles bestätigen was geschrieben wurde, es gab nie Lieferengpässe, im Lager war immer genug Ware da. Was es gab waren tatsächlich die Hamsterkäufer und so schnell sind die nicht hinterher gekommen tagsüber die Regale wieder zu befüllen.

  30. Die doofen Angelsachsen, die immer nur neidig waren auf den deutschen Erfindergeist, weil sie selbst nix zu Stande bringen und daher überall Länder wie Indien oder China versucht haben zu kolonialisieren. Nun zerstören diese Dummköpfe sich selbst und wollen uns mit in den Abgrund reißen.
    Aber Russland wird die Dinge bereinigen.

  31. Kostspieliger Öl-Umweg über Indien: Warum billig, wenn es auch teuer geht?

    https://zuerst.de/2022/06/17/kostspieliger-oel-umweg-ueber-indien-warum-billig-wenn-es-auch-teuer-geht/?unapproved=107021&moderation-hash=e1f4a39fed9f93d527ec200f5a902c70#comment-107021

    Brüssel/Neu Delhi. Deutschland läßt sich seine selbstmörderische Rußland-Politik sehr viel kosten.

    Den Bürgern werden explodierende Strom- und Benzinpeise zugemutet, weil die Ampel-Regierung von russischen Energielieferungen wegkommen will.

    Doch das ist schwer bis unmöglich. Unter dem Strich zahlt Deutschland stattliche Preise auf dem Weltmarkt – und ist am Ende immer noch auf russische Lieferungen angewiesen.

    Nicht nur der Kreml profitiert von den steigenden Preisen auf dem Weltmarkt; US-Medien zufolge kassiert Rußland durch den Verkauf von Gas und Öl mindestens so viel wie früher (auch bei sinkenden Exporten), weil die Preise so gestiegen sind.

    Ein weiterer Gewinner des Ölembargos heißt Indien – und auch in diesem Fall kassiert Rußland kräftig mit.

    ABER DAS ÖL KOMMT AUCH FÜR INDIEN AUS RUSSLAND !! .. ALLES LESEN !!

    KOMMENTAR

    Während bei uns die Inflation auf allen Gebieten zunimmt, können die Russen weiterhin gemütlich Tee trinken, preiswerte Lebensmittel kaufen und billig tanken und im Winter nicht frieren !!

    Unsere von den USA gesteuerten Politiker lassen uns weiter verarmen und erzählen uns, dass der Russe daran schuld wäre.

    Alleinschuldig ist NUR der Westen, der seit 2014 zugelassen hat, dass im Donbass die UKRA-NAZIS die russische Bevölkerung abgeschlachtet hat.

    Dies wir aber bis heute absichtlich verschwiegen, damit nicht jemand auf die Idee kommen könnte, dass Russland im Recht ist !!!

    Daher wird auch jetzt schon geplant, dass es einen schlimmen CORONA-WINTER geben muss, natürlich mit Masken !!

    Seit CORONA wird die Demokratie systematisch kaputt gemacht !!

  32. JETZT WIRD KLAR WARUM UNSERE SPRITPREISE EXPLODIEREN

    EID GEBROCHEN:“SCHADEN VOM VOLK NICHT ABGEWENDET“

    Ukraine muss aufgrund von Engpässen Treibstoff aus Belgien und den Niederlanden kaufen

    „Alle unsere Importe kommen aus der EU“, sagte Kubrakow und fügte hinzu, dass die Ukraine bestrebt sei, Treibstoff „von überall herzubekommen, wo sie kann“.

    „Früher haben wir das nur in den Ländern und Häfen getan, die der Ukraine am nächsten liegen, in Polen und Rumänien, aber jetzt importieren wir Kraftstoff aus Belgien und den Niederlanden“.

    Derzeit kämen täglich bis zu 230 Tanklastwagen mit Kraftstoff aus der EU in die Ukraine, und die neuen Abkommen zwischen Kiew und Brüssel dürften die Zollverfahren für die Einfuhr von Benzin und Diesel in die Ukraine vereinfachen.

    Nach Angaben eines Vertreters des Büros des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Rostislaw Schurma, machten die EU-Länder früher nur 5 Prozent der Treibstofflieferungen aus, die die Ukraine auf dem Landweg erhält, jetzt seien es 100 Prozent.

  33. DER NEUE NAME FÜR BLÖDHEIT LAUTET: „ALTPARTEIEN“

    Die führenden Politiker in Brüssel und in Deutschland – und Scholz in erster Linie – zeigen leider ihre wahre Rolle, und zwar das Fehlen jeglicher politischer Handlungsfähigkeit.

    Sie sind gezwungen, Arien in jenen Opern zu singen, die in den USA geschrieben wurden.

    Das Thema der durch Russland provozierten Hungersnot im Fall der Getreide-Krise in der Ukraine ist – wie gesagt – ein Börsen-Spiel.

    Außerdem müssen die EU-Politiker irgendeine Erklärung für die kommende wirtschaftliche und soziale Krise in der EU finden.

    Und das einzige, was sie machen können, ist Bidens Argument zu wiederholen, als er Russland den Anstieg der Sprit-Preise vorwarf.

  34. Russland bereitet Tribunale vor: Brisante Kreml­-Enthüllung – Westen verhinderte Ukraine-Lösung

    https://www.pravda-tv.com/2022/06/russland-bereitet-tribunale-vor-brisante-kreml-enthuellung-westen-verhinderte-ukraine-loesung/#comment-286610

    In einem Interview mit der „Tass“ enthüllte nun Russlands Außenminister Sergei Lawrow, die Ukraine habe Moskau bereits im März, kurz nach Ausbruch des Konfliktes, einen gangbaren Lösungsvorschlag unterbreitet.

    Der Dialog sei aber abrupt abgebrochen worden, seit April herrsche „Funkstille“. Lawrow vermutet eine westliche Allianz, die lieber Krieg habe als den diplomatischen Weg zu beschreiten und dafür weiterhin Waffen im Wert von Milliarden US-Dollar in die Kriegsgebiete schleuse.

    Er stellte auch klar, dass es keinen Atomkrieg geben dürfe, es könne dabei keine Gewinner geben.

    NATO-Mitglieder wollen Krieg

    Die gezielte Kriegstreiberei des Westens wurde auch vom türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu bekräftigt: „Es gibt Länder innerhalb der NATO, die wollen, dass der Krieg weitergeht“, in der Hoffnung, dass Russland „schwächer“ wird, eine Ansicht, die später fast wörtlich vom US-Verteidigungsminister Lloyd Austin wiederholt wurde.

    Im April berichtete auch die Washington Post, Mitglieder des NATO-Blocks ziehen es vor, dass die Ukrainer weiter „kämpfen und sterben“, als „ein Frieden, der zu früh kommt“.

    Sie würden jedes Ergebnis ablehnen, das als „Sieg“ für Moskau verkauft werden könnte.

    Drogensüchtige Ukraine-Nazis

    Russland werde die Unabhängigkeit des Donbass schützen, sagte Lawrow und verwies auf das zugehörige Referendum von 2014.

    Moskau sei gezwungen gewesen, die Unabhängigkeit der Volksrepubliken Donezk und Lugansk anzuerkennen.

    Denn das Minsker Abkommen sei in den letzten 8 Jahren weder vom Kiewer Regime noch vom „es bewachenden Westen“ erfüllt worden.

    Das Ganze sei wegen des erbitterten Widerstands der Neonazis sehr schwierig, die über die Jahre in Kiew mit Hilfe westlicher Ausbildner „groß geworden sind“.

    Viele von ihnen nehmen alle Arten von Drogen, die ihnen die Fähigkeit, Angst zu empfinden, und so weiter nehmen, sagte Lawrow.

    Westliche Scheinheiligkeit

    Laut Lawrow hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski, kurz nach Beginn der militärischen Sonderoperation von Russland, Verhandlungen vorgeschlagen.

    Erstmals sei ein Positionspapier vorgelegt worden, das allen Hoffnung gegeben habe.(Darum wird die Neue Weltordnung nicht funktionieren! Was plant der Tiefe Staat? (Video))

    Wenige Tage später sei nicht mehr die Rede davon gewesen. In der Zwischenzeit habe es eine Provokation in Butscha gegeben.

    Der Westen lehne es kategorisch ab, darüber zu sprechen, obwohl vielfach belegt sei, dass es sich um eine Inszenierung gehandelt habe….UNBEDINGT ALLES LESEN !!

    1. Es geht ja darum alle Länder, welche sich um Russland herum befinden, zu destabilisieren und Russland in einen nie-enden-wollenden Krieg hineinzuziehen und damit wirtschaftlich zu erledigen!

      Übrigens, die Idee Russland in einen andauernden Krieg hineinzumanövrieren ist auch nicht neuesten Datums! Bereits 1885 erläuterte Lord Salisbury – ganz im Sinne von Cecile Rhodes und Alfred Milner – wie man Russland erledigen könne: „Wenn wir Russlands chronischer Feind werden, müssen wir unsere Anstrengungen auf diesen wunden Punkt richten (Russlands Zahlungsschwierigkeiten damals, Anmerkung von mir) Russland müsse so stark wie möglich in Ausgaben getrieben werden, sodass die Bedrohung einer Revolution ständig über dem Land schwebt. Es sei wirklich unverwundbar in Bezug auf militärische Angriffe. Quelle des Auszugs:

      Wolfgang Effenberger – Die unterschätzte Macht, Von Geo- bis Biopolitik – Plutokraten transformieren die Welt, 1. Auflage April 2022, Seite 50ff, ISBN: 978-3-943007-41-1, Zeitgeist Verlag https://zeitgeist-online.de/

  35. „Nee, ich bin kein Deutscher und will es auch gar nicht sein. Auch wenn man mir schon mehrmals die deutsche Staatsbürgerschaft andrehen wollte,

    Ob du als Deutscher wahrgenommen wirst oder nicht entscheidet zuallererst die Sprache und NICHTS anderes!
    Da du hier halbwegs korrektes Deutsch schreibst wirst du auch so wahrgenommen. Das Thema Sprache ist das Thema, dass wahrscheinlich weltweit am meisten unterschätzt wird! Da Röper scheinbar fließend und ggf. auch akzentfrei russisch spricht, wird er dort wahrscheinlich sogar als Russe wahrgenommen.

  36. Der Mangel an Klopapier war nicht inszeniert. 2020 wurden Millionen von Büroangestellten ins Homeoffice geschickt. Sie haben nicht mehr das Klopapier im Büro verbraucht, sondern zu Hause. Der große Unterschied ist: das Klopapier in den Bürohäusern kommt von ganz anderen Lieferanten und Herstellern als das Klopapier für den Endkunden. Dadurch war zwar genug Klopapier für die Büros da, aber das Klopapier im Supermarkt war aus.

    1. Die Sache mit dem Klopapier ist genau so sadistisch und satanisch wie das Masketragen.
      Wenn die Leute dran glauben, dann wissen die „Eliten“, dass sie alles tun können.
      Wer glaubt eine Maske schütze vor Viren, der glaubt auch dass ein Maschendrahtzaun vor Insekten schützt.
      (Mal angenommen, es gäbe überhaupt diese Viren, was sich auch so nicht verhält)

      Die Leute sind im Zeitalter der „Wissenschaft“tatsächlich freiwillig mit einer sinnlosen Maske rumgelaufen, sie haben sich dem satanischen Initiationaritual (Abstand, Verhüllung alles Menschlichen)gebeugt-so wissen sie, sie können weiter machen. Die Leute glauben ihren Unfug.

      Ich sage freiwillig, weil diese Forderungen lediglich Empfehlungen waren, Gesetze können nur von einem souveränen Staat erlassen werden. Eine Empfehlung beruht auf Freiwilligkeit. Ich bin zwei Jahre ohne Maske einkaufen gegangen-ohne größere Probleme.

  37. @Paco
    Wenn ich will schreibe ich nahezu fehlerfrei (grammatikalisch und morphologisch) Deutsch. Perfektes und fehlerfreies Deutsch spricht und schreibt niemand! Ich betone, niemand und ehrlich gesagt geht mir das auch am verlängerten Rücken vorbei. Und überhaupt, was kommen Sie hier mit halbwegs korrektem Deutsch? Wollen Sie sich lächerlich machen. Werfen Sie doch mal einen Blick in JOSEPH VON EICHENDORFFS Briefe (Jurastudent und Dichter), der zwischen 1807 bis 1808 in Heidelberg lebte … [wir giengen ein Stük zu Fuß] … Sie Schlaumeier. Mir reicht es aus, wenn ich die Muttersprachen meiner Eltern beherrsche, welche zu den vier Weltsprachen zählen. Also ich möchte nicht mein leben lang in einem deutschen Oberstübchen eingesperrt sein und mich ewig im Kreis drehen und mir dabei noch einbilden, ich hätte die Welt verstanden, z. B. Russland. Träumen Sie weiter Ihren großdeutschen Traum. Aber wahrscheinlich haben Sie nicht einmal eine Ahnung, von was ich hier rede.

  38. Mit solchen Meldungen werden wir abgelenkt. Angstmache. BSE, Aids, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Ozonloch, Klimaerwärmung, neuerdings Affenpocken. Denkt Euch doch mal etwas Kreativeres aus.
    Man muß nicht alles kaufen, ist sowieso fast alles ungesund. Tomaten werden durch Säure gezogen, damit die Haut abgeht, dasselbe machen sie wohl auch mit Paprika, jetzt mache ich das alles selber, auch Senf. Im Senf ist Zucker, der sofort ins Blut geht. Warum sind die Menschen heutzutage alle so fett?

  39. @Paco

    Den hohen zivilisatorischen Wert des „Siezens“ haben Sie offensichtlich nicht begriffen. Auch Sie gehören zu diesen Vollpfosten um nicht zu sagen Idioten die jedem Duzten um ihre Innen-Welt zur öffentlichen Angelegenheit zu machen. Der Grund weshalb man nach dem zweiten Weltkrieg großen Wert darauf legte sich zu „Siezen“, aber auch Abkürzungen wie „STRABA“ vermied war der, daß die Nationalsozialisten das Duzten propagierten, um die bürgerliche Gesellschaft zu unterwandern und zerstören (nicht viel anders verhielt es sich im Kommunismus). Die Nazis kürzten mit Vorliebe zusammengesetzte Hauptwörter. Auch Sie gehören zu Club jener, der dieses Land mit seiner Dummheit in den Abgrund treibt! Auch das ist ein Grund, weshalb ich mit Deutschland nichts zutun haben möchte. Am besten Sie lesen KLEMPERER.

    1. Abkürzungen lieben Kommunisten. In der DDR gab es davon reichlich, wie es ja auch die bolschewistische Weltelite liebt, ihre NGOs als Buchstabenpaket zu präsentieren. Denen ist auch an der Vereinfachung der reichen deutschen Sprache gelegen, daher die dumme Duzerei oder das armselige Hallo, als Begrüßung.

    2. Das mit dem Siezen sehe ich etwas anders — hier in einem Schweizerischen Bergdorf gibt es das Siezen nur gegenüber Touristen und anderen Auswärtigen (in dem lokalen Dialekt gibt es die Form einfach nicht, und hat sie wohl auch nie gegeben).
      Die Gesellschaft ist (solange man in dem Dorf und ein paar Nachbarorten bleibt – sobald man in eine größere Stadt kommt ändert sich das natürlich) weitestgehend intakt.
      Das mit den Abkürzungen stimmt aber auf jeden Fall. Wenn sie hier verwendet werden, dann meistens nur in dem Zusammenhang, dass man sich über die ESTV (Eidgenössische STeuerVerwaltung) o.ä. beschwert.

      1. D.h. für Sie, sobald gesiezt wird ist die Gesellschaft nicht mehr intakt oder besser gesagt, am besten wir katapultieren uns wieder alle in die Steinzeit und werden wieder alle zu Ötzis. Dann ist die Welt wieder in Ordnung und wir können uns alle wieder duzten und Alpenrosen pflücken.
        Was ist denn eine bürgerliche Zivilgesellschaft? Die werden Sie wohl kaum in einem traditionellen Bergdorf der Schweiz finden, zumindest bis vor ein paar Dekaden nicht! Die Wahrheit ist vielmehr das sich der Bürger (Staatsbürger) nebst seiner Recht nicht mit der Konsumgesellschaft verträgt. Der Mensch darf nur noch Konsument sein. Nur wer konsumiert, nur wer ein Porsche oder einen Daimler fährt ist er ein Mensch, sowie das im Großraum Stuttgart der Fall ist. Wer dort kein Porsche oder Daimler fährt ist eindeutig ein halber Menschen. Interessanterweise hat das Fluchtvolk aus dem Morgenland überhaupt keine Probleme mit dem duzten und auch eines ihrer erstrebenswertesten Ziele im Leben ist es irgendwann ein Porsche oder ein Daimler zu besitzen.

    3. @zehnkleinenegerlein

      Auch die US-Amerikaner nutzen eine Menge Abkürzungen (z.B. FOIA, FBI, NSA, FDA, IRS, …).

      Zum Thema Siezen vs. Duzen im Internet. Vor Jahren war das überhaupt kein Thema. Erst seit 2014, seit ich Kommentare bei FAZ (selten), Tichy (selten), Anti Spiegel, etc. lese, stoße ich häufiger auf das Siezen.

  40. In der Welt wird von den professionellen Verdrehern alles Gute ins Gegenteil verkehrt. Die wollen herrschen und keine Aufklärung.
    Ich lebte lange in der DDR, aber Kommunisten habe ich da nie getroffen. Nur Partei-Schranzen, wie heute auch.Nach der Wende haben die Partei-Schranzen nur das Lager gewechselt-es bleibt derselbe Müll. Aber heute sind die noch blöder und fremdgesteuerter.
    Der Zwang zur entfremdeten Lohnarbeit wurde durchgedrückt, um für eine Elite Steuern zu generieren. Das war in der DDR so wie überall. Aber in der DDR gab es wenigstens etwas für das Volk, wie zinslose Kredite für Häuser .
    Von diesem Zwang zur entfremdeten Arbeit wollte ja gerade Marx die Menschen befreien.
    Die Leute haben keinen Satz von ihm gelesen, und wahrscheinlich wurden seine ursprünglichen Ideen total verdreht.
    Aber trotzallem -in der DDR dachten die einfachen Menschen noch viel klarer .

    Ich zuitiere hier mal Marx und jeder vernünftige Mensch erkennt darin das befreiende, fortschrittliche Ideal einer Gesellschaft die auf den Menschen setzt , der sich entfalten kann statt ein Rad im Getriebe des Turbo-Kapitals.

    „Marx ist der Ansicht, dass sich der Mensch in seiner Arbeit und dem von ihm geschaffenen Produkt verwirklicht und von Natur aus produktiv ist. Die Entscheidung zu arbeiten erfolgt dabei bewusst und aus freiem Willen heraus. Diese freie und selbstbestimmte Ziel- und Zwecksetzung der auszuführenden Tätigkeit ist es, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Im Kapitalismus geht diese Natur des Menschen jedoch verloren, die Arbeit erfolgt lediglich um Bedürfnisse außerhalb der Arbeit zu befriedigen. Anstelle der erfüllenden und bereichernden Arbeit tritt „Zwangsarbeit“. Diese kapitalistische Denkweise ist Marx zufolge jedoch fatal, da das („Gattungs“)Wesen des Menschen unteilbar ist, der Mensch also nicht 6 Tage die Woche 14 Stunden arbeiten, und gleichzeitig am siebten Tag der Woche frei sein und sich z.B. politisch engagieren kann. Es gibt keine klare Trennung zwischen privatem und politischem Leben. Der Mensch ist zwar ein soziales Wesen, verwirklicht sich aber durch seine Arbeit. Dadurch wird er frei; sein Gattungsleben erfüllt sich.

  41. Das kann man nicht oft genug lesen, das sind Gedanken die sind schon alt aber trotzdem unserer heutigen Zeit weit voraus und zeugen von einem höheren Bewusstsein.

    „Marx ist der Ansicht, dass sich der Mensch in seiner Arbeit und dem von ihm geschaffenen Produkt verwirklicht und von Natur aus produktiv ist. Die Entscheidung zu arbeiten erfolgt dabei bewusst und aus freiem Willen heraus. Diese freie und selbstbestimmte Ziel- und Zwecksetzung der auszuführenden Tätigkeit ist es, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Im Kapitalismus geht diese Natur des Menschen jedoch verloren, die Arbeit erfolgt lediglich um Bedürfnisse außerhalb der Arbeit zu befriedigen.“

    Nur die große Herde ist dermaßen indoktriniert, zu dumm, um das zu verstehen.

  42. Eigentlich ist Alles vorhanden aber totales Chaos ausgebrochen. Teilweise von verschiedenen Spielern (Herstellern von Produkten bzw. deren Zulieferer aber auch Handelsketten) verursacht um Zusatzgewinne abzugreifen. Ja – da gibt es aber noch etwas Anderes:

    https://axelkra.us/das-neue-kontrollierte-lebensmittelsystem-ist-jetzt-in-kraft-und-sie-werden-vor-nichts-halt-machen-um-ihre-kontrolle-zu-erweitern-corey-lynn/

    Hier laufen im Hindergrund wie bei Corona noch ganz andere Spiele. Herr Röper hat da Recht mit sein Inside Corona – es sind die selben Verdächtigen. Um es auf den Punkt zu bringen: Man möchte Gott spielen und die Spielregeln sind die 21er, 30er und Smartcity Agenden – auch wenn wieder Menschen mich jetzt schimpfen und sagen -> Die Menschen wären nicht bereit sich selbst zu konditionieren. Ich sehe dies durch meine weltweite Servicetätigkeit eben anderst und es passt perfekt in diesen Stellvertreterkrieg.

  43. Vollpfosten bleibt Vollpfosten!
    Das in Deutschland und in anderen Ländern Europas immer mehr um sich greifende duzen, wird dazu führen, dass sich in Gesamteuropa die englische Variante durchsetzt. Siezen oder Duzen ist eine Frage der Höflichkeitsform. Je formaler die Beziehung zu einem Gesprächspartner ist, desto höflicher und zuvorkommender wird kommuniziert. Im Grunde ähnlich wie in der deutschen Sprache, nur dass es in der deutschen Sprache zusätzlich eine klare sprachliche Trennung zwischen Duzen und Siezen gibt. Nur ein Vollpfosten kann glauben, daß diese Trennung durch die Aufgabe des „Sie“ aufgehoben werden kann. Dadurch wird das Sprachniveau einer Person immer mehr zu einem Indikator der angehörenden „Klasse“. Die Gesellschaft wird dadurch nicht gerechter, sondern es wird zu einer immer tieferen/größeren Spaltung kommen, ähnlich wie in England. Vollpfosten bleibt Vollpfosten – da kann man nichts machen.

  44. Dass hier in Dummland(Deutschland +Österreich) künstlich die Preise nach oben manipuliert werden, war knapp 3 Wochen nach dem ausgebrochenen Ölmangel bewiesen, da trudelten reihenweise Videoberichte aus Supermärkten diverser EU Mitgliedsstaaten ein in denen Raps und Sonnenblumenöl en masse vorhanden waren…volle Regale bei Speiseöl, Mehl, Nudeln und Reis selbst im tiefsten Osten der EU. Seit wenigstens 15 Jahren wettern diverse Politpfosten aus Union, SPD und Grünen in Dummland wie blöde darüber, daß der Bürger hierzulande lediglich ein Viertel seines Einkommens für Lebensmittel berappen muß…die wären im EU-Vergleich eindeutig zu billig und müssten viel teurer werden. Das jetzt der Ukrainekonflikt als Grund zu Preiserhöhungen herangezogen wird war also absehbar, seit der Finanzkrise 2008 wird massiv Kapital aus dem sterbenden System abgezogen. Im übrigen hege ich seit vielen Jahren den Verdacht, daß mit jeder regelmäßig durch’s Dorf getriebenen Seuchensau a la Schweinepest und Vogelgrippe ebenfalls der Fleischmarkt künstlich reguliert wird um keinen Preisverfall zu bekommen… Massenhaft werden dann Bestände an Geflügel, Schweinen und Rindern gekeult um so den Markt zu verknappen. Die seit gut drei Jahrzehnten gefahrene Privatisierungsorgie brachte das hervor, was die Regierung in der Öffentlichkeit stets bemüht ist zu bekämpfen, durch Lobbyvertretung ihrerseits jedoch massiven Vorschub geleistet hat – Preiskartelle so weit das Auge sehen kann.

  45. Deutschlands Zukunft entscheidet sich im Supermarkt

    Passend dazu ganz frisch eine Episode in einem Supermarkt irgendwo in Dummland. Auf die Frage hin, warum die Lebensmittelpreise durch die Decke gehen, antworteten mir vier Gymnasiasten zwischen 15 u d 16 Jahren ganz stolz „daran ist der Ukrainekrieg schuld“. Auf meine Frage hin, woher sie das wüsten antworteten diese ganz papageimäßig, daß das doch „logisch“ sei. Wenn der pösse Putin die Kokaine angreift und die Kokaine uns kein Bier, Wein, Käse, Eier, Kokain, Gas, Nutten, Weizen, Zuhälter, Sonnenblumenöl, Tuberkulose, Kriminelle usw. liefern kann dann ist Russland schuld. Der ganz ganz pösse Putin.

  46. „Ich betone, niemand und ehrlich gesagt geht mir das auch am verlängerten Rücken vorbei. Und überhaupt, was kommen Sie hier mit halbwegs korrektem Deutsch? “

    Ich wollte damit genau das sagen, was Sie auch sagen: NIEMANMD schreibt zu 100 % korrekt, also ist „halbwegs korrekt“ alles was möglich ist, das war definitiv kein Angriff auf Ihre Rechtschreibung🤷

  47. Die Gewinner sind diejenigen, die vor dem Einmarsch gekauft haben. Beinahe wm gleichen Tag sind die Notierungen sn den Rohstoffmärkten explodiert. Wer dann kaufte, war der Dumme. In den letzten Tagen sind die Rohstoffpreise gefallen. Bei vielen Markenprodukten haben die Hersteller die Gunst der Stunde genutzt. Die Rohstoffe spielen fa keine derartige Rolle.

Schreibe einen Kommentar