Fridays for Future – Warum die „Bewegung“ außerhalb Westeuropas niemand kennt

Die Medien machen den Eindruck, dass die „Fridays for Future“ ein weltweites Phänomen wären. Sogar für den Friedensnobelpreis ist Greta schon im Gespräch. Aber wie verbreitet ist die Bewegung tatsächlich außerhalb Westeuropas?

Wir lesen in den Medien immer wieder, dass es auf der ganzen Welt Schülerstreiks und Fridays for Future gibt. Erst vor einigen Tagen gab es einen Spiegel, der über die Bewegung „in anderen Ländern“ berichtet hat. Der Artikel war unfreiwillig informativ, denn er zeigte dem aufmerksamen Leser, dass die Bewegung außerhalb Westeuropas keine nennenswerten Anhänger hat. Es handelt sich um ein Phänomen, das die westeuropäische Presse künstlich erschaffen hat. Und selbst in allen Umfragen in Deutschland, bei denen nach den größten Sorgen der Deutschen gefragt wird, kommt der Klimawandel nur unter „ferner liefen“, und das trotz der inzwischen sechsmonatigen Medienkampagne.

Da ich in Russland wohne ist der Hype in Deutschland ziemlich an mir vorbeigegangen. In Russland hat kaum jemand auch nur von den Fridays for Future gehört und kein Mensch weiß, wer Greta ist oder dass es sie überhaupt gibt. Ich bin auf das Thema erst durch eine Leserfrage aufmerksam geworden und habe dann einen Artikel darüber geschrieben, wie über Greta in Russland berichtet wird.

Man kann den Umfang der Popularität der Fridays for Future ganz gut an Wikipedia sehen. In einem Land, in dem das Thema propagiert wird und daher den Menschen überhaupt bekannt ist, sind die Artikel entsprechend lang. In Ländern, in denen die „Schülerproteste“ keinerlei Rolle spielen, gibt es nicht einmal einen Wikipedia-Artikel darüber. Der deutsche Artikel bei Wikipedia hat 271 Quellenverweise, er ist also sehr lang. Der russische Artikel hat lediglich 19 Quellen und ist entsprechend kurz. Länger als der deutsche Artikel ist nur der auf Englisch, er hat 353 Quellenverweise. Auf Schwedisch, dem Land, in dem das Thema angeblich mit großer Resonanz entstanden ist, gibt es nicht einmal einen Artikel darüber. Auf Finnisch zum Beispiel ist er sehr kurz und hat lediglich 5 Quellenverweise.

Auch weltweit sieht es eher düster aus für die Bewegung. In der Ukraine, die so gerne ein Teil des Westens werden möchte, hat der Artikel immerhin 52 Quellenverweise. In Israel scheint das Thema niemanden zu interessieren, der Artikel ist sehr kurz hat nur 8 Quellenverweise. Zu dem Thema gibt es nicht auf einer einzigen afrikanischen Sprache einen Wikipedia-Artikel über die Fridays for Future. In asiatischen Sprachen gibt es ganze 4 Artikel: auf Persisch einen mit 8 Quellenverweisen, auf Koreanisch ist es nur ein kurzer Absatz mit 2 Quellenverweisen, der Artikel auf Vietnamesisch ist mit 54 Quellenverweisen im Vergleich recht lang, während es auf Thailändisch wieder 7 Quellenverweise sind.

Man sieht also, das Thema findet außerhalb Westeuropas einfach nicht statt. Und man sieht, dass der deutsche Wikipedia-Artikel nach dem Englischen der mit Abstand längste der Welt ist. Wer in Deutschland lebt, muss innerhalb der deutschen medialen Filterblase glauben, dass das Thema die ganze Welt interessiert, dabei ist das Unsinn. Dieser Eindruck entsteht nur innerhalb der deutschen medialen Filterblase, während außerhalb davon kaum jemand auch nur davon gehört hat.

Ich sagte am Anfang, dass der Artikel im Spiegel unfreiwillig informativ war. Das möchte ich nun erklären. In dem Artikel schreibt der Spiegel darüber, wie Schüler in anderen Ländern für das Klima demonstrieren. Schon das erste Beispiel aus China ist entlarvend. China hat wirklich ernsthafte Umweltprobleme, ganz im Gegensatz zu Deutschland und China investiert massiv in alternative Energien und dort gibt es bereits Busse und sogar LKW, die elektrisch fahren. Damit reduziert man zwar nicht die Emissionen, denn der Strom muss ja irgendwo herkommen, aber man tut etwas gegen den allgegenwärtigen Smog, wenn man die Emissionen außerhalb der Städte in Kraftwerken auf dem Land produziert, anstatt in den Motoren der Autos in der Stadt.

In China müsste aufgrund der allgegenwärtigen Umweltprobleme das Thema also eigentlich auf fruchtbaren Boden fallen. Aber an China kann man sehen, was geschieht, wenn die Medien die Öffentlichkeit nicht monatelang mit einer Medienkampagne manipulieren: Dort protestiert ein einsames Mädchen vor seiner Schule, das war´s. Im deutschen Wikipedia kann man dazu lesen: „Der chinesische Staat erlaubt keine Schulstreiks; es fanden außerhalb der Sonderverwaltungszone Hongkong in China keine Kundgebungen statt. In Hongkong hatte eine Demonstration am 15. März 2019 etwa tausend Teilnehmende„, wobei der Link zur Teilnehmerzahl auf die Seite der Fridays for Future führt, es wird also keine neutrale Quelle als Bestätigung angegeben.

Und ich frage mich, ob Schulstreiks in Deutschland erlaubt sind. In Deutschland gilt doch die Schulpflicht und die nahm der deutsche Staat im letzten Sommer noch so ernst, dass die Polizei im Mai 2018 an Flughäfen Familien aufgelauert hat, die ihre Kinder ein paar Tage vor den Ferien aus der Schule genommen hatten, um in den Urlaub zu fliegen. Es wurden Bußgeldbescheide verteilt, bzw. sogar Kinder von der Polizei wieder in die Schule gebracht. So wichtig war die Schulpflicht in Deutschland noch vor einem Jahr.

Ich kann mich nicht erinnern, dass in Deutschland die Gesetze zur Schulpflicht geändert wurden. Wenn also heute der deutsche Staat die Kinder freitags die Schule schwänzen lässt, dann verstößt er gegen seine eigenen Gesetze. Und das tut der Staat nur, wenn er ein Thema voranbringen möchte. Es ist also nicht nur eine beispiellose Medienkampagne, die Greta pusht, das ganze geschieht mit Unterstützung des Staates.

Aber auch die anderen Beispiele im Spiegel waren informativ. Wie gesehen gibt es im afrikanischen Wikipedia keinen einzigen Artikel über die Fridays for Future. Entsprechend alleine stand das Mädchen aus Uganda, das der Spiegel zeigte. Aus Indien konnte der Spiegel wenigstens ein Foto zeigen, auf dem ganze 22 Jugendliche zu sehen sind, das nenne ich mal eine Massendemonstration.

Und es ist ein europäisches Phänomen. In den USA gab es ganze sechs Demos, die letzte Demo Ende Mai hatte 100 Teilnehmer. Wenn man sich den Wikipedia-Artikel auf Englisch anschaut, findet man eine Liste der Demos weltweit. Die größte Schülerdemo außerhalb der Einflusszone der westeuropäischen Medien fand am 15 März in Chile statt. Dort kamen ganze 2.000 Teilnehmer.

Interessant ist die Liste auch, weil sie die Anzahl der Demos pro Land zeigt. In Westeuropa, wo die Medien das Thema pushen, sind es die meisten. Für Deutschland sind 13 Demos aufgelistet, für Schweden, das Herkunftsland von Greta, sind es hingegen nur drei. Und eine davon hatte nur eine Teilnehmerin: Am 20. August 2018, als Greta alleine vor ihrer Schule stand und merkwürdigerweise die Medien vor Ort waren, um diese „Geburtsstunde des weltweiten Protestes“ ordentlich ins Bild zu rücken. Und aus den USA werden 6 Demos aufgelistet, allerdings hatten 4 davon wenig Teilnehmer: Im Dezember war es ein Teilnehmer, im Januar waren es 3, im Februar 9 und im Mai 100. Ich musste selbst lachen, als ich das geschrieben habe, aber jeder kann es nachprüfen.

Die Fridays for Future sind also nachweisbar ein westeuropäisches Phänomen, das von den Medien künstlich erzeugt und von den Regierungen unterstützt wird, wie die gesetzeswidrige Tolerierung der Schülerstreiks in Deutschland beispielhaft aufzeigt.

Die angeblich kritischen junge Leute werden von Politik und Medien in eine – warum auch immer – gewünschte Richtung manipuliert.

Und nun wird es komplett lächerlich, wenn Greta tatsächlich den Friedensnobelpreis bekommt. Das würde der Welt vor Augen führen, wie durchgeknallt die Menschen in Westeuropa inzwischen sind, wenn ein so wichtiger Preis an Greta geht. Dabei gibt es Menschen, die den Preis wirklich verdient haben. Wie wäre es zum Beispiel mit Julian Assange, der seine Freiheit und Gesundheit riskiert hat, um Kriegsverbrechen aufzudecken? Das wäre ein Thema für den Friedensnobelpreis. Aber wenn das Komitee den Preis an Greta verleiht, macht es sich nach der Verleihung an Obama zum zweiten Mal lächerlich und diskreditiert sich endgültig als Instrument der westeuropäischen Propaganda-Maschinerie.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

17 Gedanken zu „Fridays for Future – Warum die „Bewegung“ außerhalb Westeuropas niemand kennt“

  1. Mich würde es nicht wundern, wenn die Greta den Friedens Nobelpreis erhält.
    Was wurde alles schon in dieses Kind investiert? Es muss schon im dreistelligen Millionenbereich sein.
    Überlegen wir mal. Ein Kind, das autistisch ist, protestiert immer Freitags alleine vor Ihrer Schule. Keiner der Mitschüler hat mitgemacht und sicherlich hat Greta sich viele fiese Sprüche anhören müssen. Auf einmal wird sie Welt berühmt und in vielen Ländern wird auch freitags für das Klima protestiert.
    Es ist klar, dass da jemand viel viel Geld in die Hand genommen hat und in der Greta eine hervorragende Gallionsfigur für seine Interessen gefunden hat.
    Eine „Graue Eminenz“ hat sehr großes Interesse daran Europa und vor allen Dingen in Deutschland eine gewaltige Medienkampagne ins Laufen gebracht. Dazu gehört auch das Rezo Video.
    Da stellt man sich die Frage: Wofür das alles? Wer hat einen Nutzen davon, wenn tausende von Kindern auf die Straße gehen und für ein besseres Klima demonstrieren? Wer hat einen Nutzen davon, dass die Grünen bei einer unwichtigen Wahl medial hochgepuscht werden? Wer hat einen Nutzen davon, dass die Grünen in Umfragen hochgepuscht werden? Wer hat so verdammt viel Geld über? Welchen Nutzen verspricht man sich davon?

  2. Die Schüler und Schülerinnen fordern an den Klima Demos das was tausende Wissenschaftler seit dem 1. Klimagipfel vor 40 Jahren immer dringender fordern, runter mit dem CO2.

    Als Weltgemeinschaft verbrennen wir 90 Millionen Fass Erdöl a´159 Liter, 9 Milliarden m³ Erdgas und ca. 17 Millionen Tonnen Kohle – pro Tag! Damit verändern wir die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre. Diese ist so dünn wie die Lackschicht auf einem Tischglobus. Mit dem FCKW Treibgas aus Spraydosen schädigten wir diese Atmosphäre schon mal.

    Tatsächlich, die meisten Menschen interessieren sich nicht fürs Klima. Bis die Millionen Schäden kommen.

    Interessant ist, dass Greta und die Schüler/Innen über die sich heute so viele lustig machen, genau diejenigen sind die unseren Dreck wegräumen dürfen – AKWs Rück und Endlager bauen, Plastik Schweinerei in den Meeren und Munition die in Küstennähe vor sich hin rostet und deren Innereien hochgiftig sind wegräumen. Gesunkene Atom-U-Boot bergen, Arten- Insektensterben angehen, die Millionen Tonnen Pestizide und andere Umweltchemikalien reduzieren und den aus Gewinnmaximierung entstandenen Antibiotika Resistenzen und gentechnischen Veränderungen beikommen, Giftmülldeponien sanieren usw.

    Die Medien berichten meiner Meinung nach nicht über die Klimaerwärmung. Sonst würden sie zB. die Grafiken der Wissenschaftler veröffentlichen, und Anstelle von Hipe den Menschen „die es nicht wissen wollen“, erklären um was es geht. Und dass wir der nächsten Generation wahrscheinlich so einiges zumuten.

    1. Sie werfen ja ganz schön die gepuschte Klimahysterie mit wirklich wichtigem Umweltschutz durcheinander. Wenn die Klimahysteriker durchkommen wird das u.a. auch das Ende des Umweltschutzes sein. Der kostet nämlich viel Geld. Wie auch unser Sozialsystem. Das können wir dann auch vergessen.
      Aber zur Sache: Können Sie uns mal erklären durch welchen Mechanismus das Spurengas CO2 die Erderwämung bewirkt?

      1. an Wahrheitsfinder von apied

        Dass Sie mich fragen bzw. dass noch immer diskutiert werden muss, zeigt doch in aller Schärfe dass Politik und Medien versagt haben den Klimawandel zu erklären.
        Ich empfehle Ihnen mit dem Buch/Film „Die unbequeme Wahrheit von Al Gore“ zu beginnen. Da wird Ihre Frage beantwortet. Vor allem bekommt man einen Gesamtüberblick.

        Der Umweltschutz währe eigentlich gar nicht teuer. Wenn heute die Schere zwischen arm und reich aufgeht, dann gerade deswegen weil Menschen die robuster durchs Leben gehen auch eher grosse Löhne erhalten. Aber wehr sagt uns, dass Bänker Millionensaläre brauchen, und ihre Banken dann Riesenstaudämme und Kohlenkraftwerke usw. finanzieren, und dafür auch noch Boni kassieren. Die Banken sind an 20x mehr CO2 verantwortlich als die ganze Schweiz. Würden Manager, egal welchen Berufes, grundsätzlich für Umweltschonendes Wirtschaften bezahlt gäbe es kaum Probleme. Und alle währen zufriedener.

        1. Der Film der so schlecht und voller Lügen ist, dass er in England sogar als Unterichtsmaterial für die Schule nur noch kommentiert verwendet werden darf, weil so fehlerhaft?

          Was hat Klimawandel (den es schon immer gab) mit Umweltschutz zu tun?

    2. Es gibt keinen anthropogenen Klimawandel, es gibt nur einen politogenen!!! Klima gab es immer, es hat sich auch immer gewandelt. Das CO2-Märchen ist eine Gelddruckmaschine der allseits bekannten Psychopathen-Riege. Diese sind übrigens für die Wetterveränderungen auf unserem Planeten zuständig (Chemtrails/Haarp). Also doch anthropogen? Keinesfalls, da diese Typen wohl nicht zu vollwertigen Menschen zu zählen sind, dazu sind sie zu krank und asozial.
      Wir müssen nicht das Klima schützen, wir müssen uns vor dem Klima schützen. Dazu müssten wir unsere Medien, die Politiker, die Wissenschaftler, die Eltern, die Lehrerschaft und die Kinder aufklären, damit sie diesen CO2-Schwachsinn durchschauen und ihm nicht weiter anhängen.
      Die grünen Ökofaschisten werden uns in den Abgrund führen, wenn wir uns nicht dagegen wehren.
      Bitte Gehirn einschalten und auf den gesunden Menschenverstand vertrauen.

    3. Ja, ich wäre ja dafür das wir eine Weltraumabwehr aufbauen, denn wie schon Wissenschaftler ermittelt haben besteht die wirklich große Gefahr das Meteoriten die Erde treffen. Als Beweis werden die Kraterzerfurchten Oberflächen von Mond etc. und auch die Erde herangeführt. Ein Einschlag soll auch die Dinosaurier ausgelöscht haben. Ein Einschlag heute „Millionen Schäden kommen“.

      Augenfällig bei dem Post von apied die Vermischung. Klimaschutz + (bzw. =) Umweltschutz, diese Vermischung und Vermengung gibt auch in anderen Bereichen; Gender = Feminismus.; ebenso völkisch = Nazi (Das die UN-Charta, das Grundgesetz völkisch sind (in ihnen wird von VÖLKERN gesprochen) ist diesen „Demokraten“ und „Menschenrechtlern“ dabei völlig egal. Auch dies ist nur Framing und die Weigerung von Leuten wie apied auch nur ansatzweise sich zu informieren und zu differenzieren..

  3. an Bonsai von apied
    Lesen Sie den Artikel den Sie mir da anbieten und schauen Sie in Wickipedia was für
    Wissenschaftler das sind die besagte Petition unterschreiben. Hauptfigur ist Frederick Seitz.

    Wickipedia Auszug. Abschnitt Tätigkeit als Lobbyist
    Nach seiner Emeritierung stellte Seitz die Publikation wissenschaftlicher Arbeiten ein und tat sich ab den 1970er Jahren mit Industrieunternehmen und Think Tanks zusammen, um für sie Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen in Umwelt- und Gesundheitsfragen zu säen. Unter anderem arbeitete Seitz für die Tabakindustrie, für die er die Gefahren des Tabakrauchens sowie des Passivrauchens bezweifelte, und leugnete die Gefahren des Ozonlochs sowie des sauren Regens. Seitz war zudem eine zentrale Figur in der organisierten Leugnung der globalen Erwärmung.[2][3]
    Seitz gilt als der erste der „universell einsetzbaren käufliche[n] Leugner“ wissenschaftlicher Erkenntnisse.[4] Unter anderem war er dafür verantwortlich, ab den 1970er Jahren mehr als 45 Mio. Dollar „Forschungsgelder“ vom Tabakkonzern R.J. Reynolds zu verteilen, die dazu vorgesehen waren, die Erkenntnisse über die Gesundheitsgefahren des Tabakkonsums zu bestreiten. Seitz, der später zugab, dass es Reynolds nicht darum gegangen sei, die Gesundheitseffekte des Rauchens zu untersuchen, erhielt für seine Dienste 585.000 Dollar.[5] Als Vorsitzender des Marshall Institutes erhielt er unter anderem Spendengelder vom Ölkonzerne ExxonMobil für das Abstreiten des menschengemachten Klimawandels.[4]
    Seitz gehörte 1984 zu den Gründern der konservativen Denkfabrik George C. Marshall Institute, deren Vorsitzender er bis 2001 war. 1994 veröffentlichte er das Buch On the Frontier, My Life in Science. Er war 1995 Mitunterzeichner der Leipziger Erklärung, in der die menschengemachte globale Erwärmung angezweifelt wird, und Mitinitiator der späteren Oregon-Petition gegen das Kyoto-Protokoll.

    1. Herr apied,
      1. Sie wissen also nicht, durch welchen Mechanismus das Spurengas CO2 die Erderwämung bewirkt. Das dachte ich mir!
      2. Sie stellen ein gutes Beispiel dafür dar, wie Wikipedia die Klimahysterie unterstützt. Da werden keine Sachargumente, sondern reine gegen die Person gerichtete (ad hominem) Argumente genannt. Haben die etwa keine Sachargumente? Und Sie auch nicht?

      1. Hallo Wahrheitsfinder,
        nachdem wir beide bisher sehr kontrovers diskutiert haben, überraschen Sie mich heute sehr positiv.
        Ich selbst verstehe nicht genug vom Thema Klimawandel und CO2, um mich in Ihre Diskussion einzumischen, ich behandle das Thema nur aus Sicht der medialen Aufbereitung.
        Aber mit gefällt Ihr Ansatz, nämlich ein Thema nach Primärquellen und nicht nach Sekundärquellen zu betrachten.
        Wenn Sie den gleichen Ansatz bei der Ukraine anwenden würden, hätten wir uns viele Diskussionen sparen können. Ich will hier dazu keine Diskussion anfangen, die Zeit habe ich nicht.
        Vielleicht lesen Sie einfach mal mein Buch dazu, in dem 950 Primärquellen angegeben sind. Möglich, dass das auch Sie bei dem Thema nachdenklich macht…

    2. Wikipedia ist erstmal grundsätzlich zu misstrauen! also außer man schaut nach unverfänglichen Themen wie z.B. das Paarungsverhalten des gemeinen Holzbocks.
      Aber selbst wenn das alles so stimmen sollte was in der Wikipedia steht, geht es um eine einzige Person … und deshalb sind die anderen 12999 alles gekaufte Idioten? Tut mit leid, das überzeugt mich nicht. Vor allem, weil ich weiß, dass es wirklich keinen Konsens gibt und die Klimahysterie-Fraktion bezüglich verdrehen von Fakten wesentlich mehr Dreck am Stecken hat, als die Gegenseite.
      Ich empfehle umfangreiches Quellenstudium … am besten hier beginnen:
      http://noconsensus.org/

  4. an Wahrheitsfinder von apied

    Die Naturwissenschaften wissen heute mit der ganzen Satellitenausmessung und den schnellen Computern immer präziser über das Klima Bescheid. Wenn ein Atom die Grösse eines Stadion hätte, wäre ein Atomkern, das Proton, sehr viel kleiner als ein Maiskorn. Im Gegensatz zum Molekül, das riesengross wie eine Stadt ist. Das kann man relativ gut messen.

    Das CO2, das Kohlendioxid Molekül ist ein wärme einfangendes Treibhausgas. Es gibt noch andere Treibhausgase, Wasserdampf, Stickoxid, auch das FCKW, und Schwefeldioxid. Oder das Methan aus Mülldeponien und aus der Viehzucht. Allen Treibhausgasen ist gemeinsam, dass sie Sonnenlicht zwar durchlassen, aber einen Teil der von Erdoberfläche reflektierten infraroten Strahlung einfangen. Dadurch wärmt sich die Atmosphäre auf. Ähnlich einem Zelt, einer Überdachung oder eben einem Treibhaus in der Landwirtschaft. Ein gewisser Teil an Treibhausgasen ist absolut Notwendig. Ein zu viel ist aber gar nicht gut.

    Gegen Ende der letzten Eiszeit (die Gletscher reichten vom Norden bis zur italienischen Po Ebene) lag die Region Luzern unter einem 100m dickem Eispanzer. Der Meeresspiegel war 120 tiefer als heute. Vor 4 Millionen Jahren war am selben Ort eine subtropisches Landschaft mit einem 15-25m höherem Wasserspiegel. Und zwischen diesen beiden Extrem Landschaften liegen nur 7-8°C in der globalen Durchschnittstemperatur. Um ca. 0,7°C haben wir aufgeheizt. Also von der Mitte (4°) bewegen wir uns ins Ungleichgewicht. Und das bedeutet;

    Seit 1995 sind Aufgrund des Klimawandels 600 000 Menschen gestorben, 4 Millionen wurden verletzt, haben das Dach über dem Kopf verloren oder brauchten Nothilfe. Das geht dem Bericht der UNO Behörde für Reduzierung von Katastrophenhilfe hervor. Klimaerwärmung ist Wetterdynamik, Flüchtlinge, Krankheiten durch Insekten und Bakterien… Und Zugvögel verpassen das schlüpfen ihrer Nahrung. In Sibirien taut heute schon der Permafrost und Ölpipelines sacken ein.

    Wir werden in den nächsten 10-15 Jahren Gewissheit haben.

    Neben Al Gore empfehle ich Ihnen auf Youtube von Harald Lesch „Mit Nasturgesetzen kann man nicht verhandeln“ und „The Capitalocene“ (ist in Deutsch). Grüsse

    1. CO2 erwärmt die Erde …. ein Treibhaus funktioniert weil es die Konvektion unterbindet. Das relativ schwere CO2 liegt aber nicht als Deckel auf den anderen Luftschichten ….

      Bitte um Erklärung wie das kühlere CO2 in der Atmosphäre die wärmere Oberfläche der Erde ohne Verletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik erwärmen kann.

      Wenn denn die Wärmestrahlung der Sonne primär das Wetter und auch das Klima macht …. warum gibt es auf Uranus, also weit hinter Jupiter und Saturn Stürme die Überschallgeschwindigkeiten haben?
      Wenn C02 das Klima erwärmt, warum hat sich dann der Planet nicht in einen Glutball verwandelt, als die C02 Konzentration 17!!! mal so hoch war wie heute (Zeit der Entstehung von Pflanzen)
      Warum sagt ein Wetterforscher, als er gebeten wird einen Mars-Staubteufel in seinem Sturmmodell am Computer zu simulieren „Geht leider nicht, bei diesem niedrigen Luftdruck kann kein Wirbelsturm entstehen“

      Ich behaupte, dass sog. Klimaforscher trotz wesentlich besserer Daten heutzutage generell überhaupt keine Ahnung davon haben wie Wetter wirklich entsteht. Hinweise darauf sind z.B. auch das vehemente Leugnen sogenannter Elfen und Kobolde über Stürmen, bis es nicht mehr zu leugnen war. Deshalb gibt es auch kein einziges Wettermodell mit dem mach die Vergangenheit auch nur ansatzweise simulieren kann … was eine Voraussetzung wäre um die Zukunft zu simulieren. Es gibt Theorien die halbwegs funktionieren … aber nur hier auf diesem Planeten. Wenn ich ein Modell sehe das auch auf Venus, Mars, Jupiter, Saturn und Uranus funktioniert, dann kann ich dem glauben. Alles andere ist im Luftleeren Raum herumtheoretisieren. Blindslay sitzt auf dem Baum „Ich schätze, dass keiner kommt …“
      Das Klima braucht nicht gerettet zu werden, jedenfalls nicht vor CO2! Vielleicht vor Bodenversiegelung, abroden von Wäldern, intensiver Landnutzung. Echte Probleme wie Massenaussterben von Arten durch Verdrängung und Gifte werden ignoriert, bzw. sogar verschärft durch CO2 -Wahn. Z.B. so ein scheiss E-Auto ist wesentlich umweltschädlicher in der Gesamtbilanz als mein alter Corsa von 1998 … alleine schon deshalb weil das E-Auto und die Akkus dafür nicht gebaut werden müssen wenn ich meine 45 PS Karre so lange fahre bis der Rost uns scheidet.
      Mich ärgert das kollosal, dass der Umweltschutz auf der Stecke bleibt, weil wir die Menge an Pflanzendünger in der Atmosphäre reduzieren sollen?!? Endlich wachsen die Bäume wieder schneller!

  5. an Wahrheitsfinder von apied

    Es war gestern ein wenig spät, hier noch ein Nachtrag. Was ich verstehe oder nicht ist belanglos. Die Schweiz wie auch Deutschland und alle anderen 170(?) Länder müssen ihre CO2 Verpflichtungen erfüllen. Ausser Amerika. Amerika möchte nicht. Ansonsten alle Länder der Welt.

    Die Schweiz ist Im internationalen Vergleich, im CO2 Länder Rating auf Rang neun. Würden die tatsächlichen durch unseren Konsum verursachten Emissionen bewertet, würde die Schweiz auf einem der hintersten Plätze landen. Das ist auf der WWF Seite zu lesen.

    China dürfte die Schweiz noch überholen.

    Die Schweiz setzt auf Freiwilligkeit. Diese Freiwilligkeit ist, so denke ich, ausgeschöpft. Viele Betriebe und Privatpersonen haben in den letzten Jahren alles gegeben. Und auf noch mehr verzichtet. Während auf der anderen Seite tüchtig zugelegt wurde, grosse Autos fliegen Schifffahrt Konsum. Früher zB. wurden Dolendeckel von der CH Firma Von-Roll gegossen, heute wird alles importiert.

    Die Messungen auf Mauna Loa werden nunmehr ohne einen Tag auszulassen seit 48 Jahren gemacht (bzw. bis heute wären das 61 Jahre). Das ist Wissenschaft. Der amerikanische Professor Revell hatte schon sehr früh den Zusammenhang vom CO2 Anstieg und dem verbrennen fossiler Brennstoffe entdeckt. Im weiteren werden Sonnenaktivitäten Eisborkerne und was sonst alles über Jahrzehnte kontinuierlich untersucht. Wissenschaft ist oft auch ein trostloses Brot.

    Letzteres ist MEIN Argument. Es ist völlig ohne Belang ob und was ich verstehe oder nicht. Aber wenn tausende Wissenschaftler rund um die Welt,über Jahrzehnte alle an diesem eine grossen Projekt Klima arbeiten, wie könnte ich als Schlawiner behaupten dass das alles falsch ist was die tun. Liebe Grüsse.

    1. Schöne Diskussion. Halte den menschengemachten Klimawandel für das größte Fake News Projekt aller Zeiten (ausser dem amerikanischen nennen wir es mal Welt-Frieden Projekt). Da ich vor Urzeiten im Bio-Leistungskurs war, endete deren Argumentation bei mir schon an der Photosynthese. Denn viel CO2 heisst nunmal viel Grünzeug und umgekehrt macht es doch Sinn, dass viel Abholzung weniger Pflanzen und ergo weniger Bindung von CO2 bedeutet. Dass da der CO2 Spiegel ansteigt ist doch irgendwo logisch. Aber es ist ein Symptom, keine Ursache.
      Die Klimawirkung von CO2 halte ich für widerlegt, hier ein Video eines Vortrages eines echten Klimaforschers:
      https://www.youtube.com/watch?v=zT5MR8SEvyc

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