Geopolitik

Warum der US-geführte Westen in der Ukraine um jeden Preis gewinnen muss

Wenn der US-geführte Westen in der Ukraine gegen Russland verliert, ist die Rolle der USA als führende Weltmacht Geschichte. Für die USA geht es in der Ukraine ums Überleben ihres Systems, das auf der Beherrschung und Ausbeutung der Welt beruht.

In diesen Tagen gab es einige interessante Äußerungen, die man sich genauer anschauen sollte, denn sie erklären, warum der US-geführte Westen in der Ukraine aus seiner Sicht nicht verlieren darf.

Es geht um die (neue) Weltordnung

George Robertson, von 1999 bis 2003 NATO-Generalsekretär (1999-2003) und heute Mitglied des Oberhauses des britischen Parlaments, hat dem Daily Telegraph ein Interview gegeben, in dem er sagte, dass Moskau, Peking und Teheran die Weltordnung bestimmen, wenn der Westen im Konflikt mit Russland eine Niederlage der Ukraine zulässt:

„Wenn sie verlieren, verlieren wir, denn dann werden die Chinesen, die Russen, die Iraner und die Nordkoreaner die Weltordnung schreiben. Und für meine Enkel wird es äußerst unangenehm sein, in so einer Welt zu leben“

Aus Sicht eines Transatlantikers ist es eine schreckliche Vorstellung, dass andere Länder als die USA Einfluss auf die Weltordnung haben könnten. Allerdings zeigt das auch, warum der Westen international immer isolierter dasteht, denn der Rest der Welt hat es schon lange satt, nach den Regeln leben zu müssen, die der US-geführte Westen vorgibt.

Man mag Russland, China, den Iran und so weiter für böse Regime halten, aber sie alle haben eines gemeinsam: Sie schreiben anderen Ländern und Völkern nicht vor, wie sie zu leben haben, welche „Werte“ sie toll finden müssen, oder nach welchem politischen oder wirtschaftlichen System sie leben sollen. Daher ist die Perspektive, dass Russland, China und andere Gegner des Westens über die kommende Weltordnung bestimmen, für die meisten Länder der nicht-westlichen Welt eine durchaus erfreuliche Nachricht.

Robertson sagte in dem Interview auch, die derzeitige Situation sei „fast eine Konfrontation der Allianzen“, womit er de facto die russische These, Russland sei nicht im Krieg mit der Ukraine, sondern mit dem kollektiven Westen, bestätigte, und er fügte hinzu:

„Die Länder des globalen Südens entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, aber sie scheinen nicht zu erkennen, dass das, was geschieht, auch ihre Interessen berührt“

Doch, das haben diese Länder sehr wohl erkannt und ihre Sympathie liegt eindeutig bei Russland, auch wenn viele das aus Angst vor westlichen Strafmaßnahmen wie beispielsweise Sanktionen noch nicht öffentlich erklären. Aber man sieht es eindeutig, wenn man sich beispielsweise an den für den Westen grandios gescheiterten G20-Gipfel erinnert.

Lieber das Ende der Welt als das Ende der US-Dominanz?

Robertson äußerte sich besorgt über den mangelnden politischen Willen der derzeitigen westlichen Staats- und Regierungschefs, Russland, China und deren Verbündeten wirksam zu begegnen. Er sagte, Großbritannien, die EU und die USA sollten Pläne für eine mehrjährige Hilfe für die Ukraine verabschieden. Nur so eine Entschlossenheit könne Putin beeinflussen, meint er. Dazu müsse man die Angst vor einer Eskalation ablegen:

„Im Weißen Haus als auch in der Downing Street und in anderen europäischen Hauptstädten herrscht eine gewisse Zaghaftigkeit, sie wollen keine Eskalation. Man darf ihnen keine Langstreckenwaffen geben, denn sie könnten sie in russischem Hoheitsgebiet einsetzen, und dann hätten wir den Dritten Weltkrieg. Die Angst vor einer Eskalation reduziert also das Ziel, dass die Ukraine gewinnen muss.“

Robertson ist 77 Jahre alt, vielleicht hat er sein Leben gelebt und keine Angst vor einem Dritten Weltkrieg. Seine oben erwähnten Enkel, die angeblich schlecht in einer nicht von den USA dominierten Welt leben würden, scheinen Robertson nicht viel zu bedeuten, denn der Erhalt der westlichen Dominanz in der Welt ist ihm offensichtlich so wichtig, dass er den Dritten Weltkrieg zu riskieren bereit ist. Oder wie sonst soll man diese Aussage verstehen:

„Meiner Meinung nach müssen wir, wiederum aus psychologischer Sicht, dem russischen Oberkommando den Gedanken einimpfen, dass sie eskalieren und diesen Konflikt herbeiführen könnten. Denn ein Konflikt mit der Nato würde zu einer russischen Niederlage führen.“

Ein Konflikt zwischen Russland und der NATO würde zum Ende der Menschheit führen, nicht zu einer russischen Niederlage. Aber anscheinend ist für einige westliche Falken das Ende der Welt das kleinere Übel als das Ende der Weltherrschaft der USA.

Die Macht der Konzerne ist in Gefahr

Der französische Außenminister Stephane Sejournet gab der Zeitung Le Parisien ein Interview, in dem er sagte, dass Russland, wenn es die Ukraine besiegt, 30 Prozent der weltweiten Getreideexporte kontrollieren würde:

„Wenn die Ukraine verliert, werden 30 Prozent der weltweiten Weizenexporte unter die Kontrolle Russlands fallen und französisches Getreide wird auf den Weltmärkten bedroht. Ein russischer Sieg wäre ein Drama für unsere Landwirte und würde eine Inflation und möglicherweise ein sehr ernstes Nahrungsmittelproblem nach sich ziehen“.

Das ist eine interessante Argumentation, wenn man bedenkt, dass der Westen gerade dabei ist, den kleinen Landwirten das Leben schwer zu machen und sie zur Aufgabe ihrer Höfe zu zwingen. Das ist keine übertriebene Formulierung, denn in den Niederlanden wird das offiziell gesagt und umgesetzt. Die Profiteure werden einige wenige westliche Lebensmittelkonzerne sein. Darüber habe ich gerade erst einen Artikel geschrieben und Oxfam hat in einem Bericht aufgezeigt, wie schnell einige wenige westliche Konzerne diesen und andere Weltmärkte übernehmen und monopolisieren.

Offensichtlich macht sich der französische Außenminister also nicht Sorgen um die Landwirte, sondern um die westlichen Konzerne. Und dass es ein ernstes Nahrungsmittelproblem geben könnte, wenn Russland 30 Prozent der weltweiten Weizenexporte kontrolliert, ist ebenfalls Unsinn, denn Russland exportiert seinen Weizen, er ist also auf den Märkten verfügbar. Mit diesen Aussagen wird Panik gemacht, dabei geht es nicht um die Lebensmittelsicherheit, sondern um die Macht und die Profite der westlichen Lebensmittelkonzerne, denen Russland im Weg stehen würde.

Die (neue) Weltordnung

In der Ukraine geht es dem Westen um die vielbeschworene neue Weltordnung, die von den westlichen Konzernen dominiert werden soll, wenn es nach dem Westen geht. Dem stehen Länder wie Russland und China, aber auch der Iran, Venezuela und andere im Weg. Sie lassen in ihren Ländern die westlichen NGOs und Konzerne nicht schalten und walten, sondern wollen, dass die nationalen Regierungen die Politik bestimmen und nicht die (westlichen) Großkonzerne.

Der chinesische Sozialismus lässt jeden reich werden, aber die neuen Reichen haben sich aus der Politik rauszuhalten. Die gleiche Linie fährt auch Russland, denn was der Westen Putin nicht verzeihen kann, ist, dass Putin nach seinem Amtsantritt als russischer Präsident die Macht der (dem Westen treu ergebenen) russischen Oligarchen gebrochen hat.

Daher hat der US-geführte Westen den Krieg in der Ukraine provoziert (siehe die Chronologie des Konfliktes am Ende dieses Artikels). Der Plan war, Russland so sehr in die Enge zu treiben, dass es zum Eingreifen in der Ukraine gezwungen wird. Danach sollte die russische Wirtschaft mit Hilfe der schon im Vorwege ausgearbeiteten Sanktionen zerschlagen werden, was wiederum zu Unruhen und dem Sturz der russischen Regierung führen sollte. Im für den Westen besten Fall wäre Russland selbst als Staat zerbrochen, so dass man die daraus entstandenen neuen und armen Kleinstaaten hervorragend kontrollieren könnte.

Das wäre der erste Schritt gewesen, danach hätte man sich China vorgenommen, das ohne seinen Verbündeten Russland ebenfalls angreifbar geworden wäre. So wollte der US-geführte Westen die Länder aus dem Weg räumen, die sich den Weltmachtsambitionen der USA, also der US-Konzerne, entgegen stellen.

Der Plan hat allerdings nicht funktioniert. Russlands Wirtschaft wächst trotz der Sanktionen und auch militärisch hat Russland in der Ukraine die Oberhand. Und zu allem Überfluss bringt der globale Süden Russland immer offener seine Sympathie entgegen.

Daher geht es in der Ukraine tatsächlich um die (neue) Weltordnung, denn wenn die USA ihre Rolle als Weltherrscher behalten wollen, dessen Vorgaben der Rest der Welt aus Angst vor den USA folgen muss, dürfen sie nicht gegen Russland verlieren. Das bedeutet aber auch, dass Russland recht hat, wenn es sich im Krieg mit dem kollektiven Westen sieht.

Allerdings kann die Ukraine nicht gewinnen, egal wie viel Geld und Waffen der Westen in das Land pumpt. Und eigene reguläre Soldaten will der Westen nicht schicken, denn das würde einen Krieg mit Russland bedeuten, also einen Atomkrieg, den niemand gewinnen kann.

Die USA zündeln daher in vielen Ländern entlang Russlands Grenzen, genannt seien als Beispiele Georgien, Kirgisien und Kasachstan, oder auch Armenien und Moldawien, die zwar keine gemeinsame Grenze mit Russland haben, aber von strategischer Bedeutung sind.

Wie es weitergeht, ist schwer zu sagen, aber eines ist sicher: Die bevorstehenden Zeiten dürften noch unberechenbarer werden, denn es steht für alle Beteiligten zu viel auf dem Spiel. Russland kämpft buchstäblich um sein Überleben, die USA kämpfen um das Überleben ihrer Rolle als Weltherrscher, auf der ihr ganzes politische und wirtschaftliche System aufgebaut ist. Auch für die USA geht es, wenn man es von dieser Warte betrachtet, ums Überleben.

Die Chronologie der Eskalation

Wie versprochen, werde ich noch einmal aufzeigen, wie es zu der Eskalation in der Ukraine gekommen ist. Wenn Sie das lieber als Video anschauen möchten, finden Sie diese Informationen auch in dieser Sendung von Anti-Spiegel-TV.

Anfang Dezember 2019 fand der letzte Normandie-Gipfel in Paris statt. Selensky kam danach zurück nach Kiew und verkündete seinen Leuten hinter verschlossenen Türen, dass er das Abkommen von Minsk nicht umsetzen wird. Allen Beteiligten in der Ukraine war damit klar, dass ein Krieg mit Russland unvermeidbar geworden war und Kiew begann mit konkreten Kriegsvorbereitungen. Das hat der Chef des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexej Danilow, im August 2022 in einem Interview offen erzählt und auch Selensky hat das nun in dem Spiegel-Interview bestätigt.

Im Januar 2021 wurde Joe Biden US-Präsident. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Trump, der keine Eskalation in der Ukraine wollte, gab Biden Selensky grünes Licht. Daraufhin begann Selensky im Februar 2021 gegen die Opposition vorzugehen, woraufhin der Chef der größten Oppositionspartei unter Hausarrest gestellt und alle oppositionellen Medien wurden verboten wurden.

Im März 2021 setzte Selensky die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft, in der ein Krieg mit Russland mit dem Ziel festgeschrieben wurde, die Krim gewaltsam zurückzuerobern und den Konflikt im Donbass gewaltsam zu entscheiden.

Mitte April 2021 verkündete die Biden Regierung den Abzug aus Afghanistan bis zum 11. September.

Im April und Mai 2021 stand die Ukraine kurz vor einem Krieg mit Russland, wurde aber von den USA noch einmal zurückgepfiffen. War der Grund, dass die US-Truppen noch in Afghanistan und damit verwundbar waren, oder dass die USA die Ukraine nicht so umfänglich unterstützen konnten, solange sie noch in Afghanistan gebunden waren?

Mitte Juni 2021 fand ein Gipfeltreffen der Präsidenten Putin und Biden statt, bei dem es aber keine Annäherung gab.

Im August 2021 fand die überstürzte Flucht der NATO- und US-Truppen aus Afghanistan statt.

Während Kiew die Situation im Donbass ab Ende 2021 wieder eskaliert hat und die NATO ihre Truppenpräsenz in der Ukraine unter dem Vorwand von Manövern und Ausbildungsmissionen erhöht hat, haben Deutschland und Frankreich das Minsker Abkommen im November 2021 offiziell beerdigt, worüber es in westlichen Medien allerdings keine Berichte gab.

Die Russland-Sanktionen wurden, wie Politico im Oktober 2022 berichtet hat, bereits mindestens ab November 2021 in Gesprächen zwischen Washington und Brüssel vorbereitet. Das war drei Monate vor dem Beginn der russischen Intervention in der Ukraine und just zu dem Zeitpunkt, als Berlin und Paris das Minsker Abkommen beerdigt haben. Dass die Abkehr vom Minsker Abkommen zum Krieg in der Ukraine führen würde, war den Entscheidungsträgern in Washington und Brüssel (und wahrscheinlich auch in Berlin und Paris) offenbar klar, weshalb sie parallel die entsprechenden Sanktionen vorbereitet haben. Afghanistan war Vergangenheit und damit hatten die USA die Hände frei für einen neuen Konflikt.

Im Dezember 2021 forderte Russland von den USA und der NATO ultimativ gegenseitige Sicherheitsgarantien und den Abzug der NATO-Truppen aus der Ukraine und erklärte, dass es im Falle einer Ablehnung gegenseitiger Sicherheitsgarantien gezwungen sei, „militärtechnisch“ zu reagieren. Damit war klar, dass Russland auf weitere Bestrebungen, die Ukraine in die NATO zu ziehen, militärisch reagieren würde. Das war der Moment, in dem allen verantwortlichen Politikern bewusst war, dass eine Ablehnung von Verhandlungen mit Russland zu einem Krieg in der Ukraine führen würde. Der Krieg und all das Elend hätte verhindert werden können, wenn die USA bereit gewesen wären, einen neutralen Status der Ukraine dauerhaft zu akzeptieren und zu garantieren.

Am 8. Januar 2022 wurde Scott Miller zum US-Botschafter in der Schweiz berufen. In einem Interview vom November 2022 erzählte er ganz offen, dass die USA „Geheimdienstinformationen über die Invasion“ gehabt hätten und er diese sofort, also Anfang Januar 2022, der Schweizer Regierung gezeigt hätte. Da die Gespräche zwischen Russland und den USA über die Frage, ob es zu Verhandlungen über die von Russland geforderten gegenseitigen Sicherheitsgarantien kommen würde, zu diesem Zeitpunkt noch liefen, belegt die Aussage von Miller, dass die USA bereits beschlossen hatten, nicht in Verhandlungen einzutreten und sich der Folgen, nämlich der russischen Intervention in der Ukraine, in vollem Umfang bewusst waren. Miller bestätigte damit außerdem indirekt den Bericht von Politico darüber, dass die Sanktionen schon Monate vorher ausgearbeitet wurden, was Bundeskanzler Scholz und andere westliche Politiker später auch bestätigt haben, als sie sagten, dass die Russland-Sanktionen „von langer Hand vorbereitet“ waren.

Ende Januar 2022 wurde in den USA das Lend-Lease-Gesetz für die Ukraine eingebracht, über das bei seiner Einreichung in den Kongress geschrieben wurde:

„Mit diesem Gesetzentwurf wird vorübergehend auf bestimmte Anforderungen im Zusammenhang mit der Befugnis des Präsidenten, Verteidigungsgüter zu verleihen oder zu leasen, verzichtet, wenn die Verteidigungsgüter für die ukrainische Regierung bestimmt sind und zum Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion erforderlich sind“

Das bestätigt ein weiteres Mal, dass die USA sich bereits auf den Krieg vorbereitet haben, während sie offiziell noch immer mit Russland über mögliche Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien gesprochen haben, denn das Gesetz zur Unterstützung der Ukraine gegen die „russische Militärinvasion“ wurde einen Monat vor der russischen Intervention in den Kongress eingebracht.

Fast gleichzeitig mit der Einreichung des Gesetzes haben die USA und die NATO Ende Januar 2022 die von Russland vorgeschlagenen Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien abgelehnt.

Am 19. Februar 2022 hat Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Applaus der hochrangigen westlichen Zuhörer die atomare Bewaffnung der Ukraine angedroht. Damit war das russische Eingreifen nicht mehr zu verhindern, denn dass sich die Ukraine, die in ihrer Militärdoktrin offen einen Krieg gegen Russland vorbereitet hat, sich dazu auch noch mit Rückendeckung des Westens nuklear bewaffnen könnte, war für Russland eine inakzeptable Bedrohung der eigenen Sicherheit.

Am 21. Februar 2022 hat Putin die Donbass-Republiken anerkannt und Beistandsabkommen mit ihnen geschlossen. In seiner Rede dazu hat Putin Kiew deutlich vor den Folgen einer weiteren Eskalation gewarnt. Kiew hat den Beschuss auf zivile Ziele im Donbass danach aber noch einmal demonstrativ erhöht.

Am 24. Februar 2022 hat Putin in einer weiteren Rede den Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine verkündet.

Am 29. März 2022 gab es Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau über einen Waffenstillstand. Kiew selbst machte dabei den Vorschlag, die Krim als russisch anzuerkennen und eine Verhandlungslösung für den Donbass zu finden. Darüber hinaus hat Kiew zugesagt, keine ausländischen Truppen mehr in seinem Land zu stationieren und nicht NATO-Mitglied zu werden. Ein EU-Beitritt der Ukraine war hingegen möglich. Außerdem erklärte Russland als Zeichen des guten Willens, seine Truppen aus der Region Kiew abzuziehen, was westliche Medien sofort als militärische Niederlage Russlands umdeklarierten, obwohl der russische Rückzug ohne Kampfhandlungen stattgefunden hat.

Am 3. April 2022 erschienen die Meldungen von angeblichen Massakern der russischen Armee in Butscha, die sich jedoch schnell als False-Flag-Operation herausstellten. Dennoch wurde Butscha als russisches „Verbrechen“ bezeichnet und in den Medien breit behandelt, während die mögliche Verhandlungslösung, die nur Tage zuvor erreicht worden war, kein Thema in den Medien war.

Großbritannien ist ebenfalls nicht auf die erreichte Verhandlungslösung eingegangen, sondern hat der Ukraine stattdessen am 8. April 2022 Militärhilfe in Höhe von 100 Millionen Pfund für die Fortsetzung des Kampfes gegen Russland versprochen, was zum damaligen Zeitpunkt noch eines der größten bisherigen Hilfspakete gewesen ist.

Einen Tag später, am 9. April 2022reiste der britische Premierminister Johnson nach Kiew und sprach mit Selensky, der das ukrainische Angebot im Anschluss an diese Gespräche zurückzog und stattdessen verkündete, die Entscheidung müsse auf dem Schlachtfeld erfolgen.

Am 30. September 2022 hat der ukrainische Präsident Selensky Verhandlungen mit einem von Putin geführten Russland per Dekret und Strafe gestellt.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

102 Antworten

  1. Für Russland und China läuft es ganz gut, sie machen also etwas richtig, was man vom Werte Westen nicht sagen kann. Die Denkweise des Westens zerstört alles, da sie auf Feindschaft und nicht auf Freundschaft setzen. Diese sogenannte Weltordnung ist ein Kind des Westens, die anderen wollen selbst bestimmen wie sie Leben, während der Westen über alle bestimmen will. Dieses, an unserem Wesen soll die Welt genesen, was letztlich nur dazu führt, das sie sich die Taschen vollstecken können, kotzt mich an. Mich interessiert nicht, was für Innenpolitik ein Land hat, ich will einfach nur meine Ruhe! Sollten die Kriegstreiber jetzt nicht langsam wieder unter ihren Stein kriechen, dann könnte es sein, das sie diesen auf den Kopf bekommen.

  2. „Unser außenpolitisches Establishment versucht wiederholt, die Welt in einen Konflikt mit einem nuklear bewaffneten Rußland hineinzuziehen, basierend auf der Lüge, daß Rußland unsere größte Bedrohung darstellt. Aber die größte Bedrohung für die westliche Zivilisation ist heute nicht Rußland.Wahrscheinlich sind es vor allem wir selbst und einige der schrecklichen, die USA hassenden Menschen, die uns vertreten.“

    — Donald Trump, 16.3.2023
    https://sonar21.com/the-return-of-donald-trump-good-for-poland-too/

    Das gilt ähnlich für die andere Seite: Die größte Bedrohung ihrer heruntergekommenen Herrlichkeit ist Donald Trump. Und die zweitgrößte Bedrohung für ihren Wahlkampf (nach Biden und seiner Vize) ist dieses quälend lange Debakel in 404.

    Für die soll 404 rechtzeitig vor der Wahlsaison „Saigon-Kabul“ machen, während Trump es recht ist, wenn die Russen sich noch etwas Zeit lassen. Dann kann er als neuer POTUS den Kollaps von 404 zur Demütigung seiner Feinde nutzen, und das ist – neben den „Anti-Amerikanern“ und „Pro-Europäern“ in den USA – das EU-WEF-Europa.

    Mit Trump würden die USA multipolar werden. Priorität hätte – America First – da einen guten Platz zu bekommen. Gegen China würde Trump alles auffahren, was er hat, um gute Deals zu bekommen. Ansonsten versteht man sich:

    ”President Xi is a brilliant man. Hollywood for someone to play the role of President Xi, you couldn’t locate him, there is no one like that. The appearance, the brain, everything. We had a wonderful relationship.“
    ”He’s for China, I’m for America, but other than that, we love others.”

    Anders sieht die Sache für die EU aus. Mit einer Niederlage gegen Rußland könnten Scholz und von der Leyen ihr „geopolitisches Europa“ vergessen. Die EU würde alles, was sie an „Weltgeltung“ noch hat, verlieren, perspektivisch zerfallen, und das wäre nur der Anfang. Die Folgen eines verlorenen Ostfeldzuges und Rußlands als Siegermacht, die ihre Quittungen ausstellt, wären weit größer, als sich die deutsche Blase vorstellen kann.

    Wie unser Kanzler und Führer sagte:
    „Die Aufgabe dieser Front ist daher nicht mehr der Schutz einzelner Länder, sondern die Sicherung Europas und damit die Rettung aller.“

    Mit dem Argument, es ginge längst nicht mehr um 404, sondern um „Europa“, versuchen Scholz, von der Leyen und Konsorten nun, in den USA doch noch Unterstützung zu mobilisieren. Super-GAU wäre, neben einem zum Feind gewordenen Rußland, einem gereizten China, das die EU auf feine und geopolitische Art einmacht, auch noch einen Feind in Washington zu bekommen, der sich mit Putin gegen die EU verbrüdert.

    1. „Der Punkt ist nicht, daß sie [die westlichen Länder] unserem Feind helfen. Sie sind unser Feind. … Die Ukraine selbst ist nicht unser Feind … Es geht nicht darum, daß es uns nicht gefällt, daß sie die Ukraine beliefern, das ist nicht der Kern des Problems. Das Problem liegt nicht bei der Ukraine, sondern bei denen, die versuchen, Rußland mit Hilfe der Ukraine zu zerstören. Das ist das Problem. Aber sie werden scheitern: Das steht außer Frage, das steht absolut außer Frage.“

      — Oberbefehlshaber Putin am 1.1.2024 zu Soldaten der Sonderoperation
      PAY ATTENTION TO WHAT VLADIMIR PUTIN SAYS, 2 January 2024 by Larry Johnson
      https://sonar21.com/pay-attention-to-what-vladimir-putin-says/

      1. Wohlüberlegter Kommentarstrang von ПАРОВОЗ ИС20 578 für Lösungsorientiert denkende Menschen zum Weiter-oder Mitdenken verfasst. Selten geworden.

        Vielleicht zur Vervollständigung der Ausführung im Start-Kommentar noch die Antrittsrede von Trump komplett in Schriftform

        https://www.welt.de/politik/ausland/article161378655/Das-war-die-Antrittsrede-von-Donald-Trump-im-Wortlaut.html

        Insbesondere zitiere ich die Aussage des Kommentarverfassers

        (..) Mit Trump würden die USA multipolar werden. Priorität hätte – America First – da einen guten Platz zu bekommen. Gegen China würde Trump alles auffahren, was er hat, um gute Deals zu bekommen.(..)

        Der Absatz in Trumps Rede, welcher MUT macht ab dem 03.Januar 2025

        (…) Wir werden freundschaftliches Entgegenkommen bei den anderen Ländern der Welt suchen, aber wir werden das tun, in dem Bewusstsein, dass es das Recht aller Nationen ist, ihr Interesse voranzustellen. Wir wollen unsere Lebensweise niemandem aufzwingen sondern sie leuchten lassen als Beispiel. Wir werden leuchten für jedem, der uns folgen mag.(..)

        OK. Er hatte es im ersten Durchgang NICHT geschafft.

        Doch auch die Jahre des BIDEN sollte heute jeder POSITIV sehen. Er beschleunigte die Bemühungen der Russen und Chinesen ungemein die NEUE Welt zu formen um die Regelbasierte abzulösen.

        Einen Trump ( Oder auch einen Trump-ähnlichen Präsidenten bei Tod von Trump), wird NICHTS mehr erschüttern, da bis zur Vereidigung des Neuen noch eine Menge wird passieren was speziell die Amerikaner selbst wird erkennen lassen, dass sie mit einem „Weiter SO“ nicht weiterkommen werden.

        Der Trump 2025 wird jedoch auch nicht der Trump 2016/2017. Er versteht sehr wohl die eingetretene Veränderung in der Herangehensweise der Chinesen und der Russen, welches in diesem hier Kommentar von ПАРОВОЗ ИС20 578 zum Ausdruck gebracht wird. Er selbst wird sich bemühen, wieder auf Augenhöhe von Moskau und Peking anerkannt zu werden.

        Gedanken sollte man sich um das Deutschland machen. Trump wird in der Lage sein, die Politik im Sinne des neuen Amerikas zu durchdenken und den Tatsachen anzupassen. Trump wird jedoch nicht sein eigenes ICH ändern. Die Beleidigungen der Deutschen gegen seine Person über nun 8 Jahre, wird er nicht vergessen. Niemals. Das wird hart für die sogenannten Transatlantiker werden. Doch das wird sicher nicht zur Verschlechterung der dann wichtigen Beziehungen werden zwischen den CHINESEN-RUSSEN und den Amerikaner.

        .

      2. Ich würde hier den Gedanken des russischen Präsidenten fortführen.
        „…Aber sie werden scheitern: Das steht außer Frage, das steht absolut außer Frage.“

        Sie sind längst gescheitert.
        Die Ukraine hatte schon 2022 verloren.

        Selbst wenn jetzt die NATO die Ukraine „unterstützen“ würde, würde es keinen Unterschied mehr machen:
        Russland hat mit seinem Angriff und Sieg über die vom Westen zur „Verheizung“ bestimmte Ukraine den letzten Sargnagel im Sarg des Traumes der USA von der Welherrschaft eingeschlagen, wobei die meisten Nägel in diesen Sarg die westliche Verbrecherbande selbst geschlagen hat.

        Die Sonne ist aufgegangen auf der Welt: viele – vom westlichen Imperialismus geschundene – Länder wittern Morgenluft: mit Russland haben sie einen sehr starken Partner, um sich gegen die Verbrecher aus dem Westen zu wehren.

        Der „Systemwechsel“ ist längst vollzogen, nur tun die westlichen Terrorstaaten noch so, als ob es nicht so sei.

        Selbst wenn die NATO – wie ja schon lange geplant – über Russland herfallen würde: sie hätten nicht nur Russland zum Gegner, sondern einen Großteil der Welt.

        1. Und schließlich: Russland hat etwas zu verteidigen, seine Heimat, und was die westliche Verbrecherbande? – Ihren Traum von der Weltherrschaft. – Na, wenn das mal keine „tolle“ Motivation ist.

    2. „Laßt unsere Feinde weiter wüten. Es ist seit langem klar, daß es ein leeres Unterfangen ist … In einigen EU-Ländern ist die Situation jedoch schlichtweg katastrophal. Unter ihnen befinden sich die schlimmsten Feinde Rußlands. Sie ernten gerade die Früchte ihres abscheulichen Hasses auf unser Land.
      […]
      Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten.

      Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.“

      — Dmitrij Medwedew, 6. Oktober um 18:00
      https://t.me/medvedev_telegram/188

    3. „Wir sind nicht einmal mehr Nachbarn, sondern echte Feinde. … Mit der Entscheidung, der ärgste Feind unseres Landes zu werden, hat sich Europa einer endgültigen Degeneration genähert.

      Die Großmächte werden sich früher oder später darauf einigen, wie sie in absehbarer Zukunft unter den neuen Bedingungen leben wollen. Washington kann sich Rußland, China und dem globalen Süden nicht entziehen. Und es macht für uns keinen Sinn, einen vollwertigen Konflikt mit Amerika zu beginnen.

      Aber das liebe alte Europa wird bald verschwunden sein. …

      Plaudite, acta est fabula!“

      — Dmitrij Medwedew, 29.10.2024
      https://vk.com/wall53083705_54797

    4. 59. Die meisten europäischen Staaten verfolgen gegenüber Rußland eine aggressive Politik, die darauf abzielt, die Sicherheit und Souveränität der Russischen Föderation zu bedrohen, einseitige wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, die innenpolitische Stabilität zu untergraben und die traditionellen geistigen und moralischen Werte Rußlands zu untergraben sowie Hindernisse für die Zusammenarbeit Rußlands mit Verbündeten und Partnern zu schaffen.

      In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Russische Föderation, ihre nationalen Interessen konsequent zu verteidigen, indem sie folgenden Aspekten Vorrang einräumt:

      1. die Verringerung und Neutralisierung von Bedrohungen der Sicherheit, der territorialen Integrität, der Souveränität, der traditionellen geistigen und moralischen Werte und der sozioökonomischen Entwicklung Rußlands, seiner Verbündeten und Partner, die von unfreundlichen europäischen Staaten, der Nordatlantikvertragsorganisation, der Europäischen Union und dem Europarat ausgehen;

      63. Die Russische Föderation ist an der Aufrechterhaltung der strategischen Parität, der friedlichen Koexistenz mit den Vereinigten Staaten und der Herstellung eines Gleichgewichts der Interessen zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten interessiert, wobei ihr Status als große Atommächte und ihre besondere Verantwortung für die strategische Stabilität und die internationale Sicherheit im allgemeinen berücksichtigt werden. Die Aussichten auf ein solches Modell der amerikanisch-russischen Beziehungen hängen davon ab….

      Russia’s New Foreign Policy Concept
      Unterzeichnet von V. V. Putin am 31.03.2023
      https://sputnikglobe.com/20230331/full-text-russias-new-foreign-policy-concept-1108994715.html

      1. Das ist alles sehr gut gemeint, aber die Welt ist zu klein für imperiale Träume. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg beginnt notwendig die koloniale Expansion. China ist auch ein Landgrabber – in Afrika und in der Ukraine.
        Man tritt sich auf die Füße, die Interessen kollidieren, das ließe sich nur verhindern, wenn jedes Land seine Träume zurückschaubt und sich in seine Grenzen zurückzieht.
        Die Vorstellung, man könnte bilateral miteinander handeln und alles bleibt konfliktfrei, ist reine Phantasie.

        1. @ Hauke

          Als ich ihre Einwendungen las dachte ich sofort an ein Arbeitspapier der Bundesakademie für Sicherheitspolitik aus 2015, das noch ganz unter dem Einfluss von der Rede Obamas in Den Haag stand, indem Obama in 2014 Russland als Regionalmacht verspottete.

          Der Titel des Papiers was ich jetzt dann doch nach ein par Minuten wieder fand in meinem eigenem Archiv lautete :

          Die Mär von der multipolaren Weltordnung: Hegemonie in der Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts

          https://www.baks.bund.de/de/arbeitspapiere/2015/die-maer-von-der-multipolaren-weltordnung-hegemonie-in-der-sicherheitspolitik

          Ob der Verfasser „Matthias Kennert“ in 2024 noch genauso denkt wage ich mal zu bezweifeln.

          Nichts desto trotz bin auch ich immens gespannt darauf, wie die Russen und Chinesen das nun tatsächlich werden so umsetzen, dass es passt. Doch es wird passen. Sie werden die Quadratur des Kreises schaffen. Sofern da auch noch Trump die Karten mitmischt, dann geht das in einem Tempo, dass glaubt dir kein Mensch noch 10 Minuten vor der Vollendung.

          Und sicher wird es NICHTS mit imperiale Träume zu tun haben, die verwirklicht werden sollen.

          1. Ich dachte eher an Marx Ausführungen zum Kapitalismus , resp. Lenin dann zum Imperialismus.
            Es mag ja sein, dass die asiatische Lebensart in Verbindung mit dem Staatskapitalismus andere, bisher unbekannte Entwicklungen hervorbringt, die Risiken, dass aber die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten (auch in Russland) greifen, ist bei Personalwechsel in den obersten Etagen recht hoch.

            1. OK. Klar. So gibt das langsam einen Sinn @ паровоз ИС20 578

              Das „ICH (hector 2) dachte eher an Marx Ausführungen zum Kapitalismus , resp. Lenin dann zum Imperialismus.

              bezieht sich dann auf haukes:

              „Das ist alles sehr gut gemeint, aber die Welt ist zu klein für imperiale Träume“

              Nun ja, dann habe ich euch „BEIDE“ nun mal falsch verstanden.

              Werden wohl nicht die Einzigen sein @ паровоз ИС20 578 die hier ihre Spielchen treiben.
              https://www.anti-spiegel.ru/2024/medienkampagne-um-remigrations-treffen-wo-ist-eigentlich-das-problem/#comment-246368

              1. @ паровоз ИС20 578
                Schade, wirklich schade dass solche Kommentare wie ihre, die auch Kommentare sind, dann immer wieder von denen gekapert werden mit Anfeindungen usw. die denken, sich in einem Chatroom zu befinden. Und damits noch besser klingt, dann auch noch Selbstgespräche führen.

                Was Kommentare sind und wie man das gestaltet hatte ich KI gefragt. Neben einem ellenlangen Aufsatz auch ein Video. Das fand/finde ich sehr gut erklärt. https://www.youtube.com/watch?v=6OEfVs61LyQ&t=204s

                Sollte jedermann mal anschauen und mit dem Chat- Plumperquatsch vergleichen, was hier mehr und mehr Überhand nimmt.

              2. Der Sozialismus kam in Rußland vor der Zeit und nahm umständehalber Formen einer Krisen- und Modernisierungsdiktatur an. Stalin war das bewußt. Er hielt nach 1945 Deutschland und die anderen Länder für noch nicht reif für den Sozialismus und hatte volksdemokratische Modelle im Sinne. Ausführlicher hier zu lesen:

                17. Juni 1953 – Der gescheiterte Sturmlauf zum Sozialismus
                https://kommunistische-debatte.de/?page_id=568

                Es waren Kommunisten der Ost-Länder wie Ulbricht, unterstützt durch den linken Flügel der KPdSU, die den Sozialismus sofort wollten.

                Heute läßt sich sagen, daß Rußland, China und weitere Länder bis hin zu Burkina Faso Stalins Vorstellungen für den regulären Weg zum Sozialismus schon recht nahe sind. Das bis heute erfolgreichste Sozialismusmodell hat China.

                Man muß den Sozialismus eben neu denken: Der im 20.Jh. war eine überholte Vorform, und der reife, erfolgreiche Sozialismus hat mehr Glanz als der Westen. Und der Glanz Chinas ist nicht auf anderer Länder Kosten wie der der Neokolonialisten es war, als es bei ihnen noch glänzte.

                Mehr Kapital als der Kapitalismus hat China auch. Was da zählt, sind nicht so sehr Konten und Scheinchen, sondern der Aufbau der Produktionsmittel, Konkurrenzfähigkeit von Industrie und Handel.

                Darf Sozialismus das? Glanz und Erfolg haben?

                1. …zu Ulbricht, nicht ganz korrekt, dass er den „Sozialismus“ (alle Produktionsmittel verstaatlichen)“ sofort wollte !!.. …unter Ulbricht gab es noch Privatfirmen, wenn auch kleinere und die Mittleren wurden „Kommanditgesellschaften KG“, wodurch eine gewisse Flexibilität im Wirtschaftsbereich erhalten wurde !!..
                  …die totale Verstaatlichung begann unter Honecker und Mittag 1972, mit grossen Jubel über den „Sieg“, führte aber zur Verknöcherung und Nicht – Planbarkeit vor allem im Bereich der „1000 kleinen Dinge“.. ..ab 1967 gab es die ersten Engpässe im Bereich der Haustextilien wieder.. …und dieser Zustand, verschlimmerte sich bis 1989 !!..
                  …Honecker, Mittag und Genossen, waren die Totengräber der DDR mit ihrer totalen Planwirtschaft !!..😈

                2. Tja, das ist wohl die Frage aller Fragen: Das Verhältnis von staatlichen, genossenschaftlichen und privaten Produktionsmitteln in einer Gesellschaft, die noch genug Einnahmen haben will, um auch nach unten zu verteilen …..

                3. @ Yorck1812

                  In der VR China gab es immer einen großen nichtstaatlichen Sektor, und zentralwirtschaftliche Übertreibungen wie der „Große Sprung“ wurden bald korrigiert. Bauernmärkte, Kooperativen, Kommunalbetriebe. 90% der Chinesen lebten auf dem Land und in Kleinstädten, und da waren die traditionelle handwerkliche Kleinindustrie und die Märkte bedeutend. Auf Landkarten waren die Marktorte mit den Markttagen vermerkt.

                  Die neue staatliche Industrie war in den Großstädten, und da war es von Provinz zu Provinz sehr unterschiedlich, welche Rolle die Privatwirtschaft in der Versorgung spielte. In Shanghai blieben sogar immer private Industrielle erhalten, die einen Teil der Exportindustrie betrieben.

                  Einen so gigantischen Staatssektor wie heute hatte Maos China nicht, aber auch der Privatsektor hat sich gut entwickelt. Sozialismus bedeutet nicht unbedingt totale Verstaatlichung. Und weiter wäre zwischen Eigentum und Privatbesitz an Produktionsmitteln zu unterscheiden.

                4. …@паровоз ИС20 578 …
                  ….in China wurde nach 1949 der Grundbesitz aunter die Bauern aufgeteilt.. …Deng und Mitstreiter waren die Initatoren, ca. 90% lebten auf dem Land.. …die Bildung der „Kommunen“ und der „Grosse Sprung“ mit anschiessender „Spatzenjagd“ führten zur Katasrophe !!..
                  …und da musste Deng wieder ran, um die Fehler Maos zu korrigieren !!..
                  …Kulturrevolution… …Deng erkannte, dass OHNE die „Freisetzung des Ich“, China nicht vorankommen könnte !!..
                  …ob staatlich oder Privat.. …die „Wirtschaft muss dem Primat der Politik“ unterstellt sein und NICHT den „Globalisten, Neocons, Hochfinanz usw.!!… ….WARUM können die „grösste VW der Welt und der ehemalige „Exportweltmeister ?? (hahahaha…)“. jetzt nicht genügend Munition für ihre Ukro – Heloten produzieren ??😈

            2. Im Vergleich zu Maos China mit seinem dominanten nichtstaatlichen Sektor ist das heutige China mit seinen gigantischen volkseigenen Betrieben sehr viel sozialistischer. Und da läßt sich CRRC, ein VEB, der die Hälfte aller Schienenfahrzeuge der Welt herstellt, mit der kapitalistischen Vergesellschaftung durch Fusionen vergleichen.

              Bombardier hat etwa die Hälfte der europäischen Betriebe übernommen, bzw. das, was da nach früheren Fusionen und Schlachtungen noch übrig war. Unzählige traditionsreiche Hersteller, die zur Spitze gehörten und die Welt belieferten. Inzwischen ist Bombardier zusammengebrochen und wurde überwiegend an Alstom-GE verscherbelt. Außerhalb des abgeschotteten EU-Bereichs lassen sich Schienenfahrzeuge Made in EU kaum noch absetzen.

              Ähnlich läßt sich BlackRock mit dem Seidenstraßenfonds vergleichen. BlackRock schlachtet und plündert die Industrie, um Blasengeld zu erzeugen, und der Seidenstraßenfonds finanziert den Aufbau von Infrastruktur und Industrie in der halben Welt.

              Der Sozialismus kommt diesmal nicht mit Revolutionswillen und roten Fahnen in Ländern, die objektiv noch nicht reif dafür sind, sondern als natürlicher Entwicklungsprozess. Die riesigen Industrien mit gesellschaftlicher Steuerung in China, Rußland, Iran florieren.

              Wo der Schwanz dagegen versucht, mit dem Hund zu wedeln – Steuerung der Gesellschaften durch Megakonzerne im Westen – sehen Sie sich das Ergebnis an, und die Aussichten. Überall Endzeitstimmung.

            3. Tja mit den Gesetzmäßigkeiten haben wir so unsere Probleme. Der alte Marx wäre ja auch nie suf die Idee gekommen, daß die sozialistische Revolution einmal in Kaiserreich siegen würde. Das war asiatische Produktionsweise, an der hat er kein gutes Haar gelassen. Dutschke meinte wohl einmal, daß wir da im Osten keine sozialistische PW sondern eben eine asiatische hätten. Ich war davon zunächst nicht sehr begreistert, aber inzwischen meine ich, er lag da vielleicht gar nicht so falsch, und vielleicht war gerade das der Grund, weshalb die Geschichte, wenn man es nüchtern betrachtet, ganz gut funktioniert hat …
              Letztendlich muß man einräumen, daß der Marxismus aus der Sicht der Russen auch eine Westimport war, und für Marx war der Maßstab England … aber gut das würde jetzt zu weit führen … bis hin zu der Frage, ob das Kaiserreich in dem Sinne überhaupt imperialistisch war – wozu auch – und heute will Rußland einfach nur Ruhe an seinen Grenzen.
              Letztendlich haben die russischen patriotischen Eliten die gleiche Erfahrung machen müssen, wie einst die Bolschwiki: Jedes Territorium, das man aus dem byzantinisch-russisch-orthodoxen Zivilsationsraum „in die Freiheit“ entläßt, wird für den „römischen-katholisch-protestantischen Westen“ sofort zum Aufmarschgebiet mit Stoßrichtung Moskau …

  3. „warum-der-us-gefuehrte-westen-in-der-ukraine-um-jeden-preis-gewinnen-****MUSS****?

    Ich würde das in „WILL“ umschreiben. Bei realistischer Betrachtung hätte der Westen dieses Unterfangen gar nicht beginnen lassen…..
    Napoleon & Hitler WOLLTEN auch unbedingt gegen Russland in den Krieg ziehen & gewinnen….

    Wie irre muss man sein um nicht daraus gelernt zu haben?

    1. Ganz genau. Über die „Brücke Janukowitsch-Ukraine“ würden Autos, Lokomotiven und Container nach Osten rollen, und zurück kämen Energie, Metallurgie und viele andere feine Sachen zu guten Preisen.

      Nun sind Scholz‘ „14-88-18 Panzer mit Kreuzen“ nach Osten gerollt, zurück werden heftige Quittungen kommen, Lokomotiven und Flugzeuge bauen die Russen selber, die Autochen und Container kaufen sie in China.

      Nun ist es zu spät, den Krieg nicht gewinnen zu können, und unmöglich, ihn gewinnen zu können. Die Lage hatten wir vor 80 Jahren schon einmal.

      1. @ паровоз ИС20 578

        Die schon gelegten Zukunfts-Brücken

        Noch so ein Kommentar der für manchen, (wie oft mich selbst) welcher die Strategie der Russen der Gefahrenabwehr direkt auf eigenem Staatsgebiet im Donbass nicht so ganz versteht, stattdessen es oft lieber sähe, wenn die Russen eben den Nachschubweg schon an der polnischen/rumänischen Grenze stoppen würden.

        Wie gut muss die Chinesisch-Russische Partnerschaft schon sein, wenn die Russen es so in Kauf nehmen. Denkt von denen, die in Deutschland die Züge aus China entladen niemand daran…

        1. Den geopolitischen Folgen nach ist es ein Weltkrieg. Militärisch ist es ein Krieg in einigen Gouvernements eines Landes 404 mit gelegentlichem Beschuß im Hinterland. Anders gesehen wird dort der ganze Krieg, der seit 25 Jahren im Gebiet vom Hindukusch bis zum Sahel tobt, fokussiert und gezielt heruntergebrannt. Die Russen machen das sehr gut.

        2. …je näher das NATO – Gerät an die „Ostfront“ gefahren wird, um so geringer die Transportkosten für den „NATO – Schrott“ nach der Verschrottung durch die Russische Armee zum Transport in die Hochöfen im Donbass ??.. ….äusserst wirtschaftliches Denken !!🤣😈

    2. Worum geht es wirklich ?

      Dazu müssen wir genau analysieren die Gegebenheiten auf militärstrategische Maßnahmen die auch mit den Finanzströmen in Verbindung stehen.

      Trump löste alle Abrüstungs- und Sicherheitsabkommen einseitig mit Russland auf.

      Der Nahost-Konflikt ist die perfekte mediale Ablenkung. Es ist kein Zufall, was gerade geschieht und das Interesse damit auf das Rote Meer und den Gaza gelenkt wird. Wie wir wissen waren westliche Geheimdienste „informiert“ über die Attacke in Israel. Wurde die Hamas vielleicht sogar von Geheimdiensten bewusst geführt und hat Israel den Schutz seiner Grenze mit Absicht vernachlässigt?

      Schauen wir uns ein Szenario an, welches ab jetzt möglich ist.

      Defender Europe 2020 war unter den Maßnahmen des 1. Lockdowns zu den geheimnisvollsten Manöver an russischer Grenze unter völligen Ausschluss der Öffentlichkeit

      Da wurden militärstrategische Bedingungen geschaffen für einen bevorstehenden Angriff der NATO-Staaten gegen Russland.

      Nun wird 2024 das mit Abstand größte „Manöver“ seit 1988 durchgeführt. Diesmal aber direkt an russischer Grenze von Norwegen über Finnland, Schweden, den baltischen Staaten, Polen bis nach Rumänien. Das stinkt gewaltig nach Krieg gegen Russland. Ukraine kann man quasi zu den NATO-Streitkräften dazurechnen, wie auch die Türkei, obwohl offiziell noch chr am Manöver beteiligt ist, aber als NATO-Staat am russischen Gewässer liegt.

      Rechnet man Streitkräfte der NATO zusammen die daran beteiligt sind, dann kommen wir auf eine Höhe von über 2.5 Millionen Soldaten plus Paramilitärische Einheiten dieser Länder, wo allein Polen mit über 120.000 Mann aufwiegen kann. Nicht zu vergessen die Reservisten.

      So eine konzentrierte militärische Macht an russischer Grenze gab es noch nie seit Ende des 2. Weltkriegs.

      Ein Video verdeutlicht, dass ein Angriff der NATO mit Enthauptungsschlag durch Hyperschallraketen mit atomaren Sprengköpfen in weniger als einer Minute erfolgen könnte bei 20 Mach.

      Das Video finden Sie im Kanal der Page die 2013 den Putsch in der Ukraine vorhersagte und das jetzige Resultat.

      https://t.me/nachdenkseiteanonym/256

      Als Resultat werden über 90 Millionen Russen getötet und durch den russischen Gegenschlag könnten bis zu 200 Millionen Europäer Opfer der NATO-Politik werden.

      Die USA wollen die Europäischen Staaten weiter mit hereinziehen bis Ende dieses „Manövers“, damit es kein Zurück geben wird, daher erfolgen bis Mai keine Zahlungen bzw nur geringfügig für die Ukraine. Europa wird so oder so zum Schlachtfeld der Transatlantiker.

      Alles Militärstrategie Made in USA.

  4. „Man mag Russland, China, den Iran und so weiter für böse Regime halten, aber sie alle haben eines gemeinsam: Sie schreiben anderen Ländern und Völkern nicht vor, wie sie zu leben haben, welche „Werte“ sie toll finden müssen, oder nach welchem politischen oder wirtschaftlichen System sie leben sollen“

    Mag sein – aber in den drei Staaten schreiben es den Völkern vor.

    1. das ist alles ? bin echt enttäuscht… nun mal los mit röperbashing ist deine spezialität.
      ach so,könnte ja deinen ergüssen folgen,wenn es hier im lande wenigstens eine richtige demokratie geben würde aber leider haben wir nur eine oligarchie und politiker ,die gegen das eigene volk opponieren.

      1. @reiner
        „das ist alles ? bin echt enttäuscht… nun mal los mit röperbashing ist deine spezialität.“

        Er nun wieder. Wo siehst du „Röperbashing“ ? Wo ? Ich seh keins und warum sollte ich ?
        Wann kapierst DU eigentlich, das es in Diskussionen auch andere Meinungen gibt ? Wären alle einer Meinung bräuchte hier keiner mehr schreiben.
        Mit deinem restlichen Geblubber weiter oben hast du sogar recht.

    2. @LaRog
      Ach nee! Ist das so? Infos aus den MSM? Oder haben Sie in den Ländern schon mal gelebt? Ich lebe leider in D und ich WEISS, was hier und bei den Satelliten los ist. Hier schreiben die Regierungen in fasch. Art und Weise „den Völkern vor“, was sie zu denken und wie sie zu leben haben – sowie das Gleiche der ganzen Welt🤮.
      Finde den Unterschied!

      1. Warum ist denn solch ein Kommentar diskussionswürdig?
        Ich gehe davon aus, dass der letzte Satz heissen soll …. Mag sein – aber in diesem drei Staaten schreiben sie es ihren Völkern vor.
        Das ist das normalste der Welt, in jedem Staat gibt es eine gewisse Form des Zusammenlebens, die eine Regierung hervorbringt, die dann innenpolitische Gesetze macht. Das zu akzeptieren nennt man übrigens Multipolarität 😉
        Es mag schwer sein sich zurück zu nehmen und in Afghanistan die Taliban zu akzeptieren, es mag schwer sein, in Saudi Arabien eine islamistisch-feudale Monarchie zu akzeptieren, es ist aber genau der Weg dieser Völker und die Welt wöäre wesentlich ruhiger, wenn man begreifen würde, dass man sich da nicht (mit erhobenen Wertezeigefinger) einzumichen hat.

    3. Daran müssen Sie sich gewöhnen, das ist die Neue Ära: Die Völker machen ihre Vorschriften, Regeln und Gesetze, selber, ohne bei Ihnen, in Berlin und Brüssel um Erlaubnis zu fragen. Und wenn die EU den Russen ihre Wahlen nun nicht mehr „anerkennt“, ist ihnen das auch egal.

        1. Diese Teutonen sollen sich um ihr eigenes Shithole kümmern, statt andere Länder mit Kriegen und Sanktionen zu traktieren, die nicht an ihrem Wesen genesen wollen. Und wem andere Länder nicht gefallen, der braucht da nicht hinzufahren. Der Gefängnismief der EU-Länder, Megaslums mit Zeltstädten und Fentanyl – wem so was besser gefällt als Nordkorea, soll nach dort reisen und nicht nach Nordkorea.

          1. @Dampflok
            „Diese Teutonen sollen sich um ihr eigenes Shithole kümmern, statt andere Länder mit Kriegen und Sanktionen zu traktieren, die nicht an ihrem Wesen genesen wollen“

            Diese Stalinisten, Lenisten sollen sich um ihr eigenes Shithole kümmern, statt andere Länder mit Kriegen und Sanktionen zu traktieren, die nicht an ihrem Wesen genesen wollen. Denn am Sozialismus, Kommunismus war die Welt nie genesen und wirds auch nimmer.

            „Und wem andere Länder nicht gefallen, der braucht da nicht hinzufahren“

            Wer zu Hölle will dahin fahren wo die Opposition gemordet wird, der freie Wille der Bürger unterdrückt wird ? Nu ?

            „wem so was besser gefällt als Nordkorea, soll nach dort reisen und nicht nach Nordkorea“

            Na dann und in diesem Sinne :
            Хорошей поездки !😃

            1. „Wer zu Hölle will dahin fahren wo die Opposition gemordet wird, der freie Wille der Bürger unterdrückt wird ?“

              Hier hinfahren wollen würde ich auch nicht wollen, wirklich nicht, aber mein Land ist nun einmal eins dieser Shitholes des „Neuen Europa“ geworden, und ich bleibe hier und lasse es den „Europäern“ nicht allein.

              Was heute Journalisten in Nordkorea, Afghanistan oder dem Iran ganz frei in den Zeitungen äußern dürfen, würde hier umgehend zur Entlassung, Vernichtung ihrer beruflichen Existenz, wenn nicht sogar Verhaftung und einem Platz auf der Mordliste von „Mirotvorets“ führen. Wenn überhaupt, dann könnten sie noch bei RT oder Pars Today und Press TV, Iran, publizieren.

              Die Ukraine ist ein wunderschönes Land, und bei Reisen in den Zugabteilen konnte man über Politik, Philosophie, die Geschichte, alles, frei reden. Da war sie noch sowjetisch. Von Lwow bis Ulan Ude war man ja einige Zeit unterwegs.

              Heute ist die Ukraine sehr „verwestlicht“. In mancher Hinsicht schon weiter als die EU selber. Hier sind aktuelle Bilder. Ihnen wird es gefallen, so schön „europäisch“. Mir hat sie als Sowjetrepublik besser gefallen.

              https://linhdinhphotos.blogspot.com/2022/03/compiled-by-juan-sinmiedo.html

    4. Ist bei uns auch nicht anders, oder?
      Oder haben wir seit neuestem bei uns die Wahl des wirtschaftlichen Systems?
      Oder des politischen?
      Und die Werte, die „toll“ sind, werden hier auch – mit staatlicher Gewalt – s. Corona – vorgeschrieben: sonst wird man sanktioniert.

  5. „Wenn sie verlieren, verlieren wir, denn dann werden die Chinesen, die Russen, die Iraner und die Nordkoreaner die Weltordnung schreiben. Und für meine Enkel wird es äußerst unangenehm sein, in so einer Welt zu leben“

    Ich fürchte ich bin kein Fachmann, in solchen Fragen! Meine Antworten auf solche Hintergründe sind vielleicht simpel!
    Aber ich mache da schlicht eine Rechnung auf. Wie oft sind eigentlich russ. sowjet. Truppen ohne Grund im Westen einmarschiert?
    – da war am 24. Juni 1812 Napoleon der gescheitert ist
    – ca. 27,Mai 1918 im Osten von Russland (Sibirien) taucht eine Eisbären- Expedition auf 5.500 Soldaten der US-Armee in Archangelsk, aus. Etwa zur gleichen Zeit kamen weitere 8.000 US-Soldaten im russischen Fernen Osten an. Ob ihnen die Japaner helfen wollten in der Region Primorje November 1918 kamen da ca. 70000 jap. SDoldaten an. Auch andere Armeen kamen. Darum nannten sie es auch Bürgerkrieg .
    – ja u. 220 Juni 1941 startete Deutschland das Unternehmen Barbarossa

    Ja u. hier wird im Westen über China berichtet, was friedliche US- Flieger / Schiffe in Bedrängnis bringt.

    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-usa-kampfjet-100.html

    Ja in Vietnam , Laos u. Kambodscha waren die friedlichen Flieger usw. aus den USA auch schon unterwegs. Ja das Agent orange u. das Napalm haben sie bestimmt nur aus versehen verloren. Oder?
    Was die Medien angeht auch der Großdeutsche Rundfunk hat nichts Anderes als die Wahrheit erzählt ! Oder ? Kürzlich kam eine Wiederholung eines US. Filmes das fliegende Auge. zu Beginn diese Filmes hieß es Heute sind solche Überwachung – Helikopter Normalität. Da tauchte die Frage auf führt man da Krieg gegen die eigene Bevölkerung? Natürlich nicht man ist ja eine Demokratie. Oder? Dazu die NSA …u Guantanamo udgl.!

  6. „Denn ein Konflikt mit der Nato würde zu einer russischen Niederlage führen.“

    Ein Konflikt zwischen Russland und der NATO würde zum Ende der Menschheit führen, nicht zu einer russischen Niederlage.“

    Weder noch! Denn wenn es drauf ankommt ziehen die NATO-Feiglinge sofort den Schwanz ein, Chruschtschow wusste das nicht, aber Putin weiß das😁

    1. Einen Atomkrieg zu vermeiden, hat nichts mit Feigheit zu tun und die USA scheinen – Gott sei Dank – vernünftiger zu sein als einige ihrer Nato-Verbündeten, sie wissen, dass sie dabei ebenso viel zu verlieren hätten wie Russland.

      Mit dem Schutz der USA im Hintergrund glauben einige Nato-Zwerge sich wie Großmächte aufspielen zu können, aber auch deutsche Politiker nehmen ihren Mund zu voll wenn ein Joschka Fischer meint, man müsse Russland treffen wo es richtig weh tut, oder wenn eine von der Leyen meint, Russland verstehe nur die Sprache der Stärke.

  7. Es ist Russland, und nicht der US-geführte Westen, der in der Ukraine um jeden Preis gewinnen muss.

    Die Ukraine grenzt unmittelbar an Russkand, die USA sind mehrere tausend Kilometer weit von der Ukraine entfert, wer ist wohl mehr bei diesem Konflikt engagiert?

    Zumal, wie Thomas Röper richtig erkannt hat, es bei dieser Auseinandersetzung für die USA um das Überleben ihrer Rolle als Weltherrscher geht, während Russland kämpft buchstäblich um sein Überleben geht.

    Mit ihren Provokationen nach ihrem „Sieg“ gegen die Sowjetunion, mit der Nato Osterweiterung, den Übefall auf Jukoslawien, den Farbrevolutionen und der Anstiftung der Maidan-Ausschreitungen, die zum Putsch gegen die gewählte ukrainische Regierung führten, haben die USA das Fass zum Überlaufen gebracht.

    Putin hatte – wie die Sowjetunion 1942 in Stalingrad – keine andere Wahl als „Keinen Schritt zurück“.

    1. Sicherlich ist es für Russland wichtig zu gewinnen, sonst hätten sie die MSO wahrscheinlich gar nicht angefangen. Aber um jeden Preis? Die Entwicklung derzeit ist nicht so, dass Russland über jeden preis auch nur nachdenken müsste. Da haben in der aktuellen Situation jedenfalls, andere schon eher den Schwarzen Peter in der Hand 😉

  8. Auszug –

    „Lieber das Ende der Welt als das Ende der US-Dominanz?“

    Genau das trifft nach unseren Befürchtungen den Nagel punktgenau auf den Kopf – denn ansonsten müßten DIE ja eventuell auch mal richtig mit ihren Händen arbeiten, um ihre Brötchen zu erwerben…

    Der Artikel ist wieder mal gut basiert geschrieben. 👍😉👍

    1. „Der Artikel ist wieder mal gut basiert geschrieben. 👍😉👍“
      Aber klar. Je mehr und guter noch, wenn man bedenkt, dass der Autor vor kurzem noch ein gewisses RAND Papier als das non plus ultra westlicher Außenpolitik beschrieben hat (diese Beschreibungen wurden dann mit der Bemerkung RAND ist umgesetzt abrupt beendet), welches aussagte, was geht uns die Ukraine an, lass uns da langsam raus.
      Nun sind wir also einen Schritt weiter, es fehlt nur noch die komplexe Betrachtung des ökonomischen Fiaskos, sollte die (neue Regierung der) Ukraine beschließen, dass keine Schulden zurück gezahlt werden und auch die Investitionen von Black Rock und Co. ungesetzlich und somit zu enteignen sind 😉

  9. Das ist doch Schnee von vor vor gestern …
    Das veröffentlichte Telefonat von François Hollande wo er sagt „wir haben beschlossen an den Russen ein Exempel zu statuieren um den Chinesen, Iranern und Türken zu zeigen wo ihr Platz ist“
    Schon Jahre her …

  10. „Danach sollte die russische Wirtschaft mit Hilfe der schon im Vorwege ausgearbeiteten Sanktionen zerschlagen werden, . . .“

    Genau das war ihr Plan. Wahrscheinlich kam noch die militärische Selbstüberschätzung dazu. Jetzt herrscht Ratlosigkeit. Nichts, aber auch garnichts läuft wie geplant und gewünscht. Ihnen zerbricht ihre Welt unter ihren Händen. Auch in ihren Heimatländern mucken die Menschen langsam auf. Jetzt müsste man nur noch die Energie von Milliarden Menschen gezielt gegen diese Globalisten-Verbrecher lenken. Und dann ab mit ihnen in ein großes Arbeitslager!

    1. @Krambambuli

      Ich Stimme Ihnen zu, aber ich glaube das gilt für „beide Seiten“
      Militärisch wurde die so genante „Ukraine“ weit unterschätzt
      Und Russland wurde weit überschätzt.

      Und das hat man deutlich gesehen dass völlige Ratlosigkeit herrschte, und seit dem hat sich die Wage „noch nicht eingependelt“ dass man langfristig mit dem Status quo arbeiten könnte

      1. Es gibt keinen Status Quo, jedenfalls nicht an der Front.
        Study of war hat auf seiner Ukraine Karte eine neue Farbe eingeführt, tiefrot für russische Gebietsgewinne der letzten 24 Stunden. Damit tüpfeln sie hier und da auf der Landkarte rum 😉 Wohldosiert aber doch fast jeden Tag ^^

        1. @hector2

          Da müssen sie schon tiefer in die Thematik eintauchen und wirklich gucken was den an der sogenanten Front passiert.
          Dort wo Kiev aus politischen Gründen Angriffe befihlt dort sind die Verluste entsprechend hoch
          Dort wo die Millitärs von Kiev in Ruhe gelassen werden dort sieht die lange ganz anders aus.

          Und dort wo Kiev sich nur verteidigt und die Russen angreifen um vorzurücken, dann explodieren auch bei den Russen die Zahl der gefallen
          Und die Taktik der „Feuer Wand“ alles vorher platt zu Bomben.
          A: bei 100 m / Tag rechnen sie mal hoch wie lange alles noch dauert
          B: haben auch die Russen nicht wenig Verluste

          Im ersten Jahr 3 zu 1
          Im zweiten Jahr vll etwas mehr

          Und da für die USA auf beiden Seiten Russen sterben, läuft für die USA alles nach Plan

          Gucken sie sich Berichte russischer Soldaten an, die sagen ganz klar.
          Für jeder Meter zahlen wir mit Blut!
          Egal mit welcher Farbe die Gebiete auf der Karte markiert werden

          1. Nun gut, dann halte ich mich halt zurück und versuche tiefer in die Thematik einzutauchen 🙁
            Das Ihre auch sehr allgemein gehaltenen Kommentare mir dabei leider nicht helfen, hab ich erkannt….
            Übrigens … ich hatte von Gebietsgewinnen gesprochen, nicht von Gefallenenzahlen 😉

            1. @hector2

              Es ist ja nicht so dass sie absolut unrecht haben.

              Es ist einfach nur das oft und gerne nur die guten Dinge oder die Erfolge etc in den Vordergrund gestellt werden.
              Aber die Kosten, Verluste Misserfolge etc irgendwie sehr oft unter den Teppich gekehrt werden…

              Und wie heute schon die Beute geteilt wird,
              Also ich finde das ist alles andere als absehbar …
              Vor allem aus russischer Sicht ist der Feind die USA und nicht die Ukraine… und die USA leiden bis jetzt am wenigsten unter dem Krieg in der Ukraine …

              1. @Yr

                Sie haben noch gar nicht begriffen, dass Russland überhaupt NICHT die Ukraine „einnehmen“ will – das war NIE deren Absicht!

                Sie haben da einfach ihren Denkfehler! Entweder haben Sie sich seit 2014 gar nicht informiert oder es ist wirklich alles an ihnen vorbei gegangen!

                Wenn man sich das Gebiet der ‚Kämpfe‘ anschaut, ist es ganz eindeutig, dass RF lediglich die kiewer Truppen in ihre eigenen Gebiete zurück schickt.
                Deren klarer Ansatz ist, die Ostukrainer zu schützen vor den Kiewer Nazis.

                Das ist auch noch NIE anders gesagt worden. Die Verluste halten sich gegenüber den Ukrainern ziemlich in Grenzen. Ganz ohne Verluste wird es nicht gehen. Das wissen die russ. Soldaten auch – die meisten haben sich freiwillig gemeldet.

          2. @Yr
            „Gucken sie sich Berichte russischer Soldaten an, die sagen ganz klar.
            Für jeder Meter zahlen wir mit Blut!
            Egal mit welcher Farbe die Gebiete auf der Karte markiert werden“

            …und derweil platzen russische „Wunderwaffen“ wie T90M & Co durch einfachste Mittel wie M2A2 genauso wie die wertewestlichen Blechbüchsen durch russische Drohnen.
            Ein bischen gezieltes Dauerfeuer reicht doch.

            https://youtube.com/shorts/e4jlUafY4Q0?si=wwgc2mrJ9BIeMRcF

  11. Was die Falken nicht bedenken, Russland hat den Krieg schon vor über einem Jahr gewonnen, nur die ukrainische Regierung und der Westen wollen es nicht wahr haben. Wer Menschen ohne militärische Ausbildung in den Krieg schicken muss, der bietet seine letzten Reserven auf. Diese Menschen sind nur noch Kanonenfutter und es ist ein Kriegsverbrechen des Westens, dass diese Menschen weiter in einem sinnlosen Krieg sterben.
    Das entschiedene aber ist, dass die Waffen des Westens entzaubert wurden und jede Regierung sehen kann, dass es sich um Schönwetterwaffen handelt. Die westlichen Panzer erweisen sich als teurer Schrott, die Haubitzen können keinen Schmutz vertragen und nach ein Paar Schuss hintereinander werden die Rohre krumm und die Schießgenauigkeit ist hinüber. Das Patriot System, auf das die USA so stolz sind hat sich als unfähig erwiesen.
    Erklärungen für die Öffentlichkeit ziehen bei Regierungschefs nicht, dass dies der mangelnden Ausbildung der ukrainischen Truppen zuzurechnen ist. Jeder kann wissen, dass der Westen natürlich sein Fachpersonal zur Bedienung der Waffen mitgeschickt hat, die derzeit auch sterben wie die Fliegen.
    Der Krieg hat folgendes aufgezeigt. Der Westen geht ohne Rücksicht auf Verluste mit seinen Verbündeten um. Die Waffen des Westens sind Schrott. Russland versucht im Krieg möglichst zivile Opfer zu vermeiden. Hat seine Waffen optimiert und seine Kampfkraft verbessert. Und das wichtigste: Russland hat den Sanktionen des Westens getrotzt und seine Wirtschaftskraft sogar verbessert.
    Falken, die jetzt noch davon träumen Russland zu besiegen, sind entweder nur dumm, oder falsch informiert, wie es in der Ukraine aussieht.

    1. @Hugross

      Leider muss ich ihnen entschieden widersprechen, da sie zumindest meiner Meinung nach ein völlig falschen Blickwinkel haben.

      Die USA haben dir, dass muss man zugeben aber Meisterleistung hin gelegt und Moskau nach allen Regeln der Kunst übern Tisch gezogen.

      1: für die USA gibt es keine Ukraine oder Ukrainer! Es sind alles Russen und je mehr Russen sterben um so besser!
      Gleichzeitig hinterlässt man den Russen, wieder mal verbrannte Erde.
      Ein voller Erfolg.
      2: Die Achse Pekin-Moskau-Berlin ist sowas von endgültig vom Tisch. Das ist die größte Angst der USA gewesen seit jeh her
      (Eurasien)
      Ein voller Erfolg.
      3: Die EU ist mittlerweile nicht „abhängig“ von den USA, Sonden komplett geschluckt!
      (Politisch Tod, wirtschaftlich Tod/ und die USA abgewandert)
      Ein voller Erfolg.
      4: alles oben aufgezählten zum Preis von 50 Milliarden $/Jahr, von denen 90% die USA nie verlassen haben …

      Das soll mir einer erklären, wo haben die USA bei der Operation mit dem Codenamen „Ukraine“ sich verrechnet?

      1. 1. Das mit dem Sterben mag stimmen, aber dadurch, dass die Front zumindest bis die strategischen Reserven der Ukraine aufgebraucht waren, aktiv still stand, hat die verbrannte Erde dann doch etwas minimiert. Weder Odessa noch Dneprpetrowsk noch Saparoshje oder Charkow sind vollständig zerstört.
        2. Die Achse Peking-Moskau-Berlin … mhhhh …die große Frage ist ja, wer noch was von Berlin will? die deutsche Igeneurskunst ist den Bach runter, Innovationen kommen aus Peking. Es hat früher keiner von der Achse Peking-Moskau-Berlin gesprochen, es war immer Berlin-Moskau, was man verhindern wollte. Mit Moskau-Peking hat sich da aber etwas gefunden, dass unter heutigen Bedingungen wesentlich schlagkräftiger ist.
        3. Die EU hat ihre Vasallenpflicht fast erfüllt. Deindustrialisiert, ohne eigene Interessen und Visionen. Wenn man irgendwann ganz unten ist (ja das mag noch dauern) geht es aber wieder bergauf. Mit etwas Glück mit neuen nationalen Identitäten und Nationalbewusstsein in den einzelnen Staaten.
        4. auch die 50 Mrd $ je Jahr, die die USA nie verlassen haben, konnten nicht verhindern, dass die Staatsverschuldung weiter stieg und der Schuldendienst eine Grenze erreicht, die bald nicht mehr bedienbar ist.
        Wie Sie sehen, hat jedes Ihrer Argumente ein Gegenargument, man wäge beide Seiten gegeneinander ab und entscheide dann, auf welcher Seite man lieber steht.

        1. @hector2

          Das ist mir etwas zu einfach betrachtet… und vor allem vermischen Sie hier Globalepolitik und Kontinentalepolitik.

          Moskau hat sich „ein Bein ausgerissen“ um die EU „als Gegengewicht“ zu China im Osten nicht zu verlieren
          Und würde sofort alles vergessen wenn die EU wieder herzhaft an Beziehungen interessiert wäre

          Die EU das sagen sie selber richtig, zwar im Fall, aber noch lange nicht am Ende und schon gar nicht etwas was kein Wert hat (für die USA als ihr besitzt)

          Und die internen Problem der USA sind hausgemacht.
          Die USA sind das einzige Land dessen Probleme nicht von extern komme.
          Somit haben die USA es selber in der Hand ihre Problem zu lösen.
          Und wenn die Amis bei einer Sache kein Spaß verstehen, ist es ihr Portmonee!
          Was die USA angeht, wird meiner Meinung nach „die Beute“ mindestens 10 Jahre zu früh geteilt.

          Und in 10 Jahren wenn vll Ci nicht mehr da ist…
          Und vll Putin nicht mehr da ist …

          Ich finde hier wird der Tag vor dem Band gelobt und bis zum Jahr 2030 sind viele Fragezeichen offen …

  12. Krieg ist Rassismus. Was ist rassistischer, als in ein fremdes Land zu marschieren, da die Menschen umzubringen und Rohstoffe und Schätze zu klauen? Baerbock ist Rassist und Faschist. Hätte sie den Asov-Gaunern keine Waffen geliefert, wäre niemand umgebracht worden.
    Es geht im Krieg immer um materielle Güter.

    1. Wenn die Ukraine verliert und Russland den Getreidehandel kontrolliert, wird angeblich die Landwirtschaft Frankreichs bedroht. Aha. Und wenn die Ukraine gewinnt und in die EU aufgenommen wird und dann der größte Getreideproduzent und Nettoempfänger der EU ist, nicht???!?

      Interessant.

  13. Leider wollte Obama dort eine US-Marinestation aufbauen und die Russen dort vertreiben !!

    Dem ist Putin zuvor gekommen zumal die Mehrzahl der Krim-Bewohner für Russland gestimmt haben !!!

    Völkerrecht: Ukraine, Krim, Russland – Annexion oder Sezession?

    https://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen/

    von Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider (unserem bekanntesten Staatsrechtler)

    Kurzfassung: Das Selbstbestimmungsrecht der Bürger der Krim kann durch völkerrechtliche Verträge oder die Verfassung der Ukraine nicht aufgehoben werden.

    Die Krim hatte und hat als autonome Republik jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren.

    Die Hilfestellung Rußlands beim Sezessionsprozeß der Krim war verhältnismäßig und kein Verstoß gegen das Völkerrecht.

  14. 500 Jahre Kolonialismus haben die Ideologie der „weißen Herrenrasse“ so tief ins kollektive Bewusstsein der Menschen im Westen gegraben, dass die meisten es gar nicht mehr merken. Herr Röper hat es durch längeren Aufenthalt in Russland geschafft, sich davon gewaltfrei zu befreien. Die Menschen im Westen werden wohl nicht so viel Glück haben.
    Dazu kommt noch, dass das Kapital nicht anders agieren kann, als es das tut, weil es sonst seine Macht freiwillig abgeben müsste. Dabei hat es nach dem 2.WK ganz viel Geld und Zeit aufgewendet, die Gesellschaften im Westen strikt nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Das soll nicht umsonst gewesen sein.

  15. Wurde hier nicht monatelang gesagt, dass es den USA egal ist wo die Grenze in der Ukraine verläuft und deshalb die Unterstützung bald aufhört? RAND-Papier?! Und jetzt kämpfen die USA um ihr Überleben?

      1. dafür spielt die Ukraine aber so gute wie keine Rolle. Das erscheint eher wie Monopoly und Egoshooter, allerdings mit realen -natürlich fremden- Soldaten; und von außen zugucken.

        Russland schwächen, ist natürlich das Ziel. Im Idealfall Revolution auslösen und in RU wieder so einen Jelzin installieren, mit dann Ausverkauf der russischen Ressourcen an Gas/Öl/Kohle/Land an US-Konzerne. Ganz nebenbei wurde der leidige Handel EU/DE/RUS bereits erfolgreich torpediert. War dem US-Kapital immer ein Dorn im Auge.

        Und wenn der Permafrostboden weiter auftaut, gibt es zudem riesige neue Ackerflächen. Dann könnte RU die ganze Welt mit Getreide versorgen. da wäre das anglo-amerikanische Finanzkapital natürlich ebenfalls sehr sehr gerne dabei.

        Im Gegensatz zu Gegendasvolkregierende und Klimaklebergören (wg. Methanausstoß) sehen das die Russen eher nüchtern und praktisch:

        https://www.agrarheute.com/management/agribusiness/russland-will-getreide-arktis-ernten-welt-versorgen-589278

        .

    1. Die Ukraine ist den USA völlig egal. Obama wollte dort nur einen kleinen Störkrieg, Trump gar keinen, Biden wollte von dort Rußland knacken, um China zu treffen. Wenn sie nun die Sache wegen Erfolglosigkeit abblasen könnten, unter Verlust der Ukraine, und ansonsten wäre die Welt wie vorher, wäre ihnen das sehr recht. Aber die Welt ist nicht wie vorher. Wir stehen vor dem Kollaps des „geopolitischen Europa“ und damit der „westlichen Ordnung“ insgesamt.

  16. „Denn ein Konflikt mit der Nato würde zu einer russischen Niederlage führen.“
    Das stimmt – wenn es ein konventioneller Krieg wäre.
    Deshalb wird Russland im Fall eines solches Krieges Atomwaffen einsetzen.
    Vermutlich zuerst in den an den russischen Grenzen anliegenden Nato-Ländern,
    wo sich die Massen der konventionellen Nato-Truppen versammeln.

    1. Die NATO als NATO wird niemals Krieg gegen Rußland führen. Die Türkei und einige kleinere wie Ungarn sind dagegen, und die USA, die damit selber zum Ziel für die strategischen U-Boote mit Hyperschall 100 Meilen vor ihren Küsten würden.

      Die Euro-NATO bietet längst alles auf, was sie gegen Rußland hat. Munition und Waffen der geeigneten Kategorien gehen aus. Und die Russen führen nur eine Sonderoperation, einen Verschleißkrieg in einer begrenzten Kampfzone. Selbst das Hinterland von 404 ist kaum betroffen, abgesehen von gelegentlichen „Kalibrierungen“.

      Bei einem offenen, vollen Angriff der Euro-NATO käme natürlich was zurück. Die NATO hat keinerlei wirksame Abwehr gegen russische Fernwaffen wie Kalibr, Iskander, Kinshal, und dazu Cyberangriffe. Die Russen würden hier einfach Strom, Telekom und DB ausknipsen.

      Und an der Front stünden Amateure mit untauglichen, veralteten Waffen und Munitionsmangel gegen eine militärische Supermacht, die nötigenfalls auch noch China auf ihrer Seite hat.

      1. Und sie werden doch Krieg gegen Russland führen, weil genau darauf ihre Militärstrategie aufgebaut ist, so wie Page Anonym es seit 2013 schrieb, welche als einziger weltweit so früh und exakt dem Putsch in Kiew vorhersagte mit dem heutigen Resultat.

        Worum geht es wirklich ?
        Dazu müssen wir genau analysieren die Gegebenheiten auf militärstrategische Maßnahmen die auch mit den Finanzströmen in Verbindung stehen.

        Trump löste alle Abrüstungs- und Sicherheitsabkommen einseitig mit Russland auf.

        Der Nahost-Konflikt ist die perfekte mediale Ablenkung. Es ist kein Zufall, was gerade geschieht und das Interesse damit auf das Rote Meer und den Gaza gelenkt wird. Wie wir wissen waren westliche Geheimdienste „informiert“ über die Attacke in Israel. Wurde die Hamas vielleicht sogar von Geheimdiensten bewusst geführt und hat Israel den Schutz seiner Grenze mit Absicht vernachlässigt?

        Schauen wir uns ein Szenario an, welches ab jetzt möglich ist.

        Defender Europe 2020 war unter den Maßnahmen des 1. Lockdowns zu den geheimnisvollsten Manöver an russischer Grenze unter völligen Ausschluss der Öffentlichkeit

        Da wurden militärstrategische Bedingungen geschaffen für einen bevorstehenden Angriff der NATO-Staaten gegen Russland.

        Nun wird 2024 das mit Abstand größte „Manöver“ seit 1988 durchgeführt. Diesmal aber direkt an russischer Grenze von Norwegen über Finnland, Schweden, den baltischen Staaten, Polen bis nach Rumänien. Das stinkt gewaltig nach Krieg gegen Russland. Ukraine kann man quasi zu den NATO-Streitkräften dazurechnen, wie auch die Türkei, obwohl offiziell noch chr am Manöver beteiligt ist, aber als NATO-Staat am russischen Gewässer liegt.

        Rechnet man Streitkräfte der NATO zusammen die daran beteiligt sind, dann kommen wir auf eine Höhe von über 2.5 Millionen Soldaten plus Paramilitärische Einheiten dieser Länder, wo allein Polen mit über 120.000 Mann aufwiegen kann. Nicht zu vergessen die Reservisten.

        So eine konzentrierte militärische Macht an russischer Grenze gab es noch nie seit Ende des 2. Weltkriegs.

        Ein Video verdeutlicht, dass ein Angriff der NATO mit Enthauptungsschlag durch Hyperschallraketen mit atomaren Sprengköpfen in weniger als einer Minute erfolgen könnte bei 20 Mach.

        Das Video finden Sie im Kanal der Page die 2013 den Putsch in der Ukraine vorhersagte und das jetzige Resultat.

        https://t.me/nachdenkseiteanonym/256

        Als Resultat werden über 90 Millionen Russen getötet und durch den russischen Gegenschlag könnten bis zu 200 Millionen Europäer Opfer der NATO-Politik werden.

        Die USA wollen die Europäischen Staaten weiter mit hereinziehen bis Ende dieses „Manövers“, damit es kein Zurück geben wird, daher erfolgen bis Mai keine Zahlungen bzw nur geringfügig für die Ukraine. Europa wird so oder so zum Schlachtfeld der Transatlantiker.

        Alles Militärstrategie Made in USA.

  17. Die Frage über das warum wurde vor 100 Jahren bereits beantwortet und da sah die Welt noch ganz anders aus.
    „Das Monopol als das ökonomische Wesen des Imperialismus ist die Einheit seiner fünf Hauptmerkmale. Es ist das entwickelte Kapital- und Ausbeutungsverhältnis, das durch den Drang zur Expansion und Herrschaft charakterisiert ist. „Das Herrschaftsverhältnis und damit verbundene Gewalt – das ist das Typische für die, jüngste Entwicklung des Kapitalismus‘, das ist es, was aus der Bildung allmächtiger wirtschaftlicher Monopole unvermeidlich hervorgehen musste und hervorgegangen ist.

    Aber auch diese Faktoren reichen nicht aus, um den sich mit der gewaltigen Entwicklung der Produktivkräfte und der damit wachsenden organischen Zusammensetzung des Kapitals verstärkenden Anforderungen der Akkumulation des Kapitals gerecht zu werden und dem Fall der Profitrate entgegenzuwirken. Daher wird der Übergang der freien Konkurrenz zum Monopol zur Gewinnung und Sicherung von Monopolprofit für die Existenz und die weitere Entwicklung der kapitalistischen Produktionsweise zur objektiven Notwendigkeit.

    Der Monopolprofit, der nicht im Lande zu Monopolprofit akkumuliert werden kann, drängt zum Kapitalexport und bildet die Grundlage für den Kampf um die Beherrschung der Rohstoffquellen und Märkte, für die ökonomische Aufteilung der Welt unter die internationalen Monopole und die territoriale Aufteilung der Welt unter die imperialistischen Großmächte. “
    Die Grundursache für alles ist einzig und allein der Machterhalt des Kapitals, der Hegemon USA ist nur Mittel zum Zweck! Alles was in der heutigen Zeit passiert hat nur diesen einzigen Grund als Ursache. Und natürlich hat die Masse der Bürger im Westen 40. Jahre gut gelebt, dass Kapital musste es zugestehen da es auf der anderen Seite den „Real existierenden Sozialismus gab. Aber sofort mit dessen Untergang begann das Kapital Schritt für Schritt seine sozialen Zugeständnisse wieder einzusammeln. Höhepunkt Harz 4 und heute die Bauern.

  18. Dutzende tote und verletzte Zivilisten: UN-Generalsekretär verurteilt Angriff auf Donezk

    UN-Generalsekretär António Guterres verurteilt den Beschuss eines Marktes in Donezk, bei dem 27 Menschen getötet und mindestens 25 verletzt wurden.

    Er warnt, dass Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur durch das humanitäre Völkerrecht verboten und inakzeptabel seien.

  19. Klitschko: Ukraine weit entfernt von einer Demokratie

    Kiews Bürgermeister sieht die Ukraine auf dem Weg in den Autoritarismus.

    „Ich kann das, was wir jetzt sehen, nicht als Demokratie bezeichnen“, sagt er in einem Interview.

    Seine Entscheidung, Alarm zu schlagen, sei jedoch konstruktiv und nicht als Angriff zu verstehen.

    1. Um einen Krieg zu führen muss man nicht „demokratisch“ sein.

      Das Ziehkind der Adenauer Stiftung möchte nur ablenken und sich dabei profilieren.

      Auch er ist ein Befürworter eines Enthauptungsschlags gegen Russland, welche jetzt kommen könnte durch den Einsatz von Hyperschallraketen mit Mach 20 aus allen Richtungen, wie die Page Anonym es vor über 10 Jahren vorhersagte, wobei der Putsch in Kiew das Hauptelement in der Militärstrategie dafür spielt.

    1. Die westliche Version, d.h. der Nullchecker, ohne Hintergrundinformationen liest sich so

      [https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-04/ukraine-konflikt-russland-soldaten-abzug-krim]
      https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/russland-ukraine-konflikt-putin-100.html

      Man erfährt lediglich etwas von „Bislang mehr als 13.000 Tote im Ukraine-Konflikt“.

      Der tatsächlich Sachverhalt ist der, dass das Donbass-Militär im Zuge der Minsk-Verhandlungen angewiesen waren, auf Beschuss nicht zu reagieren, während das ukrainische Miltär munter weiter die Städte bombadierte.

      Dazu kam, dass die Ukraine ein Heer aufstellen wollte, um die abtrünnigen Gebiete Donezk und Luhansk zurückzuerobern. Diese Vorbereitungen waren wohl bis Februar 2022 abgeschlossen. Aus diesem Grund haben Donezk und Luhansk, nach den Referenden 2014, immer wieder als Schutz um Anerkennung und Aufnahme durch die russische Föderation gebeten. Als die Ukraine kurz vor einem Angriff stand, kam zuerst die Anerkennung als russische Gebiete durch die RF am 20/21.02.2022 und dann war am 24.02.2022 von russischer Seite Schluss mit lustig und man ist der Ukraine schlicht und ergreifend zuvorgekommen.

      Deshalb damals 2021 der erste Aufmarsch der russischen Armee rund um die Ukraine als vorletzter Warnschuss und schlussendlich 2022 der allerletzte Warnschuss.

      In der englisch-sprachigen Literatur liest sich das schon differenzierter.

      21.04.2021 Russia says Ukraine, NATO ‘continuing military preparations’
      Moscow urges Kyiv and its allies to refrain from actions that could lead to an escalation in the conflict-stricken Donbas.
      Tensions between Russia and Ukraine simmered on Wednesday, as Moscow accused Kyiv and NATO of continuing military preparations amid heightened concern over possible hostilities in the conflict-stricken Donbas region.
      [https://www.aljazeera.com/news/2021/4/21/russia-accuses-ukraine-nato-of-ongoing-military-preparations]

      13.05.2021 Escalation of the Crisis in Ukraine in the Spring of 2021
      It is believed that the Putin administration, while understanding it would receive the hostility and disadvantageous treatment as a consequence of its actions, made the decision to execute this operation in order to avoid unacceptable losses. This was the fear that the whole of Ukraine would break off ties with Russia as a result of the political upheaval that occurred in Kiev in February 2014, join the “enemy camp” of the North Atlantic Treaty Organization (NATO), and become a frontline for attacks on Russia.
      [https://www.nids.mod.go.jp/english/publication/commentary/pdf/commentary165e.pdf]

  20. Basis de.statista.com. Russland verfügt über knapp 6000! nukleare Sprengköpfe, > 1500 Helis, > 1500 Kampfflugzeug, wobei eines reicht um 100te am Boden in Schach zu halten, > 12000 Kampfpanzer, > 10000 Artillerie-Einheiten, fast 4000 Raketenwerfer, +/- 600 Militärschiffe.

    Hey, linker Mob aus Politik & Gesellschaft, ich hoffe doch, wenn euer Krieg dann unsere brutale Realität wird, dass Ihr euch mit euren Familien und Genossen an die Front stellt & für euren Wahnsinn die Verantwortung übernehmt!

    1. das ist das ja, wenn so Leute wie Strack-Dummermann und Hofgeiger und Co. auch nur mal einen Tag in vorderster Linie wären, die würden weinend und schreiend mit vollen Hosen um Frieden betteln. Aber das sind leider die ersten, die im sicheren Bunker sitzen.

      Unabhängig davon ist es schon sehr bemerkenswert, wenn lInks-grün Krieg will, rechts eher Friedenslösungen und dann tausende „gegen rechts“ demonstrieren. Im sonst üblichen GEZ-Framing wären somit alle Anti-AfD-Demonstranten Kriegstreiber. Der Wahnsinn als Prinzip.

  21. Zur Vervollständigung der abläufe hätet ergänzt werden müssen:

    7. Februar 2022: US-Präsident Biden kündigt im Beisein von Kanzler öffentlich an, daß es im Falle eines russischen Angriffes auf die Ukraine „kein Nordstream 2 mehr geben“ und die USA „dem ein Ende setzen“ würden. Auf den Hinweis einer einer Journalistin, daß die Pipelines unter deutscher Kontrolle stünden, sagte er „Ich verspreche Ihnen, daß wir es zu tun in der Lage sind“.

    26. September 2022: drei der vier Nordstream 1+2 Pipelines werden gesprengt (der Gasaustritt steht für eine der größten Umweltkatastrophen aller Zeiten). Es deutet alles darauf hin, daß die Sabotage von den USA nicht nur angekündigt, sondern auch tatsächlich von ihnen durchgeführt oder geleitet wurden.

    Ansonsten erlaube ich mir noch folgende Anmerkungen [zum jeweiligen Datum]:

    [21. Februar 2022]
    Putin hatte zuvor mehrfach Gesetzesvorlagen zur Anerkennung der Donbaßrepubliken in der Duma ins Leere laufen lassen und mußte sich dafür Kritik von „Ultras“ gefallen lassen, in deren Kreisen er hinter seinem Rücken „der Deutsche“ genannt wurde.
    Die Zunahme des ukrainischen Artilelriebeschusses auf das bis zu Dreifache wurde von der OSZE-Mission im Donbaß bestätigt, welche aber zuvor illegitimerweise jahrelang sicherheitsrelevante Informationen von dort an Kiew weitergegeben hatte.

    [24. Februar 2022 – meine wiederholten Einreden]
    – Aus dem russischen Außenministerium hieß es zuvor monatelang, daß die Truppenkonzentrationen in Südrußland reine Manöver seien. Sprecherin Sacharowa machte noch Wochen vorher die Annahme lächerlich, daß die russische Armee die Grenze überschreiten würde, und zwar nicht nur die „freundliche“ zum Donbaß, sondern eben auch die „feindliche“ nahe Kiew.
    – Mit Ausnahme wohl von Weißrußland hat sich der Kreml bei keinem der ihm nahestehenden Länder Rückendeckung geholt, insbesondere nicht in China, das von dem Angriff überrascht wurde. Hier hätte die UNO noch als Bühne genutzt werden müssen.
    – Selbst unter Verzicht auf ein Überraschungsmoment hätte zuvor nicht nur auf diplomatischen Kanälen, sondern auch in den Westmedien ein unüberhörbares Ultimatum von ca. 5-10 Tagen an Selenskij gestellt werden müssen, bevor man einfiel.

    [29. März 2022]
    Der Marsch auf Kiew ist mir bis heute ein Rätsel. Offensichtlich genügte die Truppenstärke nicht, um die Stadt zu besetzen. Und auch als Druckmittel oder gar zum Auslösen eines Militärputsches reichte sie offensichtlich nicht.

    [3. April 2022]
    Es ist richtig, daß es in Butscha (und Irpin) keine unabhängige Untersuchung gab, in der festgestellt wurde, wer und wie „frisch“ diese Opfer waren. Für eine Falschflagge spricht auch der feige, aber erfolglose spätere Istanbuler Mordanschlag des SBU auf einen französischen Journalisten, der gesehen und veröffentlicht hatte, daß in Butscha Leichen aus ukrainischen Armee-Lkws auf die Straße gelegt wurden, bei denen es sich um Tote vorangegangener Kampfhandlungen oder Bombardierungen gehandelt haben könnte. Man kann aber auch davon ausgehen, daß sich kampflos zurückziehende Armeeeinheiten höchstwahrscheinlich von Heckenschützen unter Feuer genommen wurden, was womöglich einen weiteren Teil der Opfer erklären mag.

    [9. April 2022]
    Außenministerin Baerbock sagte im Januar 2024 in einer Fragestunde im Bundestag, Selenskijs Delegation in Istanbul hätte nur unterschrieben, wenn Rußland zugesagt hätte, seine Truppen aus der gesamten Ukraine (wohl unter Einschluß der Krim) zurückzuziehen. Dem widersprechen allerdings gleich mehrere Statements anderer Beobachter und Teilnehmer dieser Verhandlungen

  22. Französische Freiwillige der Organisation SOS Donbass haben russischen Medien eine (unvollständige, 13) Teilliste von Söldnern zur Verfügung gestellt, die sich nach ihren Angaben während des Raketenangriffs in der Nacht des 17. Januar auf einer Militärbasis in Charkiw befanden.

    20.01.2024 [https://www.voiceofeurope.com/de/die-namen-der-franzosischen-soldner-die-auf-der-seite-der-ukraine-kampfen-sind-in-den-massenmedien-aufgetaucht/]
    22.01.2024 [https://www.voiceofeurope.com/de/freiwillige-veroffentlichen-namen-von-toten-und-verletzten-franzosischen-soldnern-in-der-ukraine/]
    22.01.2024 [https://www.voiceofeurope.com/de/freiwillige-veroffentlichen-namen-von-toten-und-verletzten-franzosischen-soldnern-in-der-ukraine-2/]

    Eine längere Liste mit 30 Namen gibt es bei [https://t.me/DruschbaFM/32012]

    Das lässt sich sich über Anzeigen in den französischen Medien überprüfen.

  23. Na, endlich nach gefühltem 5. Anlauf hat es geklappt, meinen schon vorhandenen Account wieder zum Leben zu erwecken! Heute hat es funktioniert, Passwort vergessen, neues PW und neue Anmeldung! Hurra!
    Herrn Röper herzlichen Dank für diese Zusammenfassung der Ereignisse!
    Genau das fehlte mir, kurz gefasst das Wesentliche!
    Meine Bibliothek an Büchern zu Analysen der derzeitigen Katastrophen ist rappelvoll.
    Aber soll ich nun nochmal komplett Breszinski, Monika Donner, Noam Chomski usw. von seite eins bis ganz hinten druchackern. Kann ich nicht, da müßte ich den Schlaf abschaffen und irgendwo nochmal 24 Stunden zusätzlich zubuchen.
    Eins aber ist sicher, die Analysen eines Scholl-Latour, Ulfkotte, Ganser oder einer
    Krone-Schmalz, wie alt sie auch nun mittlerweile sein mögen, ihr Zutreffen heutzutage ist fast grenzenlos. Die und viele andere haben die Kristallkugel, die ihres Verstandes!

  24. Man könnte auch mal fragen warum es einige Länder so eilig hatte noch in die NATO aufgenommen zu werden ?
    Könnte es sein das da noch ein Haufen Biolabore in den Ländern im Einsatz sind und man Schutz brauch , sollte der Russe spontan da mal hallo sagen ?

  25. Also konsequent ist das ja nicht, eben haben sie noch darüber gesprochen, dass die Klimaerwärmung die grösste Bedrohung für die Menschheit sei! Und bei der angekündeten NATO Übung mit 90’000 Mann wird dann wieder verheizt was geht. Was soll man glauben.

    1. „Was soll man glauben.“

      ganz sicher NICHT, dass „die Klimaerwärmung die grösste Bedrohung für die Menschheit sei“.

      aber: dass Klima-Ablaßhandel und Luftsteuern Ottonormalo schön das Gled aus der Tasche ziehen,
      was dann prima u.a. im Rahmen des „NATO 2%-Ziel Rüstung“ an bestimmte Gruppen zu verteilen und zum maximalen SchadstoffausstoSS dieser befähigt.

  26. So sehe ich das auch. Trump könnte in der Tat wieder Präsident werden und damit wäre es mit der Kriegsherrlichkeit vermutlich vorbei, ziemlich schnell.

    Also muss die Nato und die Kriegstreiber in Washington Gas geben, um den ersehnten Krieg, zuerst gegen Russland, noch schnell vom Zaun brechen.

    Zur Frage der anderen Ziele: Sicher. Eines wäre die NAZI-REGIERUNG in Berlin !!

  27. In seinem brandneuen Buch sagt Emmanuell Todd voraus, dass der dekadente und innerlich verrottende Westen den Krieg gegen Russland grandios verlieren wird.

    https://www.theinteldrop.org/2024/01/18/pepe-escobar-how-the-west-was-defeated/

    Deutschland wird unter einer neuen echten deutschen Elite mit Russland zusammenarbeiten und wird in eine goldene Zukunft gehen.

    Zitat: „12. Zusammen mit mehreren Analysten in Russland, China, dem Iran und den Unabhängigen in Europa ist Todd sicher, dass die Besessenheit der USA, Deutschland von Russland abzuschneiden, zu einem Scheitern führen wird: 

    „Früher oder später werden sie zusammenarbeiten, da „ihre wirtschaftlichen Spezialisierungen sie als ergänzend definieren“. 

    Die Niederlage in der Ukraine wird den Weg eröffnen, da eine „Zwischenkraft“ Deutschland und Russland wechselseitig verführt. “

  28. Niemals Waffen in Krisengebiete liefern. Was ist mit diesem Land, mit meinem Land Deutschland los? Haben die deutschen Menschen das Elend der beiden Weltkriege vergessen? Oder sind das gar nicht unsere Menschen sondern die von USA gekauften Politiker?

  29. Robertson: »Er sagte, Großbritannien, die EU und die USA sollten Pläne für eine mehrjährige Hilfe für die Ukraine verabschieden.«
    Dann müssten sie allerdings auch »Weichziele« schicken, die gehen der Ukraine so langsam aus.

  30. Wer darin eine persönliche Niederlage sieht, von seiner Rolle als Immer-Bestimmer weggedrängt zu werden und deshalb sich wie eine Hyäne gebärdet und gegen Dritte drauflos haut, hat (m.M.n.) ein großes eigenes psychisches Problem. Ein solcher Mensch ist ein Narzisst und muss im Zaum gehalten werden.

  31. China und Iran schreiben anderen Ländern und Völkern nicht vor, wie sie zu leben haben.
    Naja. Da könnte man ja mal die Tibeter, die Kurden, die Syrer die Iraker oder Libanesen oder die Israelis fragen ob die das genauso sehen.

    Allen Staaten der Welt sind gut nur die USA Israel und der Westen sind böse. Ich finde die Weltherrschaft der USA auch nicht toll, aber solche Aussagen sind so platt wie ein Spiegel oder ein Antispiegel nur sein kann.

    Die gute alte Moral von Gut und Böse ist eben immer ein großes Hindernis wenn es darum geht Ursachen und Wirkungen zu verstehen oder einfach nur ehrlich zu sein.
    Aber für ihre Unehrlichkeit ist sie ja bekannt.

    Vielleicht sollten Sie sie deshalb lieber den Politikern und dem Mainstream überlassen Herr Röper?

  32. ….das Ergenis der Russischen MSO, steht doch schon fest !!.. …hier nochmals Escobars Rezitation von Emmanuel Tod !!… ..“Wie der Westen besiegt wurde“…
    https://sputnikglobe.com/20240118/how-the-west-was-defeated-1116245840.html
    ….das wichtigste Unterergebnis ist, dass das „West – brd – Regime“ auch wirtschaftlich „entblättert“ wurde !!..
    ….wenn diese Regime noch die Kapazitäten des 3. Reiches in der Industrie und besonders der Rüstungsindustrie gehabt hätte, wäre es eine Bedrohung für Russland gewesen !!..
    …durch das Aussterben der „Deutschen Facharbeiter (vielleicht noch 10% vorhanden)“ ist dieses Regime nicht mehr in der Lage, je wieder eine grössere wirtschatftspolitische Rolle zu spielen !!..
    …auch die „Treuesten WEST – brd – Marionetten“, werden dies nicht verhindern können !!😎😈

  33. Allerdings kann die Ukraine nicht gewinnen, egal wie viel Geld und Waffen der Westen in das Land pumpt.

    Zweifellos richtig.

    Und eigene reguläre Soldaten will der Westen nicht schicken, denn das würde einen Krieg mit Russland bedeuten, also einen Atomkrieg, den niemand gewinnen kann.

    Das kommt drauf an. Momentan unterschreiben immer mehr NATO-Staaten irgendwelche Verträge mit der Ukraine. Wenn der Westen also nicht verlieren will, wäre die einfachste Lösung Teile der Ukraine im Rahmen dieser Verträge zu besetzen und eine „Bis hier her und nicht weiter“-Linie zu ziehen.

    Russland kann dies nicht verhindern und diese Truppen anzugreifen wäre dann die übliche „völkerrechtswidrige und unprovozierte“ Angriffshandlung, welche in diesem Fall die NATO aktivieren könnte.

    Dann würde der Weltkrieg tatsächlich ausbrechen. Das Problem mit den Falken im Westen ist halt, dass die davon ausgehen dass Russland wie gewohnt kuschen wird.

  34. Die Beutegierigen – Ein Blick auf das Berliner Kriegskabinett

    https://just-now.news/de/deutschland/die-beutegierigen-ein-blick-auf-das-berliner-kriegskabinett/#comment-12899

    „Tagesschau“ & Co. fragen nicht, warum Deutschland den Krieg in der Ukraine verlängert – Die Absichten hinter Merkels Friedensverrat gelten fort und sollen den Wähler nicht erschüttern.

    Mal ehrlich: Wussten Sie, dass Großbritannien, obwohl auf Seiten der Sieger, noch im Dezember 2006 Kriegskredite aus der Zeit des 2. Weltkriegs an die USA zurückzahlte?

    Kriege werden – eine Binsenweisheit – nicht aus hehren idealistischen Gründen geführt, sondern vorrangig aus ökonomischen Interessen.

    Auch unserem Berliner Kriegskabinett geht es nicht um Freiheit und Demokratie der Ukrainer, sondern um reiche Beute in deren Land:

    Um Zugriff auf immense Bodenschätze, unter anderem Lithium.

    Übrigens: Deutschland wird derzeit selbst von der Siegermacht USA besonders stramm gemolken (als US-Vasall, als Netto-Verlust-Träger der US-Sanktionen, als Nord-Stream-Geschädigter:

    Die bekannten 100 Millionen Euro Tribut pro Jahr zur Finanzierung der hiesigen US-Garnisonen sind Peanuts dagegen).

    Aber das steht auf einem anderen Blatt.

    ARD-Tagesschau, ZDF-heute und Deutschlandradio-Nachrichten schert es nicht, aus welch tatsächlichen Gründen die Bundesregierung Geld, Waffen, informationelle und logistische Hilfe in die Ukraine pumpt.

    Bis dato mindestens 30 Milliarden Euro (indirekte Kosten wie die Flüchtlingsaufnahme nicht gerechnet). Profunde Kenntnis der Bundesbürger von den politikleitenden Interessen an der deutschen Kriegsbeteiligung ergäbe mit Sicherheit ein anderes, qualifizierteres Meinungsbild dazu, als es die Tagesschau in ihrem „Deutschlandtrend“ vermittelt:

    „Europa hat in der Vergangenheit eine beträchtliche Anzahl von Rohstoffen, über die auch die Ukraine verfügt, aus Russland bezogen – neben Öl, Gas und Kohle sowie Eisen und Stahl vor allem wichtige Nichteisenmetalle …“

    Tja. Mit den antirussischen Sanktionen haben sich die westeuropäischen Politiklenker ins eigene Knie geschossen.

    Den Schmerz, die wirtschaftlichen Folgen, müssen aber wieder die Bürger ertragen, besonders die von Erwerbsarbeit abhängigen…..ALLES LESEN !!!

  35. Ich möchte noch einmal betonen, dass ihre Unersättlichkeit und ihre Entschlossenheit, ihre uneingeschränkte Vorherrschaft zu bewahren, die wahren Ursachen für den hybriden Krieg sind, den der kollektive Westen gegen Russland führt.

    Sie wollen nicht, dass wir frei sind; sie wollen, dass wir eine Kolonie der USA sind und bleiben !!!

    Sie wollen keine gleichberechtigte Zusammenarbeit, sondern sie wollen plündern.

    Sie wollen uns nicht als freie Gesellschaft sehen, sondern als eine Masse seelenloser Sklaven. ..(aus der Rede Putins)

    Die USA haben gelogen, denn es gab bereits seit 1992 Pläne zur Erweiterung der NATO, die übrigens schon 1992 die Ukraine einschlossen.

    Die USA glauben, dass sie die Welt beherrschen, dass sie die einzige Supermacht sind und tun können, was sie wollen.

    Und aufgrund dieser amerikanischen Werte können wir tun, was wir wollen, ob es sich nun um Subversion, den Sturz von Regierungen, das Anzetteln von Kriegen unter falschem Vorwand, die Bombardierung von Belgrad oder Libyen handelt.

    Es spielt keine Rolle. Hoffen Sie nicht, dass Sie die wahre Geschichte erfahren, denn Sie werden sie nicht bekommen.“ (c) Jeffrey Sachs

  36. Genscher am 31. Januar 1990 :„Sache der NATO ist es, eindeutig zu erklären: Was immer im Warschauer Pakt geschieht, eine Ausdehnung des NATO-Territoriums nach Osten, das heißt, näher an die Grenzen der Sowjetunion heran, wird es nicht geben. […]

    Der Westen muss auch der Einsicht Rechnung tragen, dass der Wandel in Osteuropa und der deutsche Vereinigungsprozess nicht zu einer Beeinträchtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen führen dürfen.“[92]

    UND NUN : „baltische Verteidigungslinie“, „befestigte Verteidigungspositionen entlang der Ostgrenze“.

    Dies sei zudem eine Umsetzung von NATO-Verteidigungsplänen. „vom ersten Meter an zu verteidigen“ „Verteidigungsgemeinschaft“ Stacheldraht, Minen und Betonklötze sollen jedoch in der Nähe „in Bereitschaft“ gehalten werden.

    VERLOGEN BIS IN DIE LETZTE PORE , VERTRÄGE, ABGESCHLOSSEN MIT DEM WESTEN, DIE TINTE NICHT WERT !!

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