Die Macht der NGOs

Gekaufte Komiker: Wofür Eckard von Hirschhausen 1,4 Mio. Dollar von Bill Gates bekommen hat

Der deutsche Komiker und Vorkämpfer des offiziellen Corona-Narratives hat im März 2021 1,4 Millionen Dollar von der Bill und Melinda Gates Foundation bekommen. Wofür?

Eine der interessantesten Seiten im Internet ist die Seite „Committed grants“ („vergebene Fördergelder“) der Bill and Melinda Gates Foundation. Die Seite hat meinem anonymen Informanten Mr. X und mir auch bei der Arbeit an meinem neuen Buch „Inside Corona“ hervorragende Dienste geleistet, denn dort kann man alle Förderprogramme einsehen, die die Gates Foundation in über 20 Jahren finanziert hat. Wir haben die Seite mithilfe spezieller Software analysiert, weil man „per Hand“ keinen Überblick über die inzwischen fast 31.000 Zahlungen und die dazugehörigen Programme bekommen kann, die Gates seit dem Jahr 2000 geleistet hat.

Aber auch wenn man sich, wie Mr. X und ich es in den letzten Monaten getan haben, sehr intensiv durch den Wust an Daten gewühlt hat, findet man trotzdem immer wieder neue und interessante Überraschungen. So auch jetzt wieder. Im März 2021 hat die Bill and Melinda Gates Foundation mitgeteilt, dass sie eine Stiftung namens „Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen gGmbH“ mit 1.399.984 Dollar für einen Zeitraum von 13 Monaten unterstützt, das sind über 100.000 Dollar monatlich. Als Grund für die Förderung wurde angegeben:

„Aufzeigen der Bedeutung von globaler Gesundheit und des Zusammenhangs zwischen planetarischer und globaler Gesundheit“

Das kleine Dankeschön

Sie haben noch nie von der „Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen“ gehört? Das muss Sie nicht wundern, denn die Stiftung wurde erst im März 2020 gegründet. Umso bemerkenswerter ist, dass sie schon ein Jahr später so großzügig von Bill Gates unterstützt wird.

Die Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen wurde im März 2020, also just zu dem Zeitpunkt, als Covid-19 zur weltweiten Gefahr ausgerufen und der erste Lockdown verkündet wurde, von Eckard von Hirschhausen gegründet. Hirschhausen ist bekanntlich der wohl wortgewaltigste Trommler für die Corona-Politik unter den deutschen Comedians. Und da Bill Gates der größte Profiteur der Pandemie ist, ist so ein kleines Dankeschön nicht einmal überraschend.

Dass Gates der größte Profiteur der Pandemie ist, ist keine Verschwörungstheorie oder bösartige Unterstellung, das kann man auf einer anderen, sehr interessanten Seite sehen: Auf der Seite der Investments der Gates Foundation, denn dort kann man aus erster Hand erfahren, dass die Gates Foundation bei all den Firmen strategischer Investor ist, die gerade Milliarden an der Pandemie verdienen. Die bekanntesten Beispiele sind Pfizer und BionTech, aber in „Inside Corona“ habe ich noch viele andere Beispiele aufgezeigt, denn Gates verdient an allen Aspekten der Pandemie – an Impfstoffen, Medikamenten, Testsystemen, der Herstellung von Fabrikantionsanlagen für Impfstoffhersteller und so weiter und so fort.

Und da kann Gates seinem vielleicht engagiertesten Unterstützer in der deutschen Unterhaltungsszene ja mal ein kleines Dankeschön zukommen lassen, Hirschhausen hat es sich schließlich redlich verdient.

Hirschhausen als Zuarbeiter von Gates

Die Stiftung von Hirschhausen setzt sich aber noch für weit mehr Ziele des Herrn Gates ein. Auf der Seite der Stiftung von Hirschhausen erfahren wir in blumigen Worten, dass Gesundheitsschutz Klimaschutz ist oder umgekehrt, auf jeden Fall gehört das für Hirschhausen zusammen. Damit verbindet Hirschhausen die wichtigsten Ziele von Gates, an denen der kräftig verdient. Dass Gates an der Pandemie verdient, haben wir schon gesehen.

Aber auch am Klimaschutz will Gates verdienen und hat dafür 2015 extra den Fonds Breakthrough Energy gegründet, der sich an Firmen beteiligt, die am sogenannten Kampf gegen den Klimawandel verdienen. Auch das ist keine Verschwörungstheorie, wie ich hier aufgezeigt habe: Hinter der Parole „Kampf gegen den Klimawandel“ steckt für Bill Gates trotz aller schönen Worte nichts weiter als ein sehr lukratives Geschäftsmodell.

Auf der Seite der Stiftung von Hirschhausen kann man einen Forderungskatalog finden, der sich wie ein Wunschzettel von Bill Gates liest. So fordert Hirschhausen zum Beispiel:

„Sicherstellung der vollen Finanzierung multilateraler Gesundheitsfonds“

Das klingt gut und er schreibt in Klammern auch gleich dazu, wen er damit meint: CEPI und GAVI (beide gegründet und kontrolliert von Bill Gates), die Global Financing Facility (ein Finanzierungsinstrument zur Erreichung der SDGs, dazu später mehr) und den Global Fund, den Gates ebenfalls mit insgesamt drei Milliarden Dollar finanziert hat und der sich ebenfalls die SDGs auf die Fahnen geschrieben hat.

Hirschhausen fordert also nichts anderes, als die Projekte von Gates, beziehungsweise Projekte, die Gates am Herzen liegen, zu finanzieren. Damit aber nicht genug, er fordert sogar einen Indikator, der messen soll, ob Deutschland die von Hirschhausen genannten „multilateralen gesundheitsbezogenen Institutionen und Fonds“ auch ausreichend unterstützt. Und er wird auch konkret:

„Mindestens 60 Millionen EUR Förderung pro Jahr für CEPI“

Hirschhausen ist es wirklich wichtig, dass Gates deutsche Steuergelder bekommt, und das waren nur wenige Beispiele aus der langen Liste seiner Forderungen.

Das schöne Wort „Nachhaltigkeit“

Ein beliebtes Wort ist heute „Nachhaltigkeit“ und das ist auch Hirschhausen sehr wichtig. Bill Gates übrigens noch mehr. Allerdings ist damit etwas anderes gemeint, als das Wort suggeriert, wobei ich nicht einmal sicher bin, dass Hirschhausen verstanden hat, worum es dabei geht. Ich habe dem Thema ein eigenes Kapitel in „Inside Corona“ gewidmet, denn das ist eines der zentralen Themen unserer Zeit. 2015 wurden nämlich die sogenannten UNO-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable develepment goals, SDG) beschlossen. Wer die SDGs liest, der meint, das wäre etwas sehr erstrebenswertes, allerdings ändert sich dieser Eindruck schnell, wenn man genauer hinschaut.

Es gibt 17 SDGs und jedes hat wieder eine ganze Reihe Unterpunkte und erst wenn man in die Unterpunkte der Unterpunkte schaut und recherchiert, was da unter gut klingenden Überschriften umgesetzt wird, merkt man, dass die SDGs de facto die Abschaffung der Demokratie und die Entmachtung der Staaten zugunsten der Großkonzerne zum Ziel haben. Das mag unglaublich und schon wieder wie eine krude Verschwörungstheorie klingen, aber es ist die passendste Zusammenfassung für das, was da derzeit mit Milliarden still und heimlich umgesetzt wird.

Es führt zu weit, das hier zu erklären, denn alleine die zur Erreichung der SDGs entwickelte „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ der Bundesregierung hat 249 Seiten, das Thema ist wirklich sehr komplex. Ich habe dem Thema in „Inside Corona“ ein eigenes 14-seitiges Kapitel gewidmet, in dem ich das Thema trotzdem nur ganz oberflächlich anschneiden konnte. Mr. X und ich denken darüber nach, darüber ein eigenes Buch zu schreiben.

Jedenfalls finanziert Bill Gates die Umsetzung der SDGs mit vielen Milliarden Dollar und auch Eckard von Hirschhausen kämpft sichtlich dafür, wobei ich wiederhole: Ich glaube, er weiß gar nicht, wofür er da kämpft, denn ich habe das Thema mit einer Frau diskutiert, die Umwelttechnik studiert hat und auf der Uni die SDGs durchgenommen hat. Sie war der Meinung, die SDGs wären etwas ganz Tolles, bis ich ihr die Programme gezeigt habe, die unter dem Deckmantel der Umsetzung der SDGs umgesetzt werden. Davon hatte man ihr auf der Uni nämlich nichts erzählt und daher halte ich es für möglich, dass auch Hirschhausen gar nicht weiß, was er da fördert und fordert und dass er für Leute wie Gates einfach nur ein nützlicher Idiot ist, den Gates für sein Engagement aber immerhin mit über einer Million Dollar beglückt hat.

Klima und Friday Hüpfer

Hirschhausen ist über die Studienstiftung des deutschen Volkes mit Carla Reemtsma verbunden. Diese Studienstiftung vergibt Stipendien an Studenten, und sowohl Hirschhausen hat von der Stiftung ein Stipendium bekommen als auch Carla Reemtsma. Das ist bemerkenswert, denn sowohl Hirschhausen als auch Reemtsma stammen aus sehr wohlhabenden Familien (Carla Reemtsmas Vater ist sogar Multimillionär), sodass man sich fragt, warum ausgerechnet diejenigen Stipendien bekommen, die ohnehin im Geld schwimmen, aber das ist ein anderes Thema.

Auch die Studienstiftung des deutschen Volkes setzt sich massiv für die SDGs, also für das Zauberwort „Nachhaltigkeit“ ein. Aber auch wenn der Verein sich „Stiftung“ nennt, ist das keine Stiftung mit eigenem Vermögen, sondern „nur“ ein eingetragener Verein, der zu 95 Prozent vom deutschen Staat, zu zwei Prozent von nicht genannten „Stiftungen und Unternehmen“ und zu drei Prozent aus Teilnehmerbeiträgen und Spenden der ehemaligen Stipendiaten (Alumni) finanziert wird.

Carla Reemtsma ist übrigens nicht nur eine aktive Unterstützerin von Greta Thunberg und führende Aktivistin der Fridays For Future, sondern auch noch die Cousine von Luisa Neubauer, der bekanntesten deutschen Friday-Hüpferin – man kennt sich halt.

Ich wurde kürzlich danach gefragt, wie sich die Friday-Hüpfer eigentlich finanzieren und die Frage ist in der Tat nicht leicht zu beantworten, weil darüber kaum Informationen zu finden sind. Die FFF sind kein rechtsfähiger Verein, weshalb sie ihre Spenden von der ziemlich undurchsichtigen Plant-for-the-Planet-Stiftung einsammeln lässt. Es gibt keinerlei Transparenz, die FFF sind nicht einmal eine rechtsfähige Organisation, was mit dem Geld gemacht wird und wie viel es ist, kann niemand überprüfen. Dass die Plant-for-the-Planet-Stiftung ein ziemlich dubioser Verein ist, ist wieder nicht meine Unterstellung, das hat der Stern im April 2021 ausführlich berichtet, und der Stern ist nicht als Gegner der Friday-Hüpfer bekannt.

Wenn man aber sieht, wie eng die Verbindungen der Friday-Hüpfer zum Großkapital (Reemtsma) und auch zu Leuten, die von Gates unterstützt werden (Hirschhausen), sind und wenn man weiß, dass der Klimawandel für Gates nichts weiter als ein Milliardengeschäft ist, dann kann man ahnen, woher das Geld der FFF kommt. Und sie erfüllen ihren Zweck, denn sie haben einen sehr wichtigen Teil dazu beigetragen, den Steuerzahlern eine Billion Euro aus der Tasche zu ziehen. So viel Geld will die EU-Kommission nämlich in den European Green Deal stecken, den EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Ende 2019 unter dem Eindruck der freitäglichen Hüpferei ausgerufen hat.

Und wie es der Zufall will, wurde Breakthrough Energy, der von Gates gegründete Investmentfonds, der am Kampf gegen den Klimawandel verdienen will, zum wichtigsten Partner des Green Deal der EU-Kommission ernannt. Bill Gates weiß eben, wie man Macht ausübt und Geld verdient und Leute wie Hirschhausen helfen ihm dabei, sei es aus Überzeugung, oder weil sie selbst ein paar Krümel vom Kuchen abbekommen (1,4 Millionen in 13 Monaten sind Kleingeld, wenn es um eine Billion geht), oder einfach als nützliche Idioten – das ist unwichtig, denn wie sagte schon Kanzler Kohl: Was hinten rauskommt, zählt.

Und für Bill Gates kommt alles genau da raus und geht genau dahin, wo er es haben will.

Nachtrag: Der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, dass die Stiftung von Hirschhausen unter der Rubrik über uns über die Zahlung von Gates berichtet:

„Wir erhalten eine Förderung der Bill & Melinda Gates Stiftung in Höhe von knapp 1.230.000 EUR, um die Kampagne umzusetzen. Dies umfasst beispielsweise Ausgaben für Veranstaltungen, Forschungskooperationen, Personal, Reisekosten.“

Die Stiftung von Hirschhausen muss sehr umtriebig sein, denn knapp 100.000 Euro pro Monat für Veranstaltungen, Reisekosten und Personal auszugeben, ist ambitioniert. Und unter „Forschungskooperationen“ kann man alles mögliche verstehen. So könnte zum Beispiel jemand auf die Idee kommen, mit mir ein „Forschungsprojekt“ über Medien zu machen und mir dafür 20.000 Euro zahlen, damit ich zu dem gewünschten Ergebnis komme und darüber berichte. Ich nehme keine solchen Gelder an, sondern nur Spenden von Menschen, die ich nicht kenne und die keine Forderungen stellen. Mit dem Beispiel wollte ich nur aufzeigen, dass man hinter dem Begriff „Forschungskooperationen“ alles mögliche verstecken kann.

Außerdem schreibt die Stiftung auch noch:

„Eckart von Hirschhausen erhält kein Geld von GEGM oder unseren Spendern und Förderern.“

Mag sein, überprüfen kann man es nicht, aber wenn die Stiftung Millionen von Oligarchen annimmt, würde mich die genaue Verwendung der Gelder der Stiftung interessieren.

Dass eine Stiftung, die gerade mal ein Jahr besteht, schon Millionenbeträge von Oligarchen kassiert, bleibt merkwürdig und hat ein Geschmäckle, zumal die Stiftung exakt für das kämpft, woran der Oligarch Milliarden verdient. Wer eine unabhängige Stiftung sein will, sollte solche interessengeleitete Gelder ablehnen, ansonsten muss man mit Kritik, wie ich sie hier vorgebracht und belegt habe, leben.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

17 Antworten

  1. Lieber Thomas Röper, ein fettes DANKESCHÖN für diese Recherche. Hirschhausen ist mir schon länger aufgefallen, aber diesen Hintergrund hätte ich mir doch gar nicht ausmalen können. Ich muss wohl langsam einsehen, dass alles was in diesem Zusammenhang investiert wird auf die Abschaffung der Demokratie hinausläuft. Es ist ekelerregend und zugleich weiss ich nicht wie man sich wehren soll, wenn ein komplett anderes Narrativ bedient wird. So langsam glaube ich, wir sind hier echt auf den Hund gekommen.
    Und es ist mir auch klar, andere Menschen sehen das nicht so. Die stellen sich gerade für die dritte oder vierte Impfung an und verweigern jegliche Analyse der Realität. Mann oh Mann wo soll das alles enden?

    1. Man könnte bei dem für die Stiftung/Verein zuständigen Finanzamt nachfragen, ob zu den nicht aufgeschlüsselten Förderem auch die EU gehört und ob sich der Verein dabei nach einer Forderung der ECIPE richtet, wonach alle Organisationen, die EU-Geld erhalten, sich ausschließlich entsprechend der offiziellen Linie der EU-Kommission äußern und betätigen sollen, und wie verträglich das mit dem Status der Gemeinnützigkeit ist.

      xhttps://ecipe.org/publications/manufacturing-discontent-the-rise-to-power-of-anti-ttip-groups/

    2. „demokratie“ gibt es schon lange nicht mehr – falls es jemals eine echte, reine Demokratie gegeben haben soll… – was sich jetzt (mal wieder) anschickt das Ruder zu übernehmen – ist eine globale, skupellose Mafia – die sich die Macht mal wieder unter perfiden und fadenscheinigen Methoden sichern will – wie eigentlich schon lange… – dazu muß es nur den gesamten souveränen Staatenbund sprengen, Uneinigkeiten einbringen, Traditionen zerstören, „wichtige“ Personen kaufen – das Volk weiter verdummen, verbriefte Rechte stehlen – und sowieso wieder mit Gewalt das gesamte System am funktionieren halten – denn Angst ist die beste Methode die Massen zu diktieren – war schon immer so – und wird wohl noch weiter so bleiben, denn „mensch“ ist nicht reif für ein echtes gutes Zusammenleben auf dem Planeten Erde…

      Der dumme Bürger duckt sich und gehorcht – den intelligenten mußt du töten, denn er hat keine Angst…

      Das Ganze läßt sich – leider – wieder mal nur mit Gewalt lösen – anders werden wir diese Mafia nicht los… – und danach geht das Spiel von Neuem los – wie gewohnt – es sein denn, die schaffen es die Menschheit sich selber ausrotten zu lassen – auf dem besten Wege ist man ja schon …

  2. Aber nein. er ist nicht gekauft. Er ist GUT und wurde dafür belohnt und gefördert.

    Man muss die „neue Denkweise“ mal verstehen, denn auf diesem Belohnungsmodell gründen alle Pläne vorgehabten westlichen Wirtschaft: niemand wird mehr für Leistung belohnt wie im alten Marx-Modell, sondern für die Verbreitung des Gutseins. Und das leistet der dauergrinsende Studienabsolvent Hirschhausen doch schon lange. Er repräsentiert das EAST-Konzept: Einfach – attraktiv – sozial – terminiert. Warum also sollte der gute Godot der neuen Weltordnung ihn auch nicht belohnen für sein Engagement?

    @Vlad: ja. aber im Westen ist es zu spät. Man hat es jahrzehntelang trainiert, jede Selbstverantwortung im Namen falscher Freiheiten zerstört. Nun ist nichts mehr übrig, als ein jammernder hilfloser Haufen auf der einen, und ein williges Sklavenheer, das die nächsten Anweisungen erwartet, auf der anderen Seite. Warum sie gehorchen? Sie haben keine Alternative, und das Fragen und die Kunst, aus eigenen Fehler zu lernen, hat man ihnen madig gemacht: zu gefährlich – nicht gut.

  3. Auf der Seite von Hirschhausenbganzbunten sind sogar schon die Fragen beantwortet, die die Mainstream Presse ihm stellen würde:

    Wofür nehmen Sie das Geld?

    Natürlich ist das Geld nicht für mich und unsere Mitarbeiter, sondern nur für die Ausrüstung der Videos etc.

    Alter wer das glaubt, der glaubt auch einen einen Mann im roten Mantel.

    Deswegen finde ich es gut, dass Herr Röper in seinem Artikel sich die Seite genau angeschaut hat und alles miteinander verglichen hat. Nur so kann man die richtigen Fragen stellen.

  4. Ach, es ist alles so widerlich…

    Ich stelle mir oft eine Frage : wissen all diese ekligen Figuren eigentlich nicht, daß sie sterblich sind ?

    Wenn ich soviel Geld hätte, daß ich es nicht zählen könnte, würde ich mein Leben der Schönheit widmen:

    verfallene Häuser restaurieren, Musikschulen für Kinder in Lateinamerika gründen, das lokale Handwerk in Osteuropa fördern, so etwas in der Richtung.

    Was geht bloß in solchen kranken Köpfen wie bei Gates und Co. vor sich ? Man wird es nie erfahren.

  5. Vielleicht sollte doch mal wieder medienwirksam eine „Bücher-Verbrennung“ inszeniert werden. Mit der Nennung aller Autoren, welche auf diesem Scheiterhaufen landen. Eventuell kommt ja bei der Verbreitung dieser Videos auch in sozialen Netzwerken beim eher zufälligen Seher mal an, sich mit den Personen hinter der Propaganda dieser „Machwerke“ zu beschäftigen. Vielleicht……(die Hoffnung stirbt zuletzt!)

    Aus meinen „grünen Jahren“ stelle ich dafür bereits jetzt ein paar Exemplare aus meinem Gerümpel-Keller zur Verfügung, wo diese mittlerweile gelandet sind. Auch zum Verschenken sind diese nicht mehr geeignet….und, (aus der Sicht des Beschenkten) „Geschenkt ist noch zu teuer“.

  6. Schön zu lesen, dass du ihn als Komiker und nicht als Arzt (wie es die Mainstreammedien regelmäßig machen. Denn „Arzt“ klingt ja für die autoritätshörigen Deutschen vertrauenswürdiger) bezeichnest.
    Obwohl, Komiker sind für mich in der heutigen Zeit vertrauenswürdiger als Ärzte. Ein Komiker muss halt komisch sein, aber dass ist Hirschhausen ja nicht – außer für die Ü70 Generation der ZDF/ARD und RTL Zuschauer. Allein das ist bei Hirschhausen komisch: Sitzt er als Gast in Polit-Talkshows, dann wird er bevorzugt als Arzt vorgestellt und in seinen eigenen Shows bevorzugt als Komiker/Entertainer und nebenbei Arzt.

  7. Vielen Dank Ped für die Erinnerung an Ihren Artikel, man vergisst ja so schnell in diesen Zeiten.
    Die Seite des Herrn Hirschhausen ist ja grauslig, für das Geld hätte ich feinere Agitation erwartet.
    Und Ihnen Herr Röper, vielen Dank für all die Mühe und Recherche, immer aufmerksam bleiben, wie ein anderer Blogger gerne sagt.
    Gruss von einem Jahrgangskollegen.

  8. Die Schlussfolgerungen des Artikels sind stringend, wenn man davon ausgeht, dass Gates oder Soros & Co. sich solche und ähnliche Stiftungen kauft.

    Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit, welche aber vermutlich nicht in die ideologische Echokammer passt.

    Gates oder Soros & CO. müssen ja nicht unbedingt auf Stiftungen zugehen und ihnen Geld dafür geben, dass sie irgendetwas tuen, sondern es könnte ja auch umgekehrt sein. Leute bei diesen Stiftungen stellen Bettelanträge, die dann gewährt werden oder auch nicht.

    Schluss und endlich müssen sich Stiftungen ja das Geld holen, wo sie Geld geschenkt bekommen können, es also sammeln, wo sie es kriegen.

    Solange dieser Punkt nicht eindeutig geklärt ist, sollte man sich mit Anschuldigungen eher zurück halten

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