In eigener Sache: Überarbeitete Auflage meines Buches über Putin demnächst erhältlich

Nachdem mein Buch über Putin nun schon fast zwei Jahre auf dem Markt ist, habe ich beschlossen, es ein wenig zu aktualisieren. Das war nicht ganz einfach, denn das Buch soll ja „zeitlos“ sein und den Lesern zeigen, wie Putin „tickt“, was er über die verschiedenen Themen der Politik denkt. Daher ist es auch kein Buch über Putin, in dem ich erkläre, was Putin meiner Meinung nach will, sondern es besteht zu mehr als der Hälfte aus Zitaten von Putin, damit der Leser sich ein eigenes Bild machen kann.

Da ich hier täglich über aktuelle Themen berichte, war die Versuchung groß, aktuelle Zitate aufzunehmen, die in einem halben Jahr schon nicht mehr interessant sein könnten. Ich habe versucht, nur die Äußerungen Putins der letzten zwei Jahre hinzuzunehmen, die auch in einem Jahr noch von Belang sind. Da war die Auswahl nicht einfach. Im Ergebnis sind ca. 30 Seiten hinzugekommen, der Setzer muss nun aus technischen Gründen versuchen, es so hinzubekommen, dass das Buch nur um ca. 24 Seiten dicker wird.

Die Idee, das Buch zu aktualisieren, hatten mein Verleger und ich schon länger und da die bisherigen vier Auflagen nun vollständig ausverkauft sind, geht in diesen Tagen die aktualisierte Fassung in Druck und es geplant, dass das Buch ab 28. Oktober ausgeliefert werden kann. Aber natürlich können Sie das Buch schon jetzt bestellen.

Natürlich möchte ich allen Lesern danken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

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  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014 oder das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ kaufen.
  3. Sie kommen über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers und können dort auch andere Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind fast alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
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Für das Wochenende habe ich mir noch ein paar Themen vorgelegt, es wird also auch am Wochenende hier einiges zu lesen geben.

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Gedanken zu „In eigener Sache: Überarbeitete Auflage meines Buches über Putin demnächst erhältlich“

    1. Mein alter Herr meinte zu dem Buch, das müsse in Deutschland normalerweise Pflichtlektüre sein! Ich erinnere mich, wie ich selber immer wieder erstaunt über diverse Äußerungen war und dachte, was, dass hat er wirklich gesagt? Davon habe ich noch nie etwas gehört.

  1. Thomas, den Vorschlag wollte ich auch schon machen, das Buch zu aktualisieren, denn Wladimir Wladimirowitsch musste sich in den letzten zwei Jahren zu vielen weiteren Dingen äußern, hat Interviews gegeben, ist beim Valdai-Forum aufgetreten usw.

  2. Ein paar Worte zu den Kommentaren:
    1. Das Buch wird auch als E-Book erst ab Ende Oktober in der überarbeiteten Version vorhanden sein. Wie auch sonst? Es muss ja erst gesetzt werden und so weiter. Es kann also noch gar nicht in der neuen Version vorhanden sein.
    2. Es gibt gute Gründe, E-Books nicht „besser“ zu behandeln, als Papier-Bücher, das zu der Frage, ob man den E-Book-Käufern die neuen Seiten gratis zum Download zur Verfügung stellen sollte. E-Books zerstören das Verlagswesen und damit auch die Autoren, denn daran verdienen zwar Amazon oder Kindle sehr gut, sie geben aber kaum Geld weiter. Kein Verlag oder Autor machen E-Books gerne. Wer also daran interessiert ist, dass es auch weiterhin freie Verlage und Autoren gibt, sollte beim Papier bleiben und vor allem nicht darum bitten, dass er überarbeitete Versionen gratis bekommt.
    3. Und zuletzt: Die ersten vier Auflagen waren identisch, das ist normal. Nun war die 4 Auflage ausverkauft und ab 5. Auflage gibt es die aktualisierte Version

  3. Das betrübt mich – und ich kenne mich da einfach nicht aus. Ich ging davon aus, auch den Autor unterstützt zu haben und ahnte nicht, dass ich quasi auch noch als Zerstörer des Verlagswesens gelten kann.

    Das ist ziemlicher Mist mit der Geldverteilung, denn ich bin eigentlich nicht mehr daran interessiert, echte Bücher aufzuhäufen.

  4. Thomas, um Dir Deinen Wunsch zu erfüllen, müßte ich langsam auch meine Fensterseite mit Bücherregalen zustellen, auch das kann ein Kaufargument für e-Books sein.

    Und beim Kindle sollte man – bei allem Vorbehalt gegen die Krake „Amazon“ – nicht vergessen, daß dessen größerer Buchanteil aus urheberrechtsfreien und daher meist kostenlosen Büchern besteht, die man selbst antiquarisch nicht oder nur sehr teuer bekommt! Vor allem kettet einen das Kindle-System an Amazon – genauso wie Apple den Käufer in den „goldenen Käfig“ sperrt, sofern man nicht Linux etc. einsetzt.

    Daß man Über„arbeit“ungen nicht umsonst verlangt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wenn der Buchpreis vom e-Book nur im die Herstellungskosten der Papierausgabe geringer ist, dann ist das für mich ganz in Ordnung!

    1. Na ja, es dürfte kein Geheimnis sein, dass es überhaupt kein Problem ist, aus dem Kindle-System auszubrechen.
      Was hängen bleibt, ist eine bescheidene Situation:

      a) eBooks kosten mich als Endverbraucher meist genausoviel wie das gebundene Buch
      b) jetzt erfahre ich, dass bei Verlag/Autor wenig hängenbleibt.

      Was ist das für ein System? Wenn man sich mal die anderen rein digitalen Distributionssysteme ansieht (Steam/Gaming, Google Play Store, Apple Store) dann würde ich sagen, dreht es sich grob rund um 20%, die der Digital-Distributor einstreicht. An gedruckten Büchern festhalten, nur weil die Geldverteilung nicht so ausgefochten ist, dass alle damit leben können, klingt für mich falsch.

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